VOR DER KURVE – DIE VORBEREITUNG

Bevor du in die Kurve einfährst, musst du deine Geschwindigkeit stark reduzieren und einen großen Kurvenradius wählen. Fahre also die Kurve möglichst weit außen an.

Die Pedale stehen waagerecht. Dein kurvenäußerer Fuß befindet sich vorne und du gehst aus dem Sattel.

Die Schultern bleiben hinter dem Lenker. So entlastest du das Vorderrad und es kann nicht wegrutschen.

Hinweis: In dieser Phase sind deine Finger an den Bremsen.

Wie meistert man eine enge Kurve?

IN DER KURVE

Nimm eine zentrale Position über deinem Mountainbike ein. Die Schultern sind weiterhin parallel zum Lenker ausgerichtet. Der kurveninnere Arm ist also gestreckt, während der äußere Arm gebeugt ist.

Jetzt nicht mehr bremsen, damit die Räder nicht blockieren können und du das Gleichgewicht nicht verlierst.

Da du die Kurve außen angefahren hast, musst du nun ins Kurveninnere gelangen. Du schaust also zum Kurvenausgang und die Außenschulter folgt deiner Kopfbewegung. Dadurch bewegst du deinen Lenker und das Vorderrad zum Inneren der Kurve. Suche dir nach Möglichkeit den Weg, der am besten zu befahren ist.

Verlagere dein Gewicht dabei auf den kurvenäußeren Fuß, um die Balance zu halten.

Hinweis: Wenn du vor der Kurve die Füße vertauscht hast und der Innenfuß vorne ist, kannst du dein Gewicht nicht auf den kurvenäußeren Fuß verlagern!

Tipp: In der Mitte der Kurve sind deine Arme nur noch leicht gebeugt, damit du nicht vom Mountainbike fliegst. So kannst du auch einen gleichmäßigen und runden Kurvenradius fahren.

HINTER DER KURVE

Wenn du die Kurve gemeistert hast, kannst du wieder in die Pedale treten und deine Tour mit höherer Geschwindigkeit fortsetzen.

Tipp: Warte mit dem Pedalieren, bis sich Hinter- und Vorderrad wieder in einer Achse befinden.

Die Theorie kennst du jetzt. Es ist also Zeit, um dein Wissen im Gelände praktisch umzusetzen. Hinterlasse doch einen Kommentar und teile deine Erfahrungen!

Wie meistert man eine enge Kurve?