Rollski entdecken und loslegen

Auch außerhalb der Saison ist Skispaß möglich -
mit Rollski!

Dieser relativ junge Sport, der durchaus als eigene Sportart gilt, hilft dir, körperlich und technisch fit zu bleiben, ohne auf Skifeeling verzichten zu müssen. 
Hier erfährst du alles über das Rollskifahren und wie du sicher in diesen Sport einsteigst.

Rollski und classic Inovik

Rollski ist eine Roadski-Technik, die dem Crosscountry ähnelt, allerdings außerhalb der Saison gefahren wird. Gefahren wird hier mit Spezialausrüstung auf Asphalt.
Rollski als relativ junger Sport wurde in den 1970ern von Gießereiarbeitern populär gemacht, für die er eine Trainingsmethode war.
Heute wird er als Freizeit- oder Wettkampfaktivität als eigene Sportart betrieben, und dass nicht nur im Gebirge, sondern überall. 

Trainiert den ganzen Körper!

Obwohl Rollski wie Crosscountry körperlich relativ fordernd ist, muss man kein Crosscountry-Experte sein, um das Rollskifahren zu lernen. 
Trotzdem ist es für Skilangläufer, Skater und klassische Alpinskifahrer empfehlenswert, um die eigene Technik zu perfektionieren - und es ist nützlich für den Einstieg, auch wenn es in Sachen Feeling, Stützpunkte und Technik nicht ganz dasselbe ist.

Wie „normales“ Skilaufen ist auch Rollski ein Sport, der den ganzen Körper fordert: Koordination, Balance, Ausdauer und so ziemlich jeden Muskel des Körpers.

Zwar wird Rollski für gewöhnlich im Sommer gefahren . Trotzdem ist es prinzipiell zu jeder Zeit möglich, solange das Wetter mitmacht. 

Vorteile des Rollskifahrens

Rollski funktioniert auf Asphalt und insbesondere auf Straßen. Allerdings sollte man sich dabei sicherheitshalber auf ruhige Straßen mit wenig Verkehr beschränken
Geh- und Radwege sind auch in Ordnung.

Es gibt sogar speziell für Rollski vorbereitete Hänge, z.B.: das Vercors Biathlon- und Rollskigebiet in Corrençon, das Bessans Roller- und Biathlon-Stadion in Savoie, das Contamines Montjoie-Gebiet in Haute-Savoie, La Féclaz in Savoie usw.

ROLLSKIFAHREN ENTDECKEN

Ausrüstung FÜR

ROLLSKIFAHREN ENTDECKEN

Rollski

Bestehen aus einem Balken
mit Rädern
an den Enden, die sich je nach Technik
(Skate, Classic) in Breite und Härte unterscheiden. Es gibt auch klassische Rollski mit drei Rädern, die besonders viel Stabilität bieten, 

weil Rollski keine Bremsen haben.

Rollski

SCHUHE

Können dieselben
wie beim Skifahren sein
Allerdings gibt es auch Schuhe, die speziell für das Rollskifahren konzipiert und daher leichter, weniger massiv
und eher für höhere Temperaturen geeignet sind. 

I.

Rollskistöcke

STÖCKE

Bestehen aus Aluminium, 
Carbonfaser
oder einer Mischung aus Carbon-
und Glasfaser, wobei der Anteil an Carbonfaser für Steifigkeit
und Gewicht der Stöcke bestimmend ist.

Die Spitze besteht aus Wolfram - einem Material,
das den nötigen Grip auch auf
harte Oberflächen bringt.

Möchtest du anfangen?

Genau wie beim winterlichen Crosscountry gibt es auch beim Rollskifahren zwei verschiedene Varianten, für die man jeweils spezielle Ausrüstung
(Rollski, Schuhe und Stöcke) braucht.
Hier findest du unsere Tipps rund ums richtige Equipment!

Klassisches Rollskifahren

Die KLASSISCHE Technik

Bei der klassischen Technik werden die Rollski parallel gehalten. Man stößt sich abwechselnd mit den beiden Beinen ab und arbeitet dabei jeweils mit dem entgegengesetzten Arm.
Diese Technik ist leichter zu meistern, weil sie dem Bewegungsmuster beim Laufen ähnelt
.

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KLASSISCHE ROLLSKI
Rollski sind länger und haben dünnere Räder als Skate-Rollski. Bei dieser Variante verfügt das Hinterrad über eine Rückrollsperre
die beim Anstieg unterstütztend wirkt. 
Einsteiger sollten eher zu breiteren Modellen greifen, die mehr Stabilität bieten.

