Wie geht Stand-Up-Paddling im Meer?

SUP ist der Ganzjahres-Trend. Nach ersten Versuchen auf Seen oder Flüssen erfordert das Board etwas Balance, doch Profis wagen sich damit auch schnell aufs Meer.

Kann man überall Suppen?

Stand-Up-Paddling, geht das überall?

Prinzpiell kannst du überall Stand-Up-Paddling machen. Beachte jedoch, dass in manchen Gebieten andere Regeln gelten – zum Beispiel in Wasserschutzgebieten, in denen du nicht paddeln darfst.

Wenn du schöne, entspannte SUP-Touren auf dem Meer machen möchtest, dann solltest du dir ruhige Gewässer aussuchen: keine Wellen, kein Wind, keine Strömungen. SUP-Surfen erfordert etwas mehr Erfahrung, ein gutes Gleichgewicht und gleichzeitig auch das Surf-Know-How. Der ideale Paddle-Spot für dich ist dabei der, der an dein Niveau angepasst ist!

Stand-up Paddling auf dem Meer

Welches Stand Up Paddle brauche ich auf dem Meer?

Dein SUP, egal ob aufblasbar oder steif, muss auf jeden Fall auf das ausgelegt sein, was du damit machen möchtest (Touring, Surf, Race), und sollte zu deiner Körpergröße und deinem Niveau passen.

Welche Art von SUP brauche ich?

Es gibt 5 unterschiedliche SUP-Formen für unterschiedliche Einsatzbereiche oder Disziplinen:

  • Das Surf-SUP, ein kurzes, wendiges Board zum Surfen in den Wellen.
  • Das Allround-SUP, ein vielseitiges Board, mit dem du auch in den Wellen stabil bleibst, wenn du Touren damit machen möchtest.
  • Das Expeditions-SUP, ein längeres Board, das dir bei langen Touren auf dem Wasser viel Stabilität gibt.
  • Das Touring-SUP, ein Zwischending aus Expeditions- und Race-Board, mit dem du höhere Geschwindigkeiten bei guter Stabilität erreichst.
  • Das Race-SUP, ein langes, schmales Modell speziell für die Teilnahme an Rennen.

    Wenn du auf dem Meer paddeln möchtest, solltest du dich für ein Surf-SUP entscheiden, wenn du schon ein gutes Niveau hast und in den Wellen unterwegs bist. Ansonsten kannst du dich bei weniger Wellengang auch für ein Allround-SUP oder ein Freeride-SUP entscheiden. Wenn du Einsteiger bist, sind die Allround- oder Freeride-Modelle am besten für dich geeignet. Sie geben dir ein gutes Gleichgewicht, was gerade für den Einstieg wichtig ist.


    Welche Größe brauche ich?
    Je nachdem, wie groß du bist und was du wiegst, brauchst du ein längeres oder kürzeres und ein breiteres oder schmaleres Board. Je größer und schwerer du bist, desto wohler wirst du dich auf einem längeren (10' und mehr) und breiteren (30" oder 32") Board fühlen. Wenn du klein und leicht bist, kannst du dich für ein kürzeres, schmales Modell entscheiden (ab 8' und 30)".
    Und was ist mit aufblasbares SUP versus Hartschale? Aufblasbare SUPs haben einige Vorteile: Sie sind robust und beständig und gleichzeitig weniger anfällig für Beschädigungen als ein Hartschalen SUP. Außerdem kannst du sie leicht im Rucksack überallhin mitnehmen, was den Transport erleichtert.

Regeln für das Stand-up Paddling auf dem Meer

Regeln und Vorschriften beim Stand-Up-Paddling auf dem Meer

SUPs unter 3,50 m (11'6 Fuß) gelten als Strandgeräte. Als solche müssen sie sich in einem Bereich bewegen, der maximal 300 Meter von der Küste entfernt ist. Innerhalb dieser Grenze ist das Tragen der Leash Pflicht. Das Tragen einer Schwimmweste ist nicht vorgeschrieben, wird aber wärmstens empfohlen (vor allem, wenn du dich im Wasser nicht wohl fühlst).

