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Laufen im Wasser: Aqua Running

Aqua Running schont die Gelenke, verbrennt effektiv Kalorien und bringt dich ordentlich ins Schwitzen. Der Sport macht Spaß und ist für fast jedes Fitnesslevel geeignet.

Lerne mit uns das Aqua Running kennen!

Was ist Aquajogging?

Aqua Jogging, auch als Aqua Running bekannt, ist im Prinzip genau das, wonach es klingt: Du „läufst“ im Wasser. Allerdings nicht auf dem Beckenboden, sondern in der Schwebe, meistens mithilfe eines speziellen Auftriebsgürtels. Der sorgt dafür, dass du im tiefen Wasser aufrecht bleibst, ohne unterzugehen.

Dabei bewegst du Arme und Beine wie beim normalen Joggen, nur eben gegen den Widerstand des Wassers. Das schont deine Gelenke, stärkt die Muskulatur und trainiert deine Ausdauer. Gleichzeitig besteht nahezu kein Verletzungsrisiko.

Kurz gesagt: Aqua Jogging ist wie Joggen, nur weicher, gelenkschonender und deutlich nasser.

Was macht man beim Aquajogging?

Beim Aqua Running geht es darum, die typischen Laufbewegungen möglichst authentisch im Wasser umzusetzen. Das bedeutet ein aufrechter Oberkörper, rhythmische Armbewegung und kräftiger Beinschub. Das Ganze passiert idealerweise im tiefen Wasser, sodass du keinen Bodenkontakt hast.

Ein typisches Aqua Jogging-Workout kann so aussehen:

- Warm-up: Lockeres „Laufen“ im Wasser, große Bewegungen, bewusstes Atmen

- Hauptteil: Intervalltraining – z. B. 2 Minuten schnell, 1 Minute locker

- Variationen: Kniehebelauf, Sprungbewegungen, Seitgalopp oder Rückwärtslaufen

- Cooldown: Langsames Laufen, Dehnen im Wasser

Ob mit Musik, in der Gruppe oder allein: Beim Aqua Running kommt keine Langeweile auf. Der Vorteil: Du bestimmst dein Tempo!

Wie effektiv ist Aquajogging?

Viele unterschätzen das Wasser. Dabei ist es ein echtes Kraftpaket. Der Widerstand des Wassers ist etwa zwölfmal höher als der der Luft. Das bedeutet für dich, dass jede Bewegung deutlich mehr fordert als an Land.

Was du vom Aqua Jogging erwarten kannst:

- Ganzkörpertraining: Du nutzt mehr Muskelgruppen als beim normalen Joggen.

- Hoher Kalorienverbrauch: Je nach Intensität können es bis zu 500 kcal pro Stunde sein.

- Herz-Kreislauf-Training: Du kommst ordentlich ins Schwitzen, auch wenn es keiner sieht.

- Kräftigung und Mobilisation: Aqua Running ist perfekt für Rumpf, Beine, Arme und Haltung.

Und das Beste: Deine Gelenke, Bänder und Sehnen werden dabei kaum belastet. Deshalb ist Aqua Running auch ideal für Menschen mit Übergewicht, ältere Sportler oder zur Reha nach Verletzungen.

Ist Aquarunning gut für dich?

Ziemlich sicher: ja! Egal, ob du Ausdauer aufbauen, Fett verbrennen, Muskeln stärken oder einfach mal etwas Neues ausprobieren willst: Aqua Running ist so gut für jeden Menschen geeignet und ein sanftes, aber wirkungsvolles Training.

Hier ein paar Gründe, warum Aqua Jogging gut für dich sein könnte:

- Du hast Gelenkprobleme oder Arthrose? Das Wasser nimmt dir das Körpergewicht ab.

- Du möchtest abnehmen? Im Wasser verbrennst du ordentlich Kalorien, ganz ohne Belastung der Sprunggelenke.

- Du willst nach einer Verletzung wieder fit werden? Aqua Running bringt dich schonend zurück in Bewegung.

- Du suchst Abwechslung im Trainingsalltag? Bewegung im Wasser bringt neuen Schwung, im wahrsten Sinne.

Wenn du dich bewegen willst, ohne deinen Körper zu überlasten, dann ist Aqua Jogging ein Volltreffer.

Was ist gesünder: Schwimmen oder Aquajogging?

Schwimmen ist toll, keine Frage. Aber es ist technisch anspruchsvoll und für viele nicht dauerhaft machbar. Gerade Brust- oder Kraulschwimmen belastet bei schlechter Technik den Nacken oder unteren Rücken.

Aqua Running dagegen ist leicht zu erlernen, individuell steuerbar und effektiver als du denkst. Du musst keine Bahnen zählen, kein Techniktraining machen. Du kannst einfach loslaufen.

Die Vorteile gegenüber dem Schwimmen auf einen Blick:

- Weniger Technikdruck: Du kannst dich auf dein Training konzentrieren, statt an deinen Schwimmstil zu denken.

- Gezielteres Intervalltraining: Du steuerst dein Tempo und deine Intensität sehr präzise.

- Mehr aufrechte Bewegung: Das kommt deinem Alltag (Gehen, Laufen, Haltung) näher als horizontales Schwimmen.

Beide Wassersportarten sind gesund. Aqua Jogging hingegen ist oft der bessere Einstieg und die nachhaltigere Option für viele Menschen.

Lerne hier alles Wissenswerte über das Aqua Jogging!

Wie tief muss das Wasser für Aquajogging sein?

Wichtig ist, dass du beim Aqua Running keinen Bodenkontakt hast. Du solltest also in einem Becken trainieren, das mindestens brusttief – besser noch tiefer – ist. Ideal ist eine Tiefe von etwa 1,80 m oder mehr.

Wenn du einen Auftriebsgürtel benutzt (was empfehlenswert ist), kannst du dich im tiefen Wasser schweben lassen und dich voll auf die Bewegung konzentrieren. So ist sichergestellt, dass deine Gelenke wirklich entlastet werden und du im Wasser „schwebst“.

In vielen Schwimmbädern gibt es sogar spezielle Zeiten oder Bahnen für das Aqua Jogging. Frag einfach mal nach, wenn du es ausprobieren möchtest.

Ist Aquajogging gut bei Arthrose?

Aqua Jogging ist wie gemacht für Menschen mit Arthrose und ähnlichen Einschränkungen. Der Auftrieb im Wasser nimmt dem Körper bis zu 90 Prozent seines Gewichts ab. Das bedeutet: Deine Knie, Hüften und Sprunggelenke werden massiv entlastet, während du gleichzeitig deine Muskulatur stärkst.

Das wirkt gleich doppelt:

- Schmerzen werden gelindert, weil die Gelenke weniger belastet werden.

- Die Muskulatur wird gekräftigt, was wiederum deine Gelenke stabilisiert.

Gerade für Menschen mit Knie-, Hüft- oder Rückenproblemen ist Aqua Running also ideal und viel angenehmer als trockene Gymnastik auf dem Boden.

Lerne hier das Aqua Running kennen!

Fazit

Wenn du ein Workout suchst, das sanft und gleichzeitig effektiv ist, dann solltest du Aqua Running definitiv ausprobieren. Du verbesserst deine Ausdauer, kräftigst den ganzen Körper und schonst dabei deine Gelenke. Egal, ob jung oder alt, Anfänger oder Profi: Aqua Jogging ist ein echter Allrounder für das Herz, die Figur und den Kopf. Du brauchst keine Vorkenntnisse, kein schickes Equipment, nur ein Schwimmbad in deiner Nähe und die Lust, etwas Neues zu starten.

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