Schaltung, Kette, Kurbel

Hier findest du alles Rund um Ersatzteile für deine Fahrradschaltung und Fahrradkette.

Kassette 7-fach - Alivio - CS-HG41-7
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Kassette 7-fach - Alivio - CS-HG41-7
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Kassette 8-fach - HG51
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Kassette 8-fach - HG51
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Kassette Shimano 105 10v CS-5700
Kassette Shimano 105 10v CS-5700
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Kassette Shimano 105 10v CS-5700

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CS-HG400-9 Kassette 9-fach
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CS-HG400-9 Kassette 9-fach
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CS-HG400-9 Kassette 9-fach

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Kassette Sunrace Shimano (11-28) 8V
Kassette Sunrace Shimano (11-28) 8V
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SUNRACE

Kassette Sunrace Shimano (11-28) 8V

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Kassette CS-R7000 11-fach
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Kassette CS-R7000 11-fach
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Kassette CS-R7000 11-fach

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Kassette 8-fach CS-HG50-8
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Kassette 8-fach CS-HG50-8
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Kassette 8-fach CS-HG50-8

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Ultegra Kassette CS-R8000 11-Fach
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Ultegra Kassette CS-R8000 11-Fach
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Ultegra Kassette CS-R8000 11-Fach

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Kassette Shimano 105 CS-R7000 11 Gänge (11–28)
Kassette Shimano 105 CS-R7000 11 Gänge (11–28)
44,99 € *
VAN RYSEL

Kassette Shimano 105 CS-R7000 11 Gänge (11–28)

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Schaltung, Kette, Kurbel: Zubehör & Ersatzteile für Gangschaltung und Fahrradkette

Die einen möchten etwas für die körpereigene Fitness tun, die anderen schnellstmöglich zur Arbeit oder in die Uni kommen und wieder andere wollen einfach die Natur genießen – Die Gründe fürs Fahrradfahren sind so vielfältig wie die Auswahl an unterschiedlichen Fahrradtypen. Doch egal ob Citybike, Trekkingrad, MTB oder Rennrad: Ohne Fahrradkette und Gangschaltung wird so mancher Radausflug relativ schnell zur Qual. Letztere ist vor allem auf Strecken mit einer gewissen Steigung unverzichtbar, auf denen du dich sonst extrem anstrengen, in den Sattel steigen oder gar absteigen müsstest.

Einfach einen Gang runter schalten – mit der richtigen Fahrradschaltung

Selbst wenn du das Radfahren in erster Linie als sportliche Herausforderung siehst, wirst du hin und wieder auf ein Fahrrad mit mehreren Gängen angewiesen sein. Denn eine hochwertige Fahrradschaltung sorgt nicht nur für maximalen Fahrkomfort und ein gutes Fahrgefühl, sondern

  • ermöglicht es dir, den nötigen Kraftaufwand optimal an deine körperliche Fitness und Kondition anzupassen
  • hilft dir dabei, auch starke Steigungen und Gefälle problemlos zu überwinden
  • … und beim Bergabfahren oder auch bei starkem Rückenwind schneller voranzukommen.

Mittlerweile gibt es eine große Bandbreite an verschiedenen Schaltungen. Der Großteil der auf dem Markt erhältlichen Sport- und Freizeiträdern verfügt jedoch entweder über eine Naben- oder eine Kettenschaltung.

Flexibel & sportlich: Die Kettenschaltung

Eine klassische Kettenschaltung besteht aus mehreren Komponenten, einer Kurbel (auf Höhe des Tretlagers), der Fahrradkette und denen sich am Hinterrad befindenden Bauteilen, der Kassette und dem Schaltwerk.

  • Die Kurbel ist sozusagen das Bindeglied zwischen Pedalen und Gangschaltung und ist mit (maximal 3) Kettenblättern verbunden. Die Größe der Kettenblätter hat dabei einen direkten Einfluss auf den Schwierigkeitsgrad des Ganges: Je größer das Kettenblatt, desto höher (und schwerer) der Gang.
  • Die so genannte Fahrradkassette befindet sich am Hinterrad und setzt sich aus vielen kleinen Zahnrädern, den „Ritzeln“ zusammen. Sobald du bemerkst, dass die Kette beim Schalten springt, also nicht mehr richtig auf den jeweiligen Ritzeln einrastet, sollte die Kassette ausgetauscht werden. Analog zu den vorderen Kettenblättern sind die inneren Ritzel für die kleineren Gänge zuständig, während die größeren, außen liegenden Ritzel schwerere Gänge ergeben.
  • Das Schaltwerk umfasst mehrere Federn und Schaltrollen, wobei letztere sicherstellen, dass die Kette stets die richtige Länge hat.
  • Die Kette verbindet Vorder- und Hinterrad miteinander und sorgt für die Übertragung der Tretkraft auf die Kassette. Hierfür wird sie während des Schaltvorgangs mithilfe des Schaltwerks und einer simplen Führung (dem „Umwerfer“) auf das gewünschte Ritzel gezogen. Dies begünstigt einen relativ schnellen Verschleiß der Kette – vor allen wenn das kleinste Ritzel mit dem kleinsten Kettenblatt kombiniert wird –, was eine regelmäßige Wartung der Kettenschaltung und einen rechtzeitigen Austausch der Kette erforderlich macht. Aus diesem Grund sollte das Fahren in diesen „Über-Kreuz-Gängen“ besser vermieden werden.

