Snowboards

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Freestyle, Freeride oder Allmountain? Rocker, Camber, Twin-Tip oder doch Directional Shape? All das findest du hier bei uns im Snowboard Shop bei DECATHLON. Die passenden Snowboardschuhe und Snowboard Bindungen auch. Unsere Snowboardbekleidung schützt dich optimal gegen äußere Einflüsse wie Schnee und Wind. Du weißt nicht was das richtige Snowboard für dich ist ? Hier findest du wichtige Tipps und einen Guten Überblick über unser Angebot.

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4.7/5 basierend auf 21 Online- und Filialbewertungen

Snowboards: Das passende Brett für Freestyler, Pisten- und Tiefschneefahrer

Snowboarden ist die ideale Kombination aus Ausdauer-, Kraft- und Geschicklichkeitstraining, Spaß an der frischen Luft sowie beeindruckenden Naturerlebnissen. Egal ob im Pulverschnee, auf der Piste oder im angrenzenden Snowpark: Nur mit dem richtigen Snowboard können (angehende) Wintersportler ihr Potential auch tatsächlich voll ausschöpfen.

Freestyle, Freeride oder All-Mountain – Welcher Snowboard-Typ bist du?

In Abhängigkeit vom gewählten Terrain bzw. Fahrstil lassen sich Snowboards in folgende 3 Kategorien unterteilen:

  • Das so genannte Freeriding bezeichnet das Fahren im freien Gelände, also abseits der vorgegebenen Pisten. Wenn dein Herz für lange Bergabfahrten, frischen Pulverschnee und unberührte Schneehänge schlägt, dann ist ein Freeride-Board genau das Richtige für dich.
  • Anders als beim Freeriding legen Freestyler nur wenig Wert darauf, mit ihrem Snowboard größere Strecken zurückzulegen. Stattdessen findet man sie hauptsächlich in Snowparks oder Halfpipes. Der Fokus liegt hier klar auf dem Einüben und Performen von Snowboardtricks.
  • All-Mountain-Snowboards sind sozusagen die Allrounder unter den Schneebrettern: Sie können sowohl im Gelände als auch im Snowpark eingesetzt werden und erfreuen sich daher vor allem bei Snowboard-Anfängern großer Beliebtheit.

Snowboard ist nicht gleich Snowboard: Diese Unterschiede gibt es

Um dir deine Kaufentscheidung zu erleichtern und das Board zu finden, das am ehesten zu dir und deinen Bedürfnissen passt, solltest du dich zuallererst mit den verschiedenen Eigenschaften von Snowboards vertraut machen. Denn Board ist nicht gleich Board: Die verschiedenen Snowboard-Typen unterscheiden sich in erster Linie hinsichtlich

  • Form (Shape).
  • Vorspannung / Profil
  • Biegsamkeit und Härte (Flex)
  • sowie Länge und Breite (Snowboardgröße).

Je nach Einsatzzweck kommt demnach eher das eine oder das andere Modell für dich infrage.

Shape: Die Snowboardformen im Überblick


Da die Performance (also die Art und Weise, in der sich dein Snowboard unter bestimmten Bedingungen verhält) stark von der Form des Brettes abhängt, handelt es sich hierbei um einen der Faktoren, die du beim Snowboardkauf unbedingt berücksichtigen solltest. So entscheidet der Shape eines Snowboards unter anderem darüber, ob du beim Fahren in beide Richtungen das gleiche Fahrgefühl hast oder du nur in eine Richtung fahren kannst. Ausschlaggebend für die Wahl des passenden Shapes, ist daher vor allem der jeweilige Einsatzzweck. Die gängigsten Formen sind der „(True)Twin Shape“, der „Directional Shape“ und der „Directional Twin Shape“:

