DIE QUALITÄT EINES FAHRRADREIFENS MISST SICH AN SEINER LEISTUNG (DIE WIEDERSTANDSKRAFT UND ROBUSTHEIT VERBINDET) 

aber auch, was sein Gewicht, seine Dichte und das Material, aus dem es besteht, angeht. Durch eine gute Verbindung dieser Elemente kann man an Geschwindigkeit gewinnen und an Straßenhaftung, unabhängig von der Witterung.

BASISWISSEN

1. KOMPATIBILITÄT

Bevor du dich für einen Straßenreifen entscheidest, überprüf genau den Durchmesser des Reifens und seine Breite, und ob diese mit den Ecken des Reifens deines Fahrrads kompatibel sind.

 

2. REIFENUNTERBAU

Der Reifenunterbau (Karkasse) bildet die innerste Schicht des Reifens, er ist im Gegensatz zum Rest des Reifens nicht in direktem Kontakt zur Straße. Man nennt dies auch Gerüst, und es ist für das Abfangen von Stürzen und das Heben von Lasten zuständig. Es besteht aus Nylon- und Baumvollfäden und gibt dem Reifen ebenfalls seine Stabilität. Die Anzahl an Fäden pro Zoll, aus denen die Karkasse besteht, wird in EPI oder TPI ausgedrückt (Ends per Inch oder Threads per Inch).

 

3. MATERIAL UND LANGLEBIGKEIT

Es geht um die Wiederstandskraft des Reifens auf längere Zeit. Diese hängt von Struktur und verwendetem Material ab (Nylon, Kevlar, Gummi, Kieselerde...). Weiches Gummi bietet dem Straßenreifen zudem einen besseren Halt in den Kurven, aber wird schneller abgenutzt als Hartgummi. Einige Straßenreifen bestehen aus Mehrzweck-Gummi, was verschiedene Qualitäten verbindet. Normalerweise ist die Abnutzung verringert, ihre Lebensdauer steigt. Nylon und Kevlar sind solide Materialien, was zu einer besseren Wiederstandskraft gegenüber Abrieb führt.

 

4. WIEDERSTANDSFÄHIGKEIT

Die Reibung ist der Energieverlust beim Drehen des Reifens. Je geringer der Wiederstand, desto weniger Energie verliert der Radfahrer, aber die Haftung des Reifens auf der Straße ist weniger wirkungsvoll. Ein Straßenreifen mit starkem Gerüst verformt sich wenig und hat einen guten Luftdruck. Seine Wiederstandskraft gegenüber Abrieb (und Reifenpannen) ist ebenfalls sehr gering.

 

5. DIE HAFTUNG

Die Haftung ist die Fähigkeit des Reifens, sich an unterschiedliche Witterungsbedingungen und Unterlagen anzupassen.  Sie hängt zudem vom Fahrweg ab, den der Radfahrer nimmt. Mehrere Elemente tragen zur Verbesserung bei: die Beschaffenheit des Reifens, die Rillen, die ein besseres Ableiten des Wassers ermöglichen, etc. Sie ermöglicht vor allem eine gute Haftung auf der Straße in Kurven.

 

6. DIE LEICHTIGKEIT

Je leichter dein Rad ist, desto einfacher behältst du die Kontrolle über deinen Fahrweg. Achtung: Radreifen mit unterschiedlichen Breiten können dasselbe Gewicht haben (nur das Luftvolumen in den Reifen ist unterschiedlich). Du musst wissen, ob dir Bequemlichkeit oder Leistung des Reifens auf der Straße am Wichtigsten sind. Hochwertige Produkte bringen zwei Aspekte in Einklang. Außerdem kann eine weichere Felge leichter sein als eine feste und im Falle eines Platten leichter zu reparieren. Letzteres ist zudem günstiger und leichter aufzublasen.

GELEGENHEITS- ODER SPORTLICHER RADFAHRER?

Bist du Gelegenheitsradfahrer, dann wird es dir wahrscheinlich wichtig sein, die Bequemlichkeit deines Reifens vor allem zu berücksichtigen. Entscheide dich in diesem Fall für einen breiten Reifen, der sich besser an Unebenheiten auf der Straße anpasst und Vibrationen auf Höhe des Lenkers und des Sattels abfängt. So kannst du ohne Probleme in die Pedale treten, ohne dir um den Zustand des Fahrrads allzugroße Sorgen machen zu müssen.

Wenn du intensiver trainieren willst, entscheide dich lieber für einen dünneren Reifen der dir ein besseres Ergebnis liefert. Hierfür sind mehrere Faktoren nötig: klimatische Bedingungen, der Zustand der Straße, die Qualität der Materialien für den Rahmen, etc.

Der enge Gang wird von Fahrradfahranfängern und Profis verwendet. Seine Luftkammer wird direkt vom Rahmen umschlossen. Er bietet Leichtigkeit, Festigkeit, Bequemlichkeit und Langlebigkeit, die es so bei klassischen Reifen nicht gibt. Dennoch ist der Gesamtpreis, zusammen mit dem Reifen, höher.

Welche Fahrradreifen sind die richtigen für mich?

DAS KLIMA SCHLÜSSELFAKTOR BEI DER AUSWAHL DES REIFENS

Generell ist zu sagen, dass es besser ist, wenn man unterschiedliche Reifen für jede Witterung hat. Einige Reifen wurden extra für das Fahren im Regen entwickelt. Ihre Reifenprofile enthalten also Rillen, mit denen man das Wasser zerstreuen und deine Position problemlos aufrechterhalten kann.  Die Reibklemmen, die sich an der Seite der Lauffläche befinden, helfen den Reifen ebenfalls dabei, auf einer rutschigen Straße zu haften.

Im Gegensatz dazu sind Slick oder Semi-Slick-Reifen ideal für trockenes Wetter. Sie bieten eine bessere Haftung auf der Straße. Sie werden auch "glatte Reifen" genannt, und haben praktisch überhaupt keine Rillen. Aus diesem Grund wird stark davon abgeraten, sie bei Regenwetter einzusetzen, da man wirklich böse abrutschen kann.

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