DAS „RICHTIGE GEHEN“ BEIM WALKING

Obwohl der Rhythmus recht sanft ist, erfordert schnelles Gehen körperliche Anstrengung. Bei der Fortbewegung wird das eigene Körpergewicht von einem Bein auf das andere verlegt. Die Technik von Walkern liegt also in dieser Fußbewegung, die es ermöglicht, das Gewicht zu tragen, ohne dem Fuß zu schaden. Das ist ein wichtiger Punkt!

Um die Gelenke zu schonen, musst du also darauf achten, dass die Gewichtsverlagerung zwischen dem Fuß, der auf dem Boden aufkommt und dem, der dich mithilfe der Zehen nach vorne bewegt, auf gleichmäßige Weise erfolgt.

ABROLLEN DES FUSSES VON DER FERSE ZU DEN ZEHEN

Das Ziel ist es, einen größeren Bewegungsumfang zu erreichen, indem du deinen Fuß über dessen ganze Länge abrollst: von der Ferse bis zu den Zehen.  

Beim Walking macht sich das bemerkbar, wenn deine linken Zehen sich dann vom Boden abstoßen, wenn deine rechte Ferse den Boden berührt.

Erfahre die Unterschiede zwischen Gehen und Walken

AUFSETZEN DER FERSE

Setzte deine Ferse flach und sanft auf. So wird der Kontakt mit dem Boden besser abgefangen und über eine größere Oberfläche verteilt. Das schützt deine Fußgelenke. Das Verletzungsrisiko steigt, wenn du dein Tempo erhöhst, indem du dein ganzes Körpergewicht in den Boden rammst.

Wenn du den Fuß gut abrollst und vor allem mit der Ferse aufsetzt, wird dein Gang leichter.

ABROLLEN DES FUSSES

Roll den Fuß komplett ab, wenn deine Ferse den Boden berührt hat. Dabei solltest du die flüssige Bewegung der Fußgelenke spüren können.  

Diese dem Walking eigene Bewegung fängt jegliche Stöße ab, bevor diese sich auf Knie, Hüften oder Rücken auswirken können. Höre gut auf deinen Körper, damit du dein Abrollen genau abstimmen kannst.

ABSTOSSEN MIT DEN ZEHEN

Jetzt, wo dein Fuß flach steht, musst du dich mit den Zehen kraftvoll vom Boden abstoßen.

UNSER TIPP: Damit diese nicht unbedingt intuitive Bewegung gelingt, kannst du dir vorstellen, dass du der Person, die dir folgt, deine Schuhsohlen zeigen willst.

Dieses Abstoßen solltest du nicht vernachlässigen, denn nur dadurch kannst du dich vorwärts bewegen und ein kraftvollerer und schnellerer Geher werden. Wenn du diesen Bewegungsablauf perfekt beherrschst, trainierst du dadurch Muskeln in den Füßen, den Beinen, den Oberschenkeln und dem Hintern.

Du wirst es schon verstanden haben: gutes Gehen will gelernt sein! Insbesondere für einen leichten und rhythmischen Schritt, der perfekt auf die Bewegung deiner Arme abgestimmt ist, ist das unabdingbar.

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