KLASSISCHE SCHUHE
Verfügen über eine mittlere obere und eine flexible Sohle, die das
Abrollverhalten des Fußes unterstützt.

KLASSISCHE STÖCKE
Um die richtige Länge für das klassische Rollskifahren zu finden,
geht man von der Achselhöhe
oder der Körpergröße × 0,83 aus.

Skate-Rollski

Skate-Rollski

Die Skatetechnik ist ähnlich wie Rollskifahren mit Verlagerung des ganzen Körpergewichts von der einen auf die andere Seite. Diese Beinarbeit ist entscheidend für die Balance. Diese Technik bietet gesteigertes Tempo- und Gleitfeeling, weil es anders als beim klassischen Rollski kein Rückhaltesystem gibt. 

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SKATE-ROLLSKI
Die Rollski sind kürzer und verfügen über
breitere Rollen als
klassische Modelle.
Die Rollen haben keine Rückrollsperre.
Einsteiger sollten eher zu einem breiteren Modell greifen,
weil diese mehr Stabilität bieten.

SKATESCHUHE
Sind starr
und haben einen höheren Schaft,
der das Sprunggelenk besser stützt.

SKATESTÖCKE
Um die richtige Stocklänge zu finden, richtet man sich nach der 
Kinnhöhe
oder der Körpergröße × 0,89.

Rollskifahren ist potenziell nicht ohne, vor allem auch dann, wenn es an Training und Ausrüstung fehlt.
Daher
sollte man sich bei den ersten Versuchen von einem Lehrer unter die Arme greifen lassen, um erst einmal die grundlegende Technik zu erwerben und sicher in den Sport einzusteigen.

ROLLSKIFAHREN ENTDECKEN

1.) Start
bergauf

Wir empfehlen nachdrücklich,
das Rollskifahren erst richtig zu lernen,
bevor es auf die Straße geht.
Dazu sollte man sich von einem Lehrer in einem ebenen und ruhigen Bereich (z. B. einem sonntäglichen Supermarktparkplatz) einweisen lassen.
Zu Beginn braucht man nicht unbedingt viel Platz, weil es nur darum geht, Bewegungen einzuüben, Rhythmus und Balance zu finden und die Haltungen zu meistern
Wenn es dann endlich auf die Straße geht, sollte man es trotzdem noch langsam angehen lassen: Nicht bergauf oder bergab fahren, schwieriges Terrain und verkehrsreiche Straßen meiden.

Möchtest du anfangen?

2.)
BREMSEN LERNEN

Wie man es auch betrachtet - 
Rollski
haben keine Bremsen.
Deshalb sollte man unbedingt erst
Bremstechniken lernen,
bevor es hangabwärts geht.

Es gibt verschiedene Bremstechniken
.
Zum Bremsen kann man sich hangwärts,
oder oder zur tiefer liegenden Seite eindrehen, solange diese nicht zu uneben ist.

Am besten ist es aber, den
"Schneepflug-Turn" zu üben. Dabei wird Tempo durch Verlagern des Gewichts auf das Rollenende weggenommen, wobei sich die Rollen nicht berühren sollten.

Möchtest du anfangen?

3.) Ganz wichtig: 
die SCHUTZAUSRÜSTUNG

Um Verletzungen und schwere Unfälle zu vermeiden, ist Schutzausrüstung unverzichtbar.

Wir empfehlen, einen Helm zu tragen, um den Kopf zu schützen. Für den Anfang genügt evtl. schon ein Fahrradhelm, aber für den regelmäßigen Einsatz gibt es Helme, die speziell für diesen Sport designt wurden.

Anfänger sind für den Einstieg mit Ellbogen- und Knieschonern gut beraten, ähnlich wie beim Rollerbladen.  
Auch die Hände sollten unbedingt geschützt werden (Sturz, Reibung durch die Riemen).
Zwar gibt es Spezialhandschuhe, doch sind auch Fahrradhandschuhe gut geeignet. Von Crosscountry-Handschuhen raten wir ab, weil sie im Sommer einfach zu warm sind.

Ein farbenfrohes Outfit oder eine Signaljacke sorgt dafür, dass man auf der Straße nicht übersehen wird.

Egal, ob du schon Erfahrung mit Crosscountry hast oder nicht - du kannst dich immer in deinem eigenen Tempo am Rollski versuchen,
ob als Sport oder sanfte Übung, beim Skaten oder klassisch.
Ein Sport, den man sich nicht entgehen lassen sollte! Schon probiert?

Unsere Empfehlung für Crosscountry-Ski