Teilt man die Anzahl der Zähne des Kettenblatts durch die Anzahl der Zähne des Ritzels erhält man die jeweilige „Übersetzung“ (Gang). Je größer die Übersetzungsbandbreite des Fahrrads, also der Unterschied zwischen dem kleinsten und dem größten Gang, desto besser kannst du deine Tretgeschwindigkeit und den Widerstand an deine individuellen Bedürfnisse und die Beschaffenheit der Strecke anpassen.

Unkompliziert & wartungsarm: Die Nabenschaltung

Nabenschaltungen bestehen aus mehreren ineinandergreifenden Zahnrädern und haben große Ähnlichkeit mit dem Getriebe eines Motorfahrzeugs. Anders als Kettenschaltungen sind sie unmittelbar in die Hinterradnabe integriert, wobei die Nabe und der am Lenker verbaute Drehgriff über ein Drahtseil miteinander verbunden sind. Wird das Seil nun gespannt oder entlastet, ändert sich der Gang im Getriebe, indem der Kontakt zu unterschiedlich vielen Zähnen hergestellt wird. Wegen ihres geringen Verschleißes und ihrer leichten Handhabung findet man Nabenschaltungen vor allem an Kinder- und Anfängerfahrrädern.

Kettenschaltung Nabenschaltung
Vorteile + Höhere Gangzahl; größere Übersetzungsbandbreite
+ Weit verbreitet und vergleichsweise günstig
+ Mehr Anpassungsmöglichkeiten (z.B. durch Wechsel des Kettenblattes)
+ Geringeres Gewicht
+ Einfache Bedienbarkeit
+ Geringer Wartungsaufwand
+ Schutz vor Dreck und Schmutz
+ Geringer Verschleiß
+ Schalten im Stand möglich
+ Kombination mit Rücktrittbremse problemlos möglich
Nachteile - Kein Schutz vor Dreck und Schmutz
- Höherer Verschleiß durch Verschmutzungen und Überkreuz-Laufen der Kette
- Höherer Wartungsaufwand
- Hoher Preis
- Höheres Gewicht
- Begrenzte Anpassungsmöglichkeiten
- Geringere Übersetzungsbandbreite und meist weniger Gänge

7, 21 oder mehr? Die perfekte Ganganzahl für jeden Einsatzzweck

Die Entscheidung für eine Ketten- oder Nabenschaltung hängt letztendlich auch davon ab, wie viele Gänge du tatsächlich benötigst. Bis du ausschließlich auf flachen Wegen und Straßen unterwegs, wirst du in der Regel mit einer einfachen 3-Gangschaltung bestens zurechtkommen. Je bergiger das Gelände, das du mit deinem Bike befahren willst, desto mehr Gänge sollte dein Fahrrad haben, damit du sowohl bergauf als auch bergab möglichst bequem vorwärtskommst. Niedrigere Gänge sind dabei ideal für Steigungen, da sich die Pedale dann leichter bewegen lassen. So kannst du deine bevorzugte Trittgeschwindigkeit auch bei größerem Widerstand aufrechterhalten. Ambitionierte Mountain- und Rennradfahrer setzten daher meist auf dynamische Sporträder mit vielen Gängen, um sich optimal auf die unterschiedlichen Begebenheiten einzustellen. Hierfür ist in der Regel eine hochwertige Kettenschaltung mit einer hohen Übersetzungsbandbreite vonnöten. Freizeitradler, die nur ab und an Touren mit mäßigen Steigungen fahren und sonst überwiegend im flachen Gelände anzutreffen sind, sind wiederum mit einer mittleren Gangzahl (5 oder mehr) gut beraten.

Auf die Länge kommt es an: So findest du die richtige Fahrradkette

Die beste und innovativste Gangschaltung nützt dir herzlich wenig, wenn die Kette zu lang oder zu kurz ist oder bereits nach wenigen (Kilo-) Metern ihren Geist aufgibt. Aber auch als Fahrer eines so genannten Fixies oder Single-Speedbikes bist du ohne eine Fahrradkette, die Pedale und Hinterrad miteinander verbindet, schnell aufgeschmissen. Welche Kette die richtige ist, hängt dabei von mehreren Faktoren ab:

