DER WHEELIE 

Beim Wheelie, auch „Manual“ genannt, geht es darum, solange wie möglich auf nur einer Rolle zu fahren (zu Anfang mit der hinteren). Nimm dazu Geschwindigkeit auf und hebe den Lenker des Scooters an. Versuche dabei, die richtige Höhe und das optimale Gleichgewicht zu finden. Zu Anfang kannst du einen Fuß weg strecken, um die Balance zu halten.

Schwierigkeitsgrad (1/5): Die einzige wirkliche Schwierigkeit besteht darin, aus dieser Position wieder heile am Boden anzukommen.

B-Note (2/5): Ob mit zwei Füßen oder nur mit einem, du siehst trotzdem ein bisschen wie ein Reiter auf seinem aufbäumenden Pony aus ...

Publikumsnote (2,5/5): weil „Wheelie“ ein niedlicher und liebenswerter Name ist, der nicht in Vergessenheit geraten darf.

DER BUNNY HOP

Er wird auch „Ollie“ genannt, wie beim Skateboarden. Und genau wie beim Skateboarden ist er auch DIE Grundfigur beim Rollerfahren: Die muss man als erstes können, damit man alle anderen fahren kann. Dabei macht man einen Sprung und zieht gleichzeitig am Lenker, damit der Scooter an den Füßen „haften“ bleibt.

Schwierigkeitsgrad (2/5): am Anfang schwer, danach geht es wie von selbst. Ein richtiger Hase.

B-Note (3/5): am Boden wenig beeindruckend, dafür umso mehr in der Höhe. Die Note steigt daher je nach übersprungener Stufe.

Publikumsnote (4/5): Die Leute verstehen ja schon nicht, wie du da drüber fahren kannst, und dann springst du auch noch ...

DER X-UP

Wir kommen jetzt zu Figuren aus dem BMX-Bereich, wo die Lenker vollständig drehbar sind, wie beim Scooter auch. Beim X-Up dreht man den Lenker um 180°, sobald man in der Luft ist und dreht ihn dann wieder in seine Ausgangsposition zurück: Nach dem unverzichtbaren Bunny Hop folgt ein schnelles Überkreuzen der Arme für die Drehung.

Schwierigkeitsgrad (4/5): springen, die Arme überkreuzen, stabil auf beiden Füßen landen: Hierfür muss man ein bisschen akrobatisch veranlagt sein.

B-Note (1/5): Rein visuell macht es den Anschein, als ob du links und rechts nicht auseinanderhalten kannst.

Publikumsnote (3/5): Langeweile kann man dir nicht vorwerfen. Und das wird immer geschätzt.

DER FEEBLE GRIND

Der Feeble gehört zur Kategorie der Grinds und Slides. Dabei gleitet man entlang einer Kante, sei es eines Hindernisses, einer Rampe, eines Bürgersteigs oder einer Stufe. Genauer gesagt landest du nach einem Bunny Hop in leichter Schieflage auf der Kante. Dabei ist die vordere Rolle auf der Kante und die hintere daneben. Du gleitest dann mit der Unterseite des Scooters die Kante entlang, wobei die vordere Rolle parallel zur Kante ist.

Schwierigkeitsgrad (5/5): allein schon dafür, die Erklärung hier zu verstehen.

B-Note (5/5): Mit dem Feeble kannst du problemlos mit Skatern, Rollern und Ridern mithalten.

Publikumsnote (5/5): wenn der Grind mit einem speziellen Hindernis ausgeführt wird. 0/5, wenn er mitten in der Stadt gefahren wird, wodurch man die Wut von Passanten, Ladenbesitzern und Bürgermeister auf sich zieht.

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