Welche Sonnencreme eignet sich am besten auf dem Wasser?

Im Freibad um die Ecke, am nächsten Badesee oder am Strand. Der Aufenthalt am Wasser gehört im Sommer zu den beliebtesten Freizeit-Beschäftigungen überhaupt. Damit der Badespaß nicht mit einem schmerzhaften Sonnenbrand endet, solltest du vor dem Sonnenbaden den geeigneten Sonnenschutz auftragen. Erfahre in diesem Artikel, was beim Sonnenschutz am und auf dem Wasser besonders wichtig ist und worauf du bei der Auswahl einer Sonnencreme fürs Wasser achten solltest.

Bild von Sonnenspray der Marke Aptonia

Das Wichtigste in Kürze:

• Wasser reflektiert die Strahlung der Sonne sehr gut. Aus diesem Grund ist die Strahlungsintensität auf und am Wasser besonders hoch und entsprechend gut solltest du dich schützen. Spätestens nachdem du dich zweimal 20 Minuten oder länger im Wasser aufgehalten hast, solltest du deinen wasserfesten Sonnenschutz erneuern.

• Bei der Wahl deiner wasserfesten Sonnencreme kannst du dich zwischen Cremes mit chemischer Schutzwirkung und solchen mit mineralischen Inhaltsstoffen entscheiden.

• Für das Sonnenbaden am Meer sind spezielle Sonnencremes erhältlich. Sie schützen nicht nur deine Haut vor der schädlichen UV-Strahlung, sondern sind auch für die empfindlichen Meeresorganismen unschädlich.

INHALTSVERZEICHNIS

Welchen Schutz bietet mir wasserfeste Sonnencreme?

Welche Typen von Sonnencreme gibt es?

Welche wasserfeste Sonnencreme ist für das Meer geeignet?

Welchen Schutz bietet mir wasserfeste Sonnencreme?

Welche wasserfeste Sonnencreme für dich die geeignete ist, hängt stark von deinem Pigmenttyp ab. Grundsätzlich gilt die Daumenregel: Je heller deine Haut, desto sensibler wird sie auf UV-Strahlung reagieren und desto kürzer sollte deine Verweildauer in der prallen Sonne ausfallen und umso intensiver der Sonnenschutz. Wasserfeste Sonnencreme mit einem geringen Lichtschutzfaktor ist für Menschen mit unempfindlicher Haut und kurze Aufenthalte in der Sonne geeignet.

Benutzung von Sonnencreme am Wasser
Kind mit einem Surfbrett am Strand

Aus diesen wasserfesten Sonnencremes mit unterschiedlichen Schutzfaktoren kannst du wählen:

Kind mit einem Surfbrett am Strand

Welche Typen von wasserfesten Sonnencremes gibt es?

Chemischer Sonnenschutz

Als chemischer Sonnenschutz werden Substanzen bezeichnet, die schnell in die Haut einziehen und in der obersten Hautschicht einen chemischen Schutzschild gegen die auf treffende ultraviolette Strahlung bilden. Ein häufig verwendeter Inhaltsstoff, der in wasserfestem, chemischem Sonnenschutz Verwendung findet, ist Benzol. Für Menschen, die allergisch auf Benzol reagieren, stehen Sonnencremes mit alternativen Inhaltsstoffen zur Verfügung.

Mineralischer Sonnenschutz

Wenn du zu den Menschen mit empfindlicher Haut gehörst, ist ein mineralischer Sonnenschutz für dich interessant. Diese Art der wasserfesten Sonnencreme bildet einen Partikelfilm auf der Haut. Die aufgetragenen Pigmente hinterlassen häufig einen charakteristisch milchig-weißen Film auf der Haut. Beliebte Pigmente, die in wasserfesten Sonnencremes Verwendung finden, sind Titanoxid und Zinkoxid.

Wann du dich am besten eincremst, hängt vom Typ der verwendeten Sonnencreme ab. Die chemischen wirksamen Sonnencremes brauchen etwa 20 bis 25 Minuten, um ihre volle Schutzwirkung zu entfalten. Die mineralischen wasserfesten Sonnencremes sind hingegen sofort wirksam.

Welche wasserfeste Sonnencreme ist für das Meer geeignet?

Geht es um die Schutzwirkung, musst du bei wasserfester Sonnencreme für das Meer keine Besonderheiten beachten. Allerdings hegen Umweltforscher den Verdacht, dass sich bestimmte Chemikalien negativ auf die Meeresfauna auswirken. Dazu gehören Octinoxat und Oxybenzon. Auf Produkte mit diesen Inhaltsstoffen solltest du der Umwelt zuliebe verzichten.

Mann surft auf einer Welle im Meer

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