Die Vor- und Nachteile vom Boxtraining Zuhause
Bevor du nun in dein Boxtraining zuhause startest, sollten noch kurz die Vor- und Nachteile beleuchtet werden.
Wie bereits beschrieben, ist Boxen ein Ganzkörpertraining. Du trainierst du beim Boxen fast jede Muskelgruppe deines Körpers. Das Boxtraining zuhause ist zudem der Verbesserung deiner Ausdauer und Kondition zuträglich.
Auch deine Koordination und Reflexe werden durch das Boxtraining zuhause gefördert, darunter die Hand-Auge-Koordination und die Reaktionsfähigkeit.
Mit einem Boxtraining zuhause kannst du zudem Stress abbauen. Nach einem harten Tag gibt es kaum etwas Besseres, als sich beim Boxen auszupowern und den Ärger hinter sich zu lassen. Nicht zuletzt stärkt das Boxen dein Selbstbewusstsein. Du wirst körperlich fitter und lernst, dich selbst zu verteidigen.
Dennoch hat das Boxtraining zuhause auch Nachteile. Ohne entsprechende Schutzmaßnahmen besteht beim Boxen ein hohes Verletzungsrisiko, hauptsächlich an deinen Fingern, Handgelenken und Schultern.
Um richtig zu trainieren, brauchst du daheim zumindest eine Grundausrüstung wie Handschuhe, Bandagen und falls möglich, einen Boxsack. Beachte unbedingt, dass ein Boxtraining zuhause einen recht großen Platzbedarf erfordert. Du musst dich frei bewegen können. Eine Trainingsfläche von 3 mal 3 Metern ist ideal.
Bedenke zudem, dass ein intensives Workout auch mit einer gewissen Lautstärke und Erschütterungen verbunden ist. In einem hellhörigen Mietshaus ist das Boxtraining eher nicht ratsam.