Shape Form Eigenschaften Einsatzzweck
True Twin Shape/ Twin ShapeSymmetrisch; Nose (Vorderende) und Tail (hinteres Ende) identisch; Mittige Inserts (Löcher) Hohe Agilität, Wendigkeit Freestyle
Directional Twin ShapeSymmetrisch; Nose und Tail ebenfalls identisch; rückversetzte Inserts Gute Performance auf und abseits der Piste; flexible Einsatzmöglichkeiten All-Mountain
Directional Shape Längere Nose, kürzerer und steifer Tail; rückversetzte Inserts Gewichtsverlagerung auf die hintere Snowboardhälfte; guter Auftrieb im Tiefschnee; gute Steuerung (auch bei hohem Tempo) Freeriding

Ein direktionales Board ist für das Fahren in eine Richtung konzipiert und wird deshalb besonders bei Carvingboards für die Piste oder bei Freerideboards eingesetzt. Die Nose (vorderer Teil eines Snowboards) hat hierbei meist eine andere Form als das Tail (hinterer Teil). Häufig haben diese Bretter auch ein Setback der Inserts - also eine in Richtung des Tails versetzte Anordnung der Bindung, was den Auftrieb im Tiefschnee, sowie das Einlenken in Kurven verbessert.

Twin Tips sind besonders im Freestyle-Bereich sehr gefragt. Diese Boards sind von der Mitte gesehen in beide Richtungen absolut identisch. Das ermöglicht das gleiche Fahrgefühl in beide Richtungen (Switch fahren).

Camber, Rocker oder Flat: Eine Frage des Profils

Neben der Form (Shape) gehört auch die Vorspannung (Profil) mit zu den Eigenschaften, die die Performance eines Snowboards in verschiedenen Situationen maßgeblich beeinflussen. Hierbei handelt es sich um die Art der Krümmung des Boards, wenn es völlig flach auf dem Boden liegt.


Folgende Profile sind dabei am häufigsten vertreten:

  • Positive Vorspannung: Das klassische Snowboard-Profil ist der so genannte Camber. Hier hat das Board an zwei Stellen Kontakt zum Untergrund (positive Vorspannung): Einmal nahe der Nose und einmal nahe dem Tail. Snowboards mit dieser Krümmung überzeugen mit einer hervorragenden Performance und einer guten Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten bzw. dem Carven auf der Piste sowie der Möglichkeit, viel Pop (Sprungfreudigkeit) zu erzeugen. Allerdings sind sie vergleichsweise fehleranfällig und daher für Einsteiger eher ungeeignet.
  • Negative Vorspannung: Der Rocker oder Reverse Camber („umgekehrter Camber“) wird aufgrund seiner bananenartigen Form auch als Bananen-Camber bezeichnet. Die Auflagefläche liegt hier in der Mitte des Boards, wodurch sich das Brett nicht so leicht verkantet. Die drehfreudigen und verspielten Boards findet man daher häufig im Freestyle-Bereich. Zudem bieten sie einen guten Auftrieb im Tiefschnee, was sie bei Anfängern, aber auch bei Freeridern extrem beliebt macht.
  • Keine Vorspannung: Snowboards ohne Vorspannung werden als Flat Camber (oder auch Flat Board) bezeichnet. Bei diesen Boards werden die Vor- und Nachteile der beiden anderen Vorspannungen kombiniert. Flat-Snowboards zeichnen sich durch einen exzellenten Grip und eine besonders hohe Stabilität aus. Gleichzeitig bestechen die flachen Boards mit einer einfachen Steuerung, einem fehlerverzeihenden Fahrverhalten und einer guten Wendigkeit. Flat-Camber sind damit wie gemacht für diejenigen, die immer wieder zwischen verschiedenen Terrains wechseln und sich sowohl für das Fahren im Gelände als auch den Freestyle begeistern können.

Darüber hinaus gibt es mittlerweile einige Hybrid-Modelle (wie z.B. den Hybrid-Rocker oder den Hybdrid-Camber), die die Eigenschaften verschiedener Snowboard-Profile miteinander kombinieren.