  • Die Art der Schaltung: Bei Fahrrädern mit Kettenschaltung – wie z.B. Rennrädern und Mountainbikes – orientiert sich die Wahl der Kette stets an der Anzahl der Ritzel. So unterscheidet man zwischen 7-fach-, 10-fach-, 11-fach- oder 12-fach-Ketten. Bei Rädern mit Nabenschaltung kommen wiederum 1-fach-Ketten zum Einsatz. Schließlich ist hier, statt mehreren Ritzeln, lediglich ein einzelnes Zahnrad vorhanden. Auch die Breite der Schaltung muss hier berücksichtigt werden. Greife im Zweifelsfall lieber zu einer breiteren Kette. Die 1-Fach-Kette eignet sich nicht nur für die Montage an City- und Trekkingbikes (mit Nabenschaltung), sondern man findet sie auch an Rädern ohne Gangschaltung, den beliebten Fixies.
  • Die benötigte Kettenlänge lässt sich aus der Zähnezahl des größten Kettenblattes und der des größten Ritzels ermitteln, ist also immer abhängig von der Zahl der Gänge. Die Werte werden hierfür addiert und anschließend durch 2 dividiert. Dieses Ergebnis plus 2 ergibt die ideale Länge der Fahrradkette. Ist die Kette nach dem Kauf zu lang, kann sie nachträglich gekürzt werden.

Fahrradketten, -Kassetten und Co. – Das passende Zubehör für deine Fahrradschaltung

Von der Fahrradkette über Fahrradkassette und Schaltwerk bis hin zu Kleinteilen wie Ersatz-Schalthebeln und den passenden Radmuttern: Hier findest du alles, was du für die Reparatur und Wartung oder den Umbau deines Bikes benötigst. Dabei spielt es keine Rolle, ob du ein dynamisches Rennrad oder Mountainbike, ein flexibles Trekkingbike oder Stadtrad dein Eigen nennst.


FAQ:

Ketten- oder Nabenschaltung: Welche Schaltung ist besser?

Beide Schaltungen haben diverse Vor- und Nachteile. Kettenschaltungen überzeugen vor allem mit einer höheren Übersetzungsbreite. 10-30 verschiedene Gänge sind hier keine Seltenheit, weswegen Mountainbike, Rennräder und andere Sport- und Fitnessräder in der Regel über eine Kettenschaltung verfügen. Hinzu kommen ein vergleichsweise niedriges Gewicht und ein geringer Anschaffungspreis. Allerdings können die späteren Wartungskosten hier deutlich höher ausfallen als bei einer – besonders wartungsarmen – Nabenschaltung, da der Verschleiß bei Kettenschaltungen tendenziell größer ist. Darüber hinaus punktet die Nabenschaltung mit einer einfachen Bedienbarkeit, was sie zur bevorzugten Schaltung an Kinderfahrrädern und Citybikes macht. Auch ein Schalten im Stand ist hier problemlos möglich.

Ab welchem Alter braucht mein Kind ein Fahrrad mit Gangschaltung?

Laufräder und die einfachen, meist nicht verkehrstauglichen, 14-Zollkinderräder kommen oft ohne Gangschaltung daher. Erst Kinder im Alter von 5-6 Jahren, die bereits einigermaßen sicher Fahrrad fahren können, profitieren von den Vorzügen einer Gangschaltung. Bewährt hat sich hier eine einfach zu bedienende Drehschaltung.

Fahrradkette pflegen: Wie kann man die Fahrradkette reinigen?

Bevor du mit der Reinigung der Fahrradkette beginnst, solltest du zunächst einen mittleren Gang wählen. Nur so kannst du sicherstellen, dass die Kette auch rückwärts flüssig läuft. Ein Montageständer ist hier besonders nützlich, damit das Rad nicht hin und her rutschen kann. In einem ersten Schritt solltest du gröberen Schmutz mit warmem Wasser entfernen. Anschließend kann die Kette mit einem speziellen Fahrradreiniger eingesprüht werden. Mit einer Bürste lässt sich die Kette auch von hartnäckigeren Verschmutzungen oder Verkrustungen befreien. Außerdem können so auch die inneren Kettenglieder gründlich gereinigt werden. Zu guter Letzt solltest du die Kette mit klarem Wasser abspülen, mit einem Tuch trocken tupfen und eine neue Schicht Kettenöl auftragen.

Wann sollte man eine Fahrradkette ersetzen?

Selbst bei noch so guter Pflege kann es mit der Zeit passieren, dass deine Fahrradkette immer länger wird. Das liegt daran, dass die Abstände zwischen den einzelnen Kettengliedern mit zunehmendem Verschleiß der Kette immer größer werden. Die Lebensdauer einer Fahrradkette kann sich stark unterscheiden, je nachdem, um welchen Fahrradtyp es sich handelt und bei welchen Witterungsbedingungen bzw. auf welchen Untergründen du mit dem Rad unterwegs bist. Bei einem klassisches Alltagsrad, das hauptsächlich auf asphaltieren Wegen und bei trockenem Wetter gefahren wird, beträgt sie etwa 5.000 km – bei einem viel beanspruchten Mountainbike kann ein Kettenwechsel aber auch schon nach 2.000 gefahrenen Kilometern erforderlich sein.  

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