Wenn dein SUP über 3,50 m ist und mehrere Luftkammern hat, gilt es als Wasserfahrzeug. Dann kannst du den 300-m-Bereich verlassen und dich bis zu 2 Meilen (ca. 3,2 km) von der Küste entfernen. In diesem Fall sind Leash und Schwimmweste Pflicht. Außerdem brauchst du: ein wasserdichtes Lichtsystem mit einer Batterielebensdauer von mindestens 6 Stunden, ein Schleppsystem (eine Leine und einen Haken) und ein Kommunikationsmittel, das du in einem wasserdichten Behältnis trocken halten kannst.

Diese Sicherheitsausrüstung brauchst du fürs Suppen auf dem Meer

Welche Sicherheitsausrüstung brauche ich beim Stand-Up-Paddling?

Damit du eine gute Zeit auf dem Wasser hast, solltest du die richtige Ausrüstung für das jeweilige Wetter und die Wellenverhältnisse haben. Darüber hinaus musst du dich natürlich an die Regeln und Vorschriften halten. Allen SUPlern, deren Board kürzer als 3,50 m ist und das somit als "Wassergerät" gilt, wird empfohlen, eine Schwimmweste oder eine Auftriebshilfe zu tragen.

Fürs Meer-Suppen solltest du Gezeiten und Wind beachten

Die Winde, Strömungen und Gezeiten

Wie kannst du beim Stand-Up-Paddling Spaß haben und dabei gleichzeitig auf deine Sicherheit achten? Für das Paddling im Meer brauchst du etwas Basiswissen, um dich selbst nicht unnötig Gefahren auszusetzen.

Die Elemente sind nicht immer auf deiner Seite und bieten dir nicht immer eine perfekte, glatte Oberfläche. Deswegen musst du wissen, wie du mit dem Wind und den Strömungen umgehen musst. Achte immer auf die Windrichtung, damit du nicht von der Küste abgetrieben wirst und immer in angemessener Entfernung unterwegs bist. Dasselbe gilt für Strömungen.
Um Winde und Wellenrichtungen zu verstehen, gibt es zahlreiche Apps online, mit denen du dich auf deine Tour vorbereiten kannst (zum Beispiel Windguru).

Schau dir vorher auch immer die Gezeiten an, damit es keine bösen Überraschungen gibt! Manche Spots kannst du bei Ebbe nicht befahren. Wenn das Wasser sich zurückzieht, tauchen dort Felsen oder Schlamm auf. Die Gezeitenanzeige findest du vor Ort im Hafen, in der nächsten Erste-Hilfe-Station oder online.

Wenn du dir im Sommer unsicher mit den Wasserbedingungen bist, kannst du einen bewachten Strand wählen oder Spots, an denen viele SUPler unterwegs sind. Sonst kannst du dich immer an erfahrene Wassersportler vom Verein vor Ort oder an die Locals wenden, die ihren Spot gut kennen.

SUP-Surfen so nimmst du die Wellen

SUP-Surfen: so nimmst du eine Welle

Wenn du SUP-Surfing machen willst, solltest du dein Board erst in normalen Gewässern perfekt beherrschen. Die Position der Füße, das Gleichgewicht, die richtige Haltung des Paddels, die Paddeltechnik – all das sollte kein Problem mehr sein.

Wenn die Basics stimmen, kannst du dich in die Wellen stürzen. Wenn du eine Welle nimmst, hältst du am Anfang deine Position und paddelst weiter, dann stellst du einen Fuß nach vorne und einen nach hinten, wenn du auf der Welle bist.

SUP-Surfen ist einfacher als normales Surfen, weil du nicht lernen musst, wie du auf dem Board aufstehst. Beachte in den Wellen aber auch die Vorfahrtsregeln: Der Surfer, der am weitesten innen ist, also am nächsten an dem Punkt, wo die Welle bricht, hat Vorfahrt!

Die nächste Welle ist deine!

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