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Aqua Cycling: Volle Power unter Wasser

Lust auf ein Workout, das dich ins Schwitzen bringt, aber deine Gelenke schont? Aqua Cycling ist dein Ding! Der Mix aus Radfahren und Wassersport macht richtig Spaß 

Was ist Aqua Cycling?

Aqua Cycling, manchmal auch als Aqua Biking bezeichnet, ist ein Fitness-Trend, der sich in den vergangenen Jahren immer mehr Anhänger findet. Dabei sitzt du auf einem speziellen Fahrrad, dem sogenannten Aquabike, das im Wasser steht. Meist findet das Training in einem Schwimmbecken statt, wobei das Wasser bis zur Brust reicht.

Der Clou: Du trittst gegen den Widerstand des Wassers an. Das sorgt für einen besonders effektiven Trainingseffekt – und das, ohne deine Gelenke unnötig zu belasten. Kein Vergleich zum normalen Radfahren an Land! Hier arbeitest du mit dem Element Wasser, das für ganz neue Trainingsreize sorgt.

Das Sportgerät: Was ist ein Aquabike?

Ein Aquabike sieht auf den ersten Blick aus wie ein herkömmliches Indoor-Cycling-Bike. Es handelt sich jedoch um eine wasserfeste Version davon. Es besteht aus rostfreiem Material, damit es im Pool nicht beschädigt wird. Außerdem hat es spezielle Standfüße, damit es stabil auf dem Beckenboden steht. Das Design ist so konzipiert, dass du im Wasser optimal trainieren kannst.

Wichtig zu wissen: Die Pedale sind in der Regel barfuß oder mit speziellen Wasserschuhen nutzbar. Es gibt keine Klickpedale und du benötigst auch keine Sportschuhe. Weil der Auftrieb im Wasser dich in gewisser Hinsicht „trägt“, fühlt sich alles viel leichter an, obwohl deine Muskeln trotzdem ordentlich gefordert werden. Manche Bikes haben sogar kleine Paddel an den Pedalen, um den Wasserwiderstand zu erhöhen und so die Trainingsintensität zu steigern.

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Die gesundheitlichen Effekte: Ist Aquabiking gesund?

Wie gut ist nun Aquacycling für die Gesundheit? Das Wichtigste: Weil du dich im Wasser bewegst, werden deine Gelenke entlastet. Das macht diesen Sport auch ideal für Menschen mit Knieproblemen, Rückenbeschwerden oder Übergewicht.

Der Wasserwiderstand sorgt gleichzeitig für ein effektives Muskeltraining. Beim Aqua Biking musst du dich bei jeder Bewegung „durchs Wasser kämpfen“, was viel mehr Arbeit bedeutet, als du vielleicht denkst.

Doch was trainierst du konkret? Beim Aqua Cycling wird vor allem die Beinmuskulatur gestärkt, aber auch der Rumpf, die Gesäßmuskeln und – je nach Übung – sogar die Arme. Dazu kommt die Ausdauer, die sich durch regelmäßiges Training deutlich verbessert. Und das Beste: Du verbrennst ordentlich Kalorien, oft sogar mehr als bei einer vergleichbaren Einheit an Land.

Ein weiterer Bonus: Durch den Wasserdruck wird die Durchblutung gefördert. Das kann helfen, Cellulite zu reduzieren, die Venen zu stärken und ein insgesamt strafferes Hautbild zu fördern. Auch die Körperhaltung kann sich verbessern, weil du im Wasser automatisch stabil bleiben musst. Und wer gestresst ist, wird merken: Der Aufenthalt im Wasser wirkt herrlich entspannend.

Die Sportkleidung: Was trägt man beim Aqua Cycling?

Keine Sorge, du benötigst kein Hightech-Outfit für deine erste Aqua-Bike-Stunde. Wichtig ist nur: Deine Kleidung muss bewegungsfreundlich sein. Am besten eignet sich ein klassischer Sportbadeanzug oder ein eng anliegender Bikini, für Männer reicht eine engere Badehose oder Badeshorts. Zu locker sollte es nicht sitzen, sonst flattert alles unnötig herum.

Zu empfehlen sind zudem Wasserschuhe oder spezielle Aquasocken, weil du so besseren Halt auf den Pedalen hast und deine Füße vor Reibung schützt. Viele Studios oder Schwimmbäder schreiben diese sogar vor. Ein Handtuch und Duschutensilien für danach und gegebenenfalls eine Trinkflasche – mehr brauchst du eigentlich nicht.

Wenn du gerne stylish unterwegs bist, gibt es mittlerweile auch coole Aqua-Fitnesskleidung in allen Farben und Schnitten. Aber auch mit Basic-Schwimmkleidung bist du gut dabei.

Die Intensität: Wie anstrengend ist Aqua Cycling?

Aqua Biking sieht von außen vielleicht einfach aus, ist aber ganz schön fordernd. Je nachdem, wie intensiv du trainierst und wie der Kurs aufgebaut ist, kann dich solch eine Einheit ganz schön ins Schwitzen bringen.

Der große Vorteil: Du kannst das Tempo selbst bestimmen. Wenn du also gerade erst einsteigst oder nach einer Verletzung wieder fit werden willst, kannst du es locker angehen lassen. Bist du eher der Power-Typ, kannst du das Ganze aber auch richtig intensiv gestalten.

In vielen Kursen wird das Aqua Cycling übrigens mit Musik kombiniert. Das sorgt für extra Motivation und gute Laune. Es gibt auch Programme mit Intervalltraining oder mit zusätzlichen Übungen für den Oberkörper. Langweilig wird es also garantiert nicht.

Der Widerstand im Wasser wirkt wie ein natürlicher Gegner. Je schneller du trittst, desto stärker wird der Widerstand. Du bestimmst also selbst, wie hart das Training wird. Dein Vorteil: Weil du dich im Wasser bewegst, ist die Gefahr von Muskelkater deutlich reduziert – ein echter Pluspunkt für alle, die regelmäßig trainieren wollen.

Aqua Cycling ist mehr als nur ein