DEN FISCH FINDEN

Morgens und abends an den Böschungen
Karpfen nutzen die kühleren Temperaturen morgens und abends, um sich an den Ufern zu ernähren. Zu diesen Tageszeiten bewegen sie sich mehr und sind aktiver. Du solltest zu diesen Zeiten die Uferzonen beobachten.

Sauerstoffhaltige Bereiche
Tagsüber suchen Karpfen sauerstoffhaltige Bereiche auf, um kräftig durch die Hitze zu kommen. Du solltest dich also vor allem in Zonen mit Strömung und in Zuflüssen umschauen . Auch Regen und Wind erhöhen den Sauerstoffgehalt des Wassers, was zu mehr Aktivität bei den Karpfen führen kann.

Schattige Bereiche
Manche Karpfen suchen anstelle von Sauerstoff hingegen lieber Schatten auf, um sich von Licht geschützt auszuruhen. Das kann an Böschungen, unter versunkenen Ästen oder unter Seerosen sein.

VERSCHIEDENE KÖDER AUSPROBIEREN

Die Verdauung von Karpfen läuft im Sommer schneller, sodass sie mehr fressen können. Damit du sie an deiner Stelle halten kannst, darfst du also nicht an der Menge sparen. Morgens und abends kommen die Fische leicht in regelrechte Fressräusche.

Partikel
Körner lassen sich am leichtesten anfüttern und anködern. Sie sind meist sehr günstig, können in großen Mengen verwendet werden und sind immer noch sehr attraktiv.

Boilies und Pellets
Der Vorteil von Boilies und Pellets ist es, dass man schnell verschiedene Konsistenzen und Aromen ausprobieren kann, um herauszufinden, wofür deine Karpfen eine Schwäche haben. Durch die Wahl sehr auffälliger Köderfarben, die sich gut vom Gewässerboden abheben, lassen sich auch optisch sehr attraktive Ködervarianten wählen.

Naturköder
Das sind die klassischen Köder (hauptsächlich Würmer und Maden). Wenn du diese Köder direkt vor die Fische wirfst, können sie sich als unschlagbar erweisen. Aktive Fische haben weniger Scheu vor Naturködern und gehen sie weniger zaghaft an, was Bisse einfacher sichtbar macht. Wenn du eine kurze Session vorhast oder aktiv angeln möchtest, sind diese wahrscheinlich die richtigen Köder für dich.

DIE LIEBLINGSTIPPS DER ANGLER