Flex: Aggressivität vs. Fehlertoleranz


Der Flex bezeichnet die Biegsamkeit eines Boards: Je steifer ein Board, desto aggressiver lässt es sich fahren. Ein Anfänger sollte grundsätzlich immer einen niedrigen Flex wählen. Ein Profi, der ausschließlich auf der Piste fährt, einen eher hohen Flex. Die Wahl des Flex sollte immer in einem Verhältnis zwischen Board und Boots stehen. Wer zum Beispiel ein Snowboard mit einem sehr hohen Flex fährt, sollte auch seine Boots mit einem hohen Flex wählen, da sich andernfalls die Kraft nicht optimal auf das Brett übertragen lässt. Freestyler bevorzugen meist einen niedrigeren Flex, da sich somit leichter Tricks ausüben lassen. Bei DECATHLON wird der Flex in einem Bereich von 1-5 angegeben (1 = flexibel), 5= steif) angegeben.

Länge und Breite: Wie finde ich die geeignete Snowboardgröße?

Die richtige Snowboardlänge richtet sich vor allem nach Körpergewicht und Größe:

Körpergröße (in cm)Gewicht (in kg)Länge (in cm)
< 145 < 40< 125
145-15040 - 50125-130
150 - 155 45 - 55130-135
155 - 160 50 - 60135-140
160 - 165 55 - 65140-145
165 - 170 60-70145-150
170-17565-75150-155
175 - 180 70-80155-160
> 185 > 80> 160

Bedenke jedoch, dass diese Angaben lediglich als Richtwerte zu verstehen sind und sich ausschließlich auf die Länge eines All-Mountain-Snowboards beziehen. Um die für dich ideale Länge zu ermitteln, solltest du nicht nur den gewünschten Einsatzzweck, sondern ebenfalls deinen Trainingsstand berücksichtigen. So sind kürzerer Boards beispielsweise einfacher zu lenken, weswegen du als Einsteiger eher zu einem kürzeren Modell greifen solltest. Was die Breite deines Snowboards angeht, so unterscheidet man zwischen normal-breiten und extra-breiten Snowboards (Wide-Boards). Letztere sind immer dann empfehlenswert, wenn die Snowboard-Schuhe länger als die Mittelbreite des Boards sind, dieses also überragen. Ab Schuhgroße 44 solltest du dich also unbedingt für ein Wide-Board entscheiden.

Erstklassige Qualität, coole Designs und günstige Preise: Snowboards von DECATHLON

Freestyle, Freeride oder Allmountain? Rocker, Camber, Twin-Tip oder doch Directional Shape? Unabhängig davon, welchen Snowboardstil du bevorzugst und ob du dir ein neues Board kaufen oder dir dein allererstes eigenes Snowboard zulegen willst: Profitiere von unserer großen Auswahl an qualitativ hochwertigen Snowboards in unterschiedlichen Formen, Größen und Designs. Für einen perfekten Start in die Snowboard-Saison erwartet dich außerdem ein umfangreiches Angebot an passenden Snowboardschuhen und Bindungen. Unsere Snowboardbekleidung schützt dich zudem optimal vor äußeren Einflüsse wie Schnee, Regen und Wind.


FAQ:

Snowboardfahren: Welcher Fuß ist vorne?

Beim Snowboarden unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Fußstellungen (Stances). Beim Regular-Stance steht der linke Fuß vorne, beim Goofy-Stance ist es genau andersrum. Welcher „dein“ Vorderfuß ist, kannst du beispielsweise herausfinden, indem du beobachtest, welchen Fuß du instinktiv nach vorne stellst, sobald dich jemand von hinten schubst. Anfänger können jedoch auch in der so genannten Duck-Position starten, bei der die Füße relativ mittig auf dem Board platziert und anschließend, wie bei einer Ente, leicht nach außen gedreht werden. Konntest du bereits Erfahrungen in anderen Brettsportarten wie dem Surfen oder Skateboarden sammeln, hast du vermutlich bereits eine Lieblingsposition. Allerdings gibt es auch Sportler, die beispielsweise beim Skaten den rechten Fuß nach vorne nehmen, auf dem Snowboard aber eine andere Stellung bevorzugen.

Wo kann man Snowboards kaufen?

In unserem Online-Shop findest du eine große Bandbreite an Snowboards in unterschiedlichen Formen, Größen und Längen. Alternativ kannst du dich aber auch in einer der zahlreichen DECATHLON-Filialen vor Ort beraten lassen.

