AUSWAHL DER RICHTIGEN STRECKE UND TAGESZEIT 

Natürlich willst du nicht den ganzen Sommer lang in der Bude hocken, sondern das schöne Wetter genießen. Allerdings solltest du dabei einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Kinder unter drei Jahren sollten nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Dies musst du bei der Auswahl der Route berücksichtigen.

Außerdem solltest du den Stand der Sonne je nach Tageszeit beachten. Du kannst dich fast überall gefahrlos bewegen, solange du die Stunden zwischen 12 und 16 Uhr meidest, in denen die Sonne ihren höchsten Stand erreicht. Nutze diese Zeit zum Mittagessen oder für eine Nickerchen – natürlich im Schatten!

BEDECKE DIE HAUT DEINES KINDES!

Der beste Sonnenschutz ist und bleibt die richtige Kleidung.Ziehe deinem Kind deshalb ein Oberteil mit langen Ärmeln sowie eine lange Hose an und setze ihm einen Hut mit breitem Rand auf. Heutzutage sorgen fortschrittliche und atmungsaktive Gewebe für ausreichenden Schutz, ohne dass dein Kind frieren wird, sollte der Wind einmal auffrischen.Doch Vorsicht! Falls die Bekleidung keine Kennzeichnung über einen ausreichenden UV-Schutz aufweist, solltest du dein Kind auch dann mit Sonnencreme einreiben, wenn es nur angezogen ins Freie geht. Zudem sind helle Farben zu vermeiden, da sie mehr UV-Strahlung durchlassen als dunkle.

Die Kennzeichnung UPF 40+ / 50+ gewährleistet die Übereinstimmung mit der europäischen Norm. UPF 40+ bedeutet, dass 95,5 % der Sonnenstrahlen abgehalten werden. Bei 50+ sind es sogar mehr als 98 %.

Sollte dein Kind offene Schuhe wie Sandalen tragen, musst du auch die Füße mit Sonnencreme einreiben oder dafür sorgen, dass dein Kind Socken trägt. Die Augen von Kindern sind besonders empfindlich. Deshalb empfehlen wir eine Sonnenbrille (mindestens der Kategorie 3), auch wenn sich die Sonne hinter Wolken zu verstecken scheint.

 

Wie schütze ich mein Kind vor der Sonne?

NIEMALS OHNE SONNENCREME!

Alle nicht durch Kleidung geschützten Körperstellen solltest du mit einer Schicht Sonnencreme einreiben und diese alle zwei Stunden erneuern. Achte darauf, dass die Verpackung die Kennzeichnungen „Baby“ oder „Kind“ sowie „UVA/UVB“ aufweist und der Lichtschutzfaktor mindestens 50 beträgt.

Wann immer möglich, solltest du dabei auf mineralische Produkte zurückgreifen. Diese hinterlassen zwar weiße Flecken, rufen jedoch (im Vergleich zu chemischen UV-Filtern) keine allergischen Reaktionen hervor. Außerdem siehst du sofort, welche Stellen du vergessen hast!

DIE AUGEN SCHÜTZEN 

Genau wie die Haut sind auch die Augen von Kindern noch nicht fertig ausgebildet und deshalb besonders empfindlich gegenüber UV-Strahlung. Aus diesem Grund muss dein Kind unbedingt eine Sonnenbrille mit mindestens Schutzfaktor drei (Kategorie 3) und einer CE-Zertifizierung tragen. Darüber hinaus muss die Sonnenbrille der Gesichtsform entsprechen und darf keine Bereiche ungeschützt lassen. Praktisch sind auch Haltesysteme (Gummi- oder Schnürbänder), die ein Verrutschen oder Herunterfallen der Sonnenbrille verhindern. Je eher dein Kind an die Sonnenbrille gewöhnt wird, desto weniger fühlt es sich dadurch gestört!

Wie schütze ich mein Kind vor der Sonne?

TRINKEN NICHT VERGESSEN!

Auch wenn dein Kind gut geschützt ist, ist es trotzdem auch der Hitze ausgesetzt, also achte darauf, dass es gut hydriert bleibt.Warte nicht, bis es dich fragt, sondern biete ihm regelmäßig Wasser an.Wenn du noch stillst, mache regelmäßig an einem schattigen Platz Pause.

Wie schütze ich mein Kind vor der Sonne?

Die richtige Ausrüstung:

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