Drei Frauen schwimmen gegen Cellulite

Schwimmen gegen Cellulite: So wirst du die Orangenhaut los!

Schwimmen kann Cellulite sichtbar reduzieren. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Übungen am meisten bringen und wie du optimal trainierst.

Eine Frau treibt im Wasser gegen Cellulite

Ist Schwimmen gut gegen Cellulite?

Ja, Schwimmen gehört zu den effektivsten Sportarten im Kampf gegen Cellulite. Es verbessert die Durchblutung, stärkt das Bindegewebe und fördert den Lymphfluss, der maßgeblich daran beteiligt ist, Wassereinlagerungen abzubauen. Gleichzeitig strafft regelmäßiges Schwimmen die Muskulatur unter der Haut, was das Erscheinungsbild von Orangenhaut von innen heraus verbessert.

Der Wasserdruck beim Schwimmen wirkt zudem wie eine sanfte Massage auf Haut und Unterhautgewebe und regt die Mikrozirkulation an. Für spürbare Ergebnisse ist jedoch Regelmäßigkeit entscheidend: Einmal pro Woche reicht nicht aus.

3 Schwimmübungen, die gegen Cellulite helfen

Nicht jede Schwimmübung ist gleich effektiv. Diese drei Varianten beanspruchen gezielt die Problemzonen und fördern Durchblutung und Bindegewebsstraffung besonders intensiv.

Eine Frau schwimmt professionell gegen Cellulite

Kraulen für den ganzen Körper

Kraulschwimmen ist die intensivste und kalorienreichste Schwimmart und damit besonders wirksam gegen Cellulite. Der gleichmäßige Beinschlag aktiviert Oberschenkel und Gesäß kontinuierlich, während die Rotation des Oberkörpers Rumpf und Rücken einbezieht.

Für den Anti-Cellulite-Effekt empfiehlt sich ein zügiges Tempo mit bewusstem, kräftigem Beinschlag. Zwei bis drei Bahnen im Wechsel mit kurzen Pausen steigern den Trainingseffekt zusätzlich.

Eine Frau schwimmt mit einer Poolnudel gegen Cellulite

Mit Schwimmflossen schwimmen

Schwimmflossen erhöhen den Widerstand beim Beinschlag erheblich und intensivieren damit das Training genau dort, wo Cellulite am häufigsten auftritt: an Oberschenkeln, Gesäß und Waden. Die verlängerte Hebelwirkung der Flossen fordert die Beinmuskulatur stärker und führt zu einem deutlich höheren Energieverbrauch.

Gleichzeitig verbessert das Floßenschwimmen die Körperlage im Wasser und entlastet die Arme, was längere Trainingseinheiten ermöglicht.

Eine Frau krault im Schwimmbad gegen Cellulite

Rückenschwimmen für Bindegewebe in den Beinen

Rückenschwimmen beansprucht die Rückseite der Oberschenkel und das Gesäß auf eine Art, wie es kaum eine andere Schwimmart schafft. Der rhythmische Beinschlag in Rückenlage fördert zusätzlich den Lymphabfluss aus den Beinen, da diese während des Schwimmens auf Herzebene liegen. Das reduziert Wassereinlagerungen und verbessert das Gewebeerscheinungsbild spürbar. Für maximalen Effekt den Beinschlag bewusst kräftig und tief ausführen.

Eine Frau schwimmt mit Schwimmbrille gegen Cellulite

Wie lange muss man schwimmen gegen Cellulite?

Für spürbare Ergebnisse solltest du mindestens dreimal pro Woche schwimmen, mit einer Einheitsdauer von 30 bis 45 Minuten. Unter 20 Minuten ist der Trainingsreiz für Bindegewebe und Fettstoffwechsel zu gering, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Nach etwa vier bis sechs Wochen regelmäßigen Trainings berichten viele Frauen von einer sichtbaren Verbesserung der Hautstruktur.

Wichtig: Schwimmen wirkt am besten in Kombination mit ausreichend Trinken, einer ausgewogenen Ernährung und dem Verzicht auf langes Sitzen, da Bewegungsmangel im Alltag die Durchblutung hemmt und Cellulite begünstigt.

Die passende Ausrüstung fürs Schwimmen gegen Cellulite

Für effektives Anti-Cellulite-Training im Wasser brauchst du keine aufwendige Ausrüstung. Diese Basics reichen vollkommen aus:

  • Schwimmflossen: Das wichtigste Hilfsmittel für diesen Zweck. Kurze, weiche Trainingsflossen erhöhen den Beinschlagwiderstand und intensivieren das Training an Oberschenkeln und Gesäß gezielt.
  • Schwimmbrille: Für beschwerdefreies Schwimmen unter Wasser und längere Trainingseinheiten unverzichtbar. Anti-Beschlag-Beschichtung sorgt für klare Sicht über die gesamte Einheit.
  • Badekappe: Schützt die Haare vor Chlor und reduziert den Wasserwiderstand am Kopf, was das Schwimmen komfortabler und effizienter macht.
  • Schwimmbrett: Ideal für reine Beinschlag-Übungen, bei denen die Arme ruhig auf dem Brett liegen und die gesamte Energie in den Beinschlag fließt.
Bei Decathlon erhältst du Schwimmbrillen für den Trainingseinsatz bereits ab rund 3 Euro, kurze Trainingsflossen ab etwa 15 Euro sowie Schwimmbretter und Bademützen zu ebenfalls sehr fairen Preisen.

Eine Gruppe von Freunden schwimmt im Pool gegen Cellulite

Welche Sportart hilft am besten gegen Cellulite?

Es gibt keine einzige beste Sportart gegen Cellulite, da es auf die Kombination verschiedener Trainingsreize ankommt. Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren und Laufen verbessern die Durchblutung und regen den Fettstoffwechsel an. Krafttraining hingegen strafft die Muskulatur unter dem Bindegewebe und gibt der Haut von innen heraus mehr Struktur.

Besonders wirksam ist die Kombination aus Schwimmen und gezieltem Kraft- oder Funktionstraining für Gesäß und Beine. Wer außerdem auf regelmäßige Lymphdrainagen oder Bürstenmassagen setzt, kann den Effekt weiter verstärken.

Wie wirkt sich Schwimmen auf die Figur aus?

Schwimmen beeinflusst die Figur auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Durch den hohen Kalorienverbrauch von bis zu 700 Kalorien pro Stunde bei intensivem Kraulen wird Körperfett abgebaut, besonders bei langfristig regelmäßigem Training.

Gleichzeitig strafft und kräftigt Schwimmen nahezu alle Muskelgruppen, da das Wasser kontinuierlichen Widerstand in alle Richtungen bietet. Schultern und Rücken werden breiter und definierter, Oberschenkel und Gesäß straffer, der Bauch fester. Wer konsequent zwei- bis viermal pro Woche schwimmt, sieht in der Regel nach vier bis acht Wochen erste sichtbare Veränderungen am Körper.

Weitere Artikel zum Thema Schwimmen