1/ DIE UNTERSCHIEDLICHEN SNOWBOARDS

Zunächst einmal musst du wissen, dass es für jeden Fahrstil verschiedene Boards gibt. 

Finde dein Einsteiger-Board mit ein paar Tipps von Wedze

Allmountain Boards

Sie eignen sich für jedes Terrain: Pisten, Pulverschnee, Gelände... Sie sind perfekt, um die vielen Möglichkeiten kennenzulernen, die ein Snowboard bietet. Sie haben eine asymmetrische Form und bieten damit mehr Halt und bessere Kontrolle über das Gelände. Außerdem hast du damit mehr Auftrieb im Pulverschnee.

Freestyle Boards

Sie sind im Allgemeinen etwas kürzer als Allmountain-Boards. Sie haben eine Twin-Tip-Form (d. h. die Vorder- und Rückseite sind 100 % symmetrisch), was es einfacher macht, in beide Richtungen zu fahren und bei Schwüngen das Gleichgewicht zu halten. Sie eignen sich für zukünftige Freestyle-Snowboarder, die mehr Zeit im Snowpark verbringen, um neue Tricks auszuprobieren, als sich auf der Piste auszutoben.

Freeride Boards

Sie sind asymmetrisch geschnitten, was die Form und Spannung angeht. Ein Freeride-Board erkennt man an der Form des Tails, der in der Regel wie ein "Schwalbenschwanz "aussieht.

Splitboards

Mit diesen einzigartigen Snowboards kannst du Touren abseits der Piste gehen und danach die Abfahrt durch tiefen Pulverschnee genießen.

2/ Wonach suchst du ein Snowboard aus?

Deine Größe
Dein Board sollte etwa 20 cm kürzer sein als du. Mit einem kürzeren Board fällt dir der Einstieg ins Snowboarden leichter. Es wird auch Snowboardern empfohlen, die im Verhältnis zu ihrer Körpergröße leichter sind. Hast du Vertrauen in deine neuen Fähigkeiten gewonnen, kannst du ein längeres Board wählen, das stabiler ist und in Kurven schneller reagiert.

Flexibilität des Brettes (Flex)
Schließlich spielt auch die Steifigkeit des Boards eine wichtige Rolle. Je flexibler ein Board ist, desto leichter lässt es sich durch Kurven lenken. Snowboards für Einsteiger sind häufig sehr flexibel und du machst schnell Fortschritte!

Fühlst du dich sicher und möchtest etwas Geschwindigkeit aufnehmen, wähle ein steiferes Board für mehr Kontrolle in den Kurven!

Form des Boards

Die Form des Boards ist die Draufsicht, als würden wir die Bindungen montieren. Auf dem Markt sind viele verschiedene Formen erhältlich; für Einsteiger empfehlen wir ein sogenanntes Twin-Tip-Board, bei dem Nose und Tail vollkommen symmetrisch sind. So fällt dir das Snowboarden leicht und du machst schnell Fortschritte. Als Goofy- oder Regular-Fahrer kannst du Schwünge in beide Richtungen fahren.

3/ SOLLTE ICH MICH FÜR EIN ROCKER-BOARD ENTSCHEIDEN?

Bei einem "Rocker-Board " wird die Kontaktfläche mit dem Schnee bei Belastung kleiner. Dadurch fällt dir das Erlernen leichter, wenn du lieber gleiten als Freestyle fahren möchtest.

Auf der Piste: Stehst du auf der Kante, wird die Kontaktfläche kleiner und das Snowboard hat eine geringere Auflagefläche, die Druck auf den Schnee ausübt. Dadurch hast du mehr Kontrolle.

Im Pulverschnee: Die Kontaktfläche des Boards auf dem Schnee ist größer. Mit einem längeren Board kannst du besser über den Schnee gleiten.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Entscheide dich für ein kürzeres Rocker-Board, das zwischen den Füßen flexibel gespannt ist. Mit etwas Übung fällt alles leichter.

Mit diesem grundlegenden Wissen findest du hoffentlich das richtige Equipment auf deinem Weg zu einem großartigen Snowboarder!

Welches Snowboard ist das richtige für Einsteiger?

Elisabetta 

DREAMSCAPE Kommunikationsteam, Lehrer und leidenschaftlicher Snowboarder