Backpacking durch Sansibar – 6 wertvolle Tipps

Du planst eine Backpacking-Reise durch Sansibar? Dann bist du hier genau richtig. Finde heraus, was du beachten musst und profitiere von unseren praktischen Insider-Tipps!

Backpacking durch Sansibar – 6 wertvolle Tipps

Sansibar – oder auch das Land der paradiesischen Strände ist eines der beliebtesten Backpacker-Reiseziele! Die ostafrikanische Idylle bietet ausreichend Sehenswürdigkeiten, exotisches Essen und entspannende und türkisblaue Strände! Dabei besteht Sansibar aus mehreren kleinen Inseln wie Unguja oder Pemba.

Damit du nichts verpasst, folgen jetzt 6 wertvolle Insidertipps.

Tipp 1: Gut abgesichert für den Fall der Fälle 

Ja, es besteht Visumpflicht für die Einreise auf Sansibar! In Berlin gibt es das Visum bei der Botschaft von Tansania bereits für 50 US-Doller. Falls du das Visum jedoch nicht vorher ergattern kannst, gibt es dieses auch auf der Einreise am internationalen Flughafen von Tansania, an Grenzübergängen oder auch an Häfen. Um das Visum zu bekommen, brauchst du im Grunde nur ein gültiges Einreisepapier. Für Kleinkinder müssen Kinderreisepässe mit Lichtbild vorgezeigt werden.

Achtung:
Achte unbedingt darauf, dass du dein Reisepass einpackst, denn in Tansania ist die Einreise mit dem Personalausweis nicht gestattet!
Eine weitere wichtige Sicherheitsvorkehrung ist die Impfung gegen Gelbfieber. Diese muss zehn Tage vor Reiseantritt durchgeführt werden, damit der Impfstoff den vollen Schutz bietet. Empfehlenswert sind unter anderem die Auffrischung gegen Hepatitis, Polio und das Coronavirus. Die aktuellsten Bestimmungen musst du aber unbedingt vor deiner Einreise noch einmal checken, da sich viele Regelungen momentan täglich ändern. 

Tipp 2: Wie nutzt man die öffentlichen Verkehrsmittel geschickt und richtig? 

Mit den öffentlichen Bussen (die sogenannten Dala Dalas) kommst du auf der Insel am besten von A nach B. Diese kosten nicht mehr als ein bis zwei Dollar pro Strecke, weshalb du mit ihnen auch am kostengünstigen zu deinem Zielort gelangst.

In den Abendstunden solltest du vorzugsweise das Taxi nutzen, weil es vor allem abends etwas gefährlicher auf Sansibar werden kann. Taxis sind im Vergleich zu Busfahrten teurer (etwa 25-60 Dollar), jedoch bist du so deutlich sicherer unterwegs. Der ungefähre Durchschnitt liegt bei ungefähr 0,30 Euro pro gefahrenen Kilometer. Die Preise sind zwar angenehmer als in Deutschland, doch auch sie schmälern das Reisebudget.

Eine weitere Methode, um an das gewünschte Ziel zu kommen, ist per Mietwagen oder Roller. Hier gibt es aber leider keine Pauschalen und die Preise für Touristen können mitunter gewaltig in die Höhe schlagen!

Tipp 3:  Wie sieht’s mit dem Budget aus?

Sansibar ist zwar eines der beliebtesten Backpacking-Ziele, aber auch eines der teuersten! Berichten zu Folge, gibst du mindestens 50 bis 70 Euro pro Tag aus. Die einheimische Währung ist der Tansania Schilling (TZs). Für Touristen wird in der Regel aber mit US-Dollar abgerechnet.

Warme Mahlzeiten bekommst du bereits ab vier Euro, jedoch variieren hier die Preise je nach Ortschaft. Die vergleichsweise gehobeneren Preise der Restaurants lassen sich auch anhand der Besucher erklären. Im Grunde essen nämlich ausschließlich Touristen in Restaurants. Die meisten Einheimischen kochen und essen meist zuhause.

Tipp: 
Besonders günstig und lecker speist du in den Ortschaften Nungwi und Paje! Hier tummeln sich nicht so viele Touristen und du kannst zu Schnäppchenpreisen dinieren! In Verbindung mit einer Stadterkundung bekommst du in diesen Dörfern das echte einheimische Leben auf Sansibar mit.

Tipp 4: Die richtige Unterkunft!

Ob Hotel, Hostel oder auf dem Campingplatz – auf der idyllischen Insel Sansibar bleibt kein Wunsch offen! Für das Backpacking üblich sind jedoch Unterkünfte, die im preiswerten Rahmen bleiben, wie beispielsweise die Übernachtung in Herbergen. 

Für die Übernachtung in einem angenehmen Hotel zahlst du auf Sansibar um die 65 bis 130 Euro, je nach Sternebewertung. Im Hostel kommst du in einem Mehrbettzimmer mit einer deutlich angenehmeren Summe davon. Knappe 9 bis 15 Euro zahlst du für die Nacht im Stadtzentrum. Dabei variiert der Preis je nach individuellen Wünschen. Möchtest du beispielsweise dein eigenes Bad oder ein reines Mädchenzimmer, zahlst du extra Gebühren.

