Was sind die Bauchmuskeln?
Die Bauchmuskeln lassen sich in drei funktionelle Gruppen einteilen:
1. Der gerade Bauchmuskel (Musculus Rectus Abdominis) verläuft senkrecht in der Mitte des Bauches. Er wird durch Bindegewebsstränge unterbrochen, weshalb wir ihn umgangssprachlich als Sixpack kennen. Seine Hauptfunktion liegt aber nicht darin, besonders muskulär auszusehen. Er zieht den Brustkorb Richtung Beine und sorgt so dafür, dass wir unseren Rumpf beugen können.
2. Die schrägen Bauchmuskeln (Musculi Obliqui) liegen seitlich zwischen Bauch und Rücken. Sie werden in externe und interne seitliche Bauchmuskeln unterschieden. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass unser Rumpf beweglich ist. Sie ermöglichen uns eine Rotation des Rumpfes von einer Seite zur anderen und das seitliche Beugen unserer Körperseiten.
3. Der quer verlaufende Bauchmuskel (Musculus Transversus Abdominis) ist der am tiefsten liegende Muskel. Er stabilisiert unseren Core. Dafür verläuft er quer wie ein Gürtel. Wie eine Art Korsett schützt er unsere Organe, hält sie zusammen und erzeugt einen stabilisierenden Druck in der Bauchhöhle. Zudem stabilisiert er unsere Lendenwirbelsäule. Er ist von außen kaum sichtbar und wird daher leider oft im Training vernachlässigt. Dabei kann ein passgenaues Training Rückenschmerzen insbesondere im unteren Rücken vorbeugen. Also genau die Gegend, die durch vieles Sitzen am meisten „verkümmert“.






