T5 Klettern - Das brauchst du für dein Geocaching Abenteuer

Geocacher mit Klettererfahrung finden in Geocaches der Stufe T5 ihre Leidenschaft. T5 Klettern ist die beste Gelegenheit beide Hobbies miteinander zu verbinden.

T5 Klettern - Das brauchst du für dein Geocaching Abenteuer

Geocaches der Stufe T5 erfordern einiges an Können. Es müssen Bäume und andere Höhen mithilfe von Seilen und Aufstiegsgeräten erklimmt werden. Für das T5 Geocaching sollten die Schatzsucher Kenntnisse aus dem Bergsport mitbringen. In einem Kletterkurs kannst du die Grundlagen erlernen.

Was ist T5 Geocaching?

T5 Geocaching bedeutet, dass sich das Versteck in einem sehr herausfordernden Terrain befindet. Für die Caches sind spezielle Ausrüstungsgegenstände erforderlich. Schätze im Hochgebirge, in engen Höhlen, in Schornsteinen alter Industrieanlagen, unter Brücken sowie Caches im und unter Wasser gehören zu dieser Kategorie.

Manche Caches der Stufe T5 liegen in den Kronen der Bäume und sind ohne Ausrüstung und absolvierten Kletterkurs nicht erreichbar. Seile, Karabiner, Klettergurte und Helme gehören dazu, wenn die Schnitzeljagd in der Höhe stattfindet. In Kursen kannst du dir die wichtigsten Sicherheitsregeln und die Grundzüge des Kletterns aneignen.

Damit du dich ins Logbuch eintragen kannst, lässt sich die Einseiltechnik anwenden. Mit einem Sicherungsgerät, einer Handsteigklemme, einer Trittschlinge und einer zusätzlichen Rolle als Umlenkung geht es hinauf. Die aus der Baumpflege stammenden umweltfreundlichen Methoden zum Erklimmen der Wipfel sind die Single-Rope-Technik und die Double-Rope-Technik. Hier werden spezielle Baumpflege-Klettergurte, Baumkletterseile und Kambiumschoner benutzt.

Wo findet man T5 Geocaches?

T5 Geocaches gibt es an den verrücktesten Orten. Der vermutlich am schwersten zu loggende Schatz befindet sich mit dem GC-Code GC1BE91 an Bord der Internationalen Raumstation ISS. In der Tiefsee, am Südpol und auch auf dem Gipfel des Mount Everest kannst du T5 Geocaching betreiben.

Deutschland ist im Vergleich zu anderen Staaten ein kleines Paradies für T5 Cacher. Über 10.000 Verstecke dieser Stufe gibt es in der Bundesrepublik. Der älteste T5 Geocache Deutschlands stammt aus dem Jahre 2001 und lässt sich auf dem Weg zur Zugspitze finden. Die Mehrheit der deutschen T5 Caches wurden in Baumkronen gelegt. Steinbrüche, Konstruktionen wie Brücken und Lost Places haben ebenfalls einen solch herausfordernden Schatz versteckt.

Alpine Schnitzeljagd kannst du ganz im Süden Deutschlands unternehmen. Das Saarland und der Ruhrpott haben Industriebauwerke zum Klettern im Angebot. Lost Places mit T5 Geocaches findest du vor allem im Osten der Republik. Im Sandsteingebirge und im Taunus kannst du dich an Felsvorsprüngen probieren, um dir einen Eintrag im Logbuch zu sichern. In den Gebirgswelten der Schweiz erwarten dich ebenfalls tolle T5 Verstecke.

Was muss ich beim T5 Geocaching beachten?

T5 Geocaching solltest du nur mit Klettererfahrung machen. In Schnupperkursen kannst du die Basics erlernen und ein Gespür für die richtige Ausrüstung entwickeln. Bist du in der Höhe sicher unterwegs, steht der T5 Schnitzeljagd nichts mehr im Weg. Die Caches der höchsten Schwierigkeitsstufe sind quer über Deutschland verteilt und aus vielen Regionen schnell zu erreichen.

Trage beim T5 Geocaching einen Helm und verwende ausnahmslos gutes Material. Die Qualität der Seile, Gurte und Karabiner ist essentiell, wenn es um Sicherheit geht. Da viele T5 Caches in den Kronen der Bäume liegen, empfiehlt sich eine baumschonende Ausrüstung. Spezielle Baumkletterseile und - gurte sowie Kambiumschoner dienen für einen sorgsamen Umgang mit der Natur. Die größten Schäden an Ästen entstehen durch umlaufende, lange Aufstiegsseile ohne Kambiumschoner. Das Umhängen der Dose vermindert den Abrieb an stark beanspruchten Stellen. Außerdem dürfen Kletterer die Nester brütender Vögel nicht stören. Untersuche deshalb besonders in der Paarungszeit den Baum vor dem Seileinwurf von unten und achte auf ein- und ausfliegende Tiere.

Unwissen und Stress sind die häufigsten Ursachen für Unfälle. Wenn du nicht weißt, ob dich ein Ast tragen kann, bist du für schwierige Caches in Bäumen noch nicht bereit. Auch Unwissenheit in Bezug auf die Ausrüstung kann die Gesundheit gefährden. Stress entsteht meist, wenn du deine Möglichkeiten überschreitest. Mangelndes Vertrauen in die eigene Ausrüstung und Gruppenzwang können ebenso zu Panik in der Höhe führen.

Checkliste: Das brauchst du für T5 Geocaching

T5 Kletter-Caches erfordern eine Ausrüstung, die einen Helm, hochwertige Seile, ein Abseilgerät, Klettergurte und Steigklemmen beinhaltet. Equipment für den Seileinbau, um die Kletterhilfe zum Beispiel über eine Astgabel zu befördern, ist ebenfalls zu empfehlen.

Zu den Basics gehören auch Handschuhe, damit du das Seil sicher halten kannst und es keine Abschürfungen gibt. Zum besseren Handling an der Dose sind in der warmen Jahreszeit fingerkuppenfreie Modelle eine gute Wahl. Karabiner und Schlingen zählen außerdem zur Ausrüstung. Bist du insbesondere in Baumkronen unterwegs, solltest du dir einen Kambiumschoner zulegen. Eine fürs Baumkletterns ausgelegte Ausrüstung empfiehlt sich für das T5 Geocaching im Allgemeinen.

Die Füße solltest du mit knöchelhohen Schuhen, die ein solides Profil besitzen, schützen. Ein flaches Schuhwerk begünstigt besonders beim Klettern mit Fußsteigklemme Schmerzen. Auf heller Kleidung siehst du Zecken besser. Zum Schutz vor den Insekten empfiehlt sich zudem eine lange, nicht zu weite Beinbekleidung. Hosen mit Verstärkungen an den Knien sind ebenfalls sinnvoll. Da du beim Klettern die Taschen an den Hosen nur schwer erreichen kannst, ist eine Bauchtasche ratsam. Darin lässt sich ein Kugelschreiber unterbringen, mit dem du dich im Logbuch verewigen kannst. Auch ein kleiner Spiegel, Karabiner und eine Signalpfeife für den Notfall haben darin Platz.

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