Eine absolute Empfehlung ist jedoch das Hausen auf dem Campingplatz, denn Camping auf Sansibar hat überhaupt nichts mit dem ursprünglichen Camping zu tun. Hier übernachtest du in kleinen Bungalows oder Hütten direkt am Meer. Dabei wirst du morgens von der aufgehenden Sonne vor dem Indischen Ozean geweckt. Absolut traumhaft!
Dabei kommst du mit 20 bis 40 Euro die Nacht auch noch ziemlich günstig über die Runden!

Tipp 5: Die ideale Reisezeit

Durch den Wechsel zwischen dem Nordost-Monsun und dem Südwest-Monsun wird das Wetter auf Sansibar ab November feuchtwarm. Dadurch wird die bevorstehende Regenzeit im November und Dezember aber ordentlich abgemildert. Eine Jahreszeit also, zu der sich eine Backpacking-Reise nach Sansibar durchaus lohnt.  

Ab Mitte März bis Ende Mai sind die Niederschläge auf Sansibar sehr hoch. Dazu kommen noch rund 30° Grad, mit denen du am Tag zu kämpfen hast! Verträgst du Hitze gut, kannst du deine Reise in diesen Monaten antreten, besonders empfehlenswert ist dieser Zeitraum jedoch nicht.

Die ideale Zeit, um deine Backpacking Reise auf Sansibar anzutreten ist in der angenehmen Trockenzeit von Juni bis Oktober. Die Temperaturen liegen in dieser Saison bei 25° Grad oder höher. In der Nacht kühlt die Luft dabei etwas ab.

Tipp 6: Backpacker Insidertipps! 

Auf Sansibar kann man gut shoppen, vor allem auf den einheimischen Märkten. Einzigartige afrikanische Schnitzereien, bunte Stoffe oder farbenfroher afrikanischer Schmuck bietet sich ebenfalls bestens als Mitbringsel aus Sansibar an.

Ein tolles Shoppinghighlight für Backpacker ist das im Herzen von Sansibar liegende Gebiet Stone Town. In diesem Viertel findest du Häuser, die aus Korallensteinen gebaut sind. Diese Bauart war früher typisch für Sansibar. Dadurch wird man in diesem Stadtteil in eine historische Zeit zurückgeworfen und erlebt das echte einheimische Leben.

Genauso empfehlenswert ist einer der ältesten Märkte auf Sansibar, dem Darajani-Markt. Hier findest du alle Köstlichkeiten wie Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch mit traditionellen Gewürzen. Ein kulinarisches Fest! 

Packen für Sansibar

Die nächste Backpacking-Reise geht auf die afrikanische Insel Sansibar? Dann musst du natürlich entscheiden, was alles mitkommt. Die goldene Regel beim Backpacking: Pack so minimalistisch wie möglich! Schließlich musst du auch alle Utensilien mit dir herumtragen!

Neben einem wasserdichten Backpacker-Rucksack, einem leichten Trekkingzelt, Schlafsack und Isomatte sollten dabei die folgenden Dinge – trotz allem Minimalismus – nicht fehlen:

Bekleidung
- Funktionsunterwäsche
- Shirts aus Merinowolle
- Softshelljacke
- Trekkinghose (Zipp-Funktion)
- Schuhe (Trekkingschuhe, Badeschuhe, Wechselschuhe)
- Trekkingsocken
- Regenbekleidung in Form eines Capes oder Regenjacke und Regenhose
- Funktionstuch
- Kopfbedeckung (Kappe, Mütze)

Dokumente
- Auslandswährung
- EC-Karte, Kreditkarte
- Visum
- Krankenkassenkarte
- Ausweisdokumente
- Führerschein
- Tickets (Flug, Zug) & Reservierungsbestätigungen
- Nachweise (Tauchschein, Segelschein etc.)
- Impfausweis, Allergieausweis
- Reiseführer, Karten etc.
- Notfall Telefonnummern

Hygieneartikel
- Biologisch abbaubare Mehrzweckseife 4-in-1-Produkt  
- Deo
- Zahnbürste und Zahnpasta
- Damenhygieneartikel
- Sonnencreme LSF 50
- Nagelpflegeset inklusive Pinzetten für Zecken
- Plastikfreier Rasierer

Reiseapotheke
- Pflaster aller Art (Blasenpflaster etc.)
- Erste-Hilfe-Set
- Medikamente (Magen-Darm-Tabletten, Fiebertabletten, Schmerztabletten etc.)
- Persönliche Medikamente
- Mückenschutz (Insektenstichheiler, Moskitospray etc.)

Technische Ausrüstung
- Smartphone inklusive Ladekabel
- Powerbank
- Digitalkamera ggf. mit Stativ
- ggf. GPS-Gerät
- Laptop inklusive Ladekabel
- Speicherkarte und SD-Kartenleser
- Steckdosenadapter
- Kopfhörer
- Prepaid SIM-Karte
- E-Book Reader

Nahrung und Kochutensilien
- Trekkingnahrung
- Faltbare Kochutensilien
- Campingkocher + Brennstoff
- Energieriegel

Sonstiges – Nice to have
- Brille (Sonnenbrille, Lesebrille etc.) inklusive Etui, Kontaktlinsen
- Taschenlampe
- Ersatzbatterien
- Flexible Wäscheleine inklusive Klammern
- Kompass
- Höhenmesser (wird lediglich in den Bergen genutzt)
- Taschenmesser

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