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Forellenangeln: Tricks zum Saisonstart

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Beim Raubfischangeln geht es um Präzision, Ausdauer und das richtige Gespür für den Jäger unter Wasser. Wer erfolgreich auf Hecht, Zander oder Barsch gehen will, braucht Ausrüstung, die den harten Drills und den scharfen Zähnen standhält. Bevor du den ersten Köder auswirfst, muss dein Setup stehen.
Beim Raubfischangeln ist eine geflochtene Schnur Standard, da sie kaum Dehnung aufweist und du so den direkten Kontakt zum Köder hältst. Je nachdem, welche Fischart du anvisierst, führen unterschiedliche Angelruten, Angelköder und Angelrollen zum Erfolg.
Deine Hechtrute muss steif genug sein, um den Anhieb sicher zu setzen, aber gleichzeitig parabolisch genug, um die Fluchten eines kräftigen Fisches abzufedern. Eine Spinnrute mit einem Wurfgewicht zwischen 20 und 80 Gramm deckt die meisten Situationen ab. Kombiniert wird diese mit einer robusten Stationärrolle oder einer Baitcaster, die über eine fein justierbare Bremse verfügt.
Barsche sind neugierige Räuber und perfekte Zielfische für kurzweilige Sessions. Beim Barschangeln setzt du am besten auf feines Tackle. Typische Barsch Köder sind etwa kleine Gummifische am Jigkopf, Spinner oder flach laufende Wobbler sind im Online Shop die erste Wahl. Achte auf eine schnelle Rutenaktion, damit du die typischen „Kopfschläge“ der Barsche direkt im Handteil spürst.
Das Forellenangeln verlangt nach Finesse. Ob am Forellensee oder am Naturbach, leichte Forellenruten und kleine Spoons oder Spinner führen oft zum Erfolg. Wichtig ist hier eine unauffällige Montage, da Forellen extrem vorsichtige Sichträuber sind. Ein Vorfach aus Fluorocarbon ist nahezu unsichtbar und erhöht deine Fangchancen bei klarem Wasser deutlich.
Das Angeln auf Wels ist die Schwerstarbeit unter den Süßwasser-Disziplinen. Massive Rollen, extrem tragfähige geflochtene Schnüre und spezialisierte Wallerruten sind notwendig, um die Urgewalt eines Großwelses zu bändigen. Ob beim Bojenangeln oder beim aktiven Klopfen: Stabilität ist hier gefragt.
Zander sind wählerisch und oft nachts oder in der Dämmerung aktiv. Beim Zanderangeln ist die Methode mit Gummifischen am Grund der Klassiker. Du brauchst eine Rute mit einer extrem sensiblen Spitze und einem harten Rückgrat, um den typischen Biss des Zanders (Tock) sofort mit einem Anhieb zu quittieren.
Fliegenfischen gilt oft als die Königsdisziplin, da hier das Gewicht der Schnur den nahezu gewichtslosen Köder (die Fliege) transportiert. Es erfordert Technik und Rhythmusgefühl. Von der Trockenfliege für steigende Forellen bis zum Streamer für Hechte bietet diese Methode ein extrem naturnahes Angelerlebnis, das eine ganz eigene Kategorie an Ruten und Rollen erfordert.
Als Angelanfänger sollte dir zu Beginn des Raubfischangeln eine mittelschwere Spinnrute (ca. 40–60 Gramm Wurfgewicht) reichen. Damit kannst du auf Hecht und auf größere Zander angeln, ohne direkt mehrere Ruten anschaffen zu müssen.
Die Ausrüstung fürs Raubfischangeln umfasst mehr als bloß Rute und Köder. Unverzichtbar sind eine lange Lösezange, um den Haken sicher aus dem Maul zu entfernen, sowie ein großer, gummierter Kescher. Ein Maßband und eine Abhakmatte gehören ebenfalls zur waidgerechten Ausrüstung, um den Fisch zu schützen.








