DIE GESCHICHTE DES GEHENS

Das Gehen wurde im 12.Jahrhundert in England erfunden, als Soldaten bei ihren Verlegungen abwechselnd liefen und gingen. Die ersten Wettbewerbe fanden Ende des 17. Jahrhunderts in England statt. Die Wettkämpfe dauerten damals mehrere Stunden oder sogar mehrere Tage an.

Das Gehen war 1908 das erste Mal bei den olympischen Spielen dabei. Aber das Fehlen von klaren Regeln und eine große Anzahl an Regelwidrigkeiten führten dazu, dass es ab 1928 keine olympische Disziplin mehr war. Es wurde 1952 endgültig wieder aufgenommen.

DIE VORTEILE DES GEHENS

Die französische Öffentlichkeit hat diese Disziplin durch Yohann Diniz entdeckt, die Speerspitze dieses Sports und Weltmeister. Er hält den Rekord von 38'08 auf 10 km, das ist eine Geschwindigkeit von über 15,7 km/h.

Diese Sportart erfordert die Beherrschung einer bestimmten Technik sowie gewisse mentale und körperliche Ressourcen. Sie ist eine Quelle der Gesundheit. Wie jede Ausdauer-Aktivität hilft das Training bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Krankheiten und ihre Intensität ermöglicht die Gewichtsregulierung.

DIE HAUPTREGELN BEIM GEHEN

Es gibt zwei Hauptregeln beim Gehen: 

- Die erste besteht darin, dass das Stützbein von dem Moment an, an dem der Fuß auf den Boden aufsetzt, bis es unterhalb des Körpers vorbeigeht, gestreckt sein muss. 

- Der zweiten Regel zufolge ist ein Schwebemoment verboten, das heißt, dass immer einer der beiden Füße Kontakt mit dem Boden halten muss.

Die Einhaltung dieser beiden Regeln wird von Richtern überwacht, die mit bloßem Auge die Geher beobachten. Im Falle einer Regelüberschreitung wird erst eine Gelbe und dann eine Rote Karte gezogen. Wenn ein Athlet drei rote Karten von drei verschiedenen Richtern erhält, wird er disqualifiziert. 

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