Welches Snowboard eignet sich für Anfänger/Fortgeschrittene/ Profis?

Selbstverständlich wirst du als Neuling andere Ansprüche an die Eigenschaften deines Boards haben als erfahrene Brettsportler. Zu Beginn bist du mit einem weichen, fehlerverzeihenden All-Mountain-Board in der Regel gut beraten. Fortgeschrittene sollten sich hingegen für ein Modell entscheiden, das in Größe, Form und Eigenschaften perfekt auf ihren bevorzugten Riding-Stil zugeschnitten ist. „Profis“ besitzen hingegen oft mehrere Boards, um sich nicht auf einen bestimmten Stil festlegen zu müssen.

Was brauche ich sonst noch zum Snowboardfahren?

Neben dem Board an sich, ist ein gutes Snowboard-Setup, bestehend aus Board, Snowboardschuhen und einer passenden Bindung, das A und O für einen gelungenen Tag im Schnee. Darüber hinaus solltest du dir unbedingt eine geeignete Schutzausrüstung zulegen, um dich optimal vor Stürzen, Unfällen und alpinen Gefahren zu schützen. Hierzu gehören beispielsweise zusätzliche Rückenprotektoren, ein robustes Paar Snowboardhandschuhe sowie eine geeignete Skibrille. Für Freerider ist außerdem eine zuverlässige Lawinenausrüstung (Schaufel, Lawinensonde und LVS-Gerät) unabdingbar, um im Falle eines Lawinenabgangs schnellstmöglich gefunden zu werden. Die richtige Snowboard- bzw. Skibekleidung sorgt außerdem dafür, dass du selbst nach längeren Touren oder Sessions im Snowpark weder zu schwitzen noch zu frieren beginnst.

Was kann ich tun, um die Langlebigkeit meines Snowboards zu erhöhen?

  • Schließen der Straps:
    Nach jeder Benutzung deines Boards, solltest du das Highback deiner Bindung einklappen und die Straps schließen. Dadurch senkst du das Risiko, dass deine Straps abbrechen.
  • Schutz der Kanten:
    Nach dem Gebrauch sollten die Kanten von Schnee, Eis oder Wasser gereinigt werden, da die Feuchtigkeit sonst dazu führen kann, dass das Metall zu rosten beginnt. Zudem empfiehlt es sich, das Snowboard in einer Boardbag zu verstauen, um es vor äußeren Einflüssen zu schützen.
  • Auftragen von Wachs:
    Um die Gleiteigenschaft eines Snowboards kontinuierlich aufrecht zu erhalten, sollte regelmäßig Wachs aufgetragen werden.
  • Antirutsch Pads:
    Wenn du gerade erst mit dem Snowboarden begonnen hast, ist das Liften häufig eine Qual. Um mit deinem hinteren Fuß einen festen Halt zu haben, solltest du Antirutsch Pads zwischen deine Bindungen kleben.

Wie und wie oft sollte ich mein Snowboard wachsen?

Um die Gleitfähigkeit zu erhalten und die Oberfläche des Boards vor Beschädigungen der Beschichtung zu schützen, muss dieses in regelmäßigen Abständen gewachst werden. Hierbei kannst du entweder einen professionellen Snowboard-Service in Anspruch nehmen oder das Wachs in Eigenregie auftragen. Vor dem Wachsen müssen die Kanten des Boards zunächst sorgfältig abgeschliffen werden, beispielsweise mit einem Kantenschleifer. Anschließend kann der Belag mit einem speziellen Heißwachs versiegelt werden. Wie oft dein Snowboard gewachst werden muss, hängt sowohl der Einsatzhäufigkeit als auch dessen Belag ab. Generell gilt: Je härter und robuster das Board, desto häufiger sollte die Wachsschicht erneuert werden. Boards mit extruded Base (langsamer, günstiger) müssen nicht so oft gewachst werden wie eine sintered Base (schneller, robuster Belag) und sind damit wesentlich pflegeleichter.

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