SPORTLICH WIEDEREINSTEIGEN AB 50 JAHREN

Ab 50 Jahren Sport treiben kann man nicht auf dieselbe Weise wie im Alter von 20 Jahren, vor allem, wenn man eine gewisse Zeit lang keine Aktivität mehr ausgeübt hat. Man sollte vermehrt auf Verletzungsrisiken oder auf Herz-Kreislauf-Probleme achten.  Deshalb sollte die ausgewählte Sportart von einem Arzt bewilligt und von einem geeigneten Sportexperten betreut werden, der bestimmt, ob der Gesundheitszustand die Ausübung eines bestimmten Sports zulässt oder nicht. Bevor du wieder in den Sport einsteigst, befolge unsere fünf Ratschläge!

 

Sportlich wiedereinsteigen ab 50 Jahren

BESSER VORBEUGEN ALS GENESEN!  

Eine schlecht durchgeführte oder nicht beherrschte Aktivität kann dir über mitspielen: Krämpfe, Sehnenentzündungen, Verstauchungen etc.. und nicht zu vergessen, Schwächeanfälle, die aufgrund einer unzureichenden Flüssigkeitszufuhr auftreten können oder das Risiko von Herzerkrankungen, denen du ausgesetzt sein kannst. Um das zu vermeiden, konsultiere einen Arzt, bevor du mit einer sportlichen Aktivität beginnst!

Suche einen Arzt auf und lasse vorbeugend dein Herz überprüfen. Umgebe dich mit geeigneten Sportexperten. Die Meinung eines Spezialisten/in ist unerlässlich, er/sie entscheidet, ob dein Gesundheitszustand es zulässt oder nicht mit dieser oder jener Sportart zu beginnen.

BESTEHE AUF DAS AUFWÄRMEN

Beginne vor dem Training damit dich aufzuwärmen. Nimm dir fünf bis zehn Minuten Zeit, um deinen Körper auf die Anstrengung vorzubereiten. Es ist nutzlos, dein Herz, deine Arterien, deine Muskeln oder Gelenke in Schwierigkeiten zu bringen. Lauf einige Minuten mit niedriger Geschwindigkeit, um den unteren Bereich deines Körpers und die Bauchmuskeln aufzuwärmen und das Herz auf die Anstrengung vorzubereiten. So erhöhst du deine Muskeltemperatur.

Lass es langsam angehen, um nicht müde zu werden oder deine Energiereserven anzugreifen. Für das Aufwärmen des Oberkörpers beschreibe mit den Armen Kreise und mit dem Kopf Halbkreise (mache keinen kompletten Kreis, um keinen Bandscheibenvorfall zu riskieren). Dehne dich nach jeder Trainingseinheit, um dich zu erholen und Muskelkater zu vermeiden. Sorge für ausreichend Schlaf, um wieder gut durchstarten zu können!

TRAINIERE IN RUHE

Die Devise lautet: jeder trainiert in seinem eigenen Rhythmus! Es nutzt nichts Rekorde brechen zu wollen, dein Körper wird es dir nicht danken. Man muss sich das Training geschickt einteilen und an seine körperliche Kondition anpassen. Wenn man zu schnell oder zu grob vorgeht, riskiert man Verletzungen...

Höre also immer auf deinen Körper.

Falls nötig, verlangsame den Rhythmus bei einer Trainingseinheit oder höre einige Minuten auf, wenn Schmerzen auftreten. Warte nicht darauf, bis es dir weh tut, um eine Übung zu unterbrechen. Die Wiederaufnahme des Sports bedeutet auch nicht zu häufig hintereinander zu trainieren: treibe alle drei Tage Sport, dann alle zwei.

TRAINIERE DEINEN ATEM

Effizient trainieren ohne aus der Puste zu kommen, das bedeutet seine Atmung bei einer sportlichen Aktivität gut zu kontrollieren. Wie? Versuch so regelmäßig wie möglich zu atmen (nicht stoßweise). Die Dauer des Ausatmens sollte durchschnittlich zwei bis dreimal so lang sein, wie die Dauer des Einatmens. Das ist sehr wichtig, damit die Luft aus deinen Lungen entweichen kann und du wieder normal atmen kannst, ohne aus der Puste zu sein.

Man atmet durch die Nase ein und durch den Mund aus.

Vermeide so weit wie möglich doppeltes Atmen und lass deinen Organismus zur Ruhe kommen, angesichts der Anstrengung, die er erbringen muss. Atme zwischen zwei Übungen oder während der Erholungszeit tief durch, um den Sauerstoffverbrauch wieder auszugleichen.

 

TRINKE REGELMÄßIG

Wusstest du, dass sich mit dem Älterwerden, das Durstgefühl verringert? Deshalb musst du immer eine Flasche Wasser in der Nähe haben. Der Wasserverlust kann bei Training und dem vielen Schwitzen schnell und hoch sein. Eine Dehydrierung, auch eine unbemerkte, reduziert die Muskelleistung und die körperliche Leistung enorm. Eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung ist essenziell wichtig, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Sie erhöht die Durchblutung des Gehirns und liefert die notwendigen Nährstoffe für eine gute Funktionsfähigkeit der Muskeln und ermöglicht eine bessere Erholung.

Du musst pro Trainingsstunde ein Liter Wasser in kleinen regelmäßigen Portionen trinken - vor, während und nach dem Training. Auch wenn du keinen Durst hast, zwing dich zu trinken, denn das ist wichtig für den Körper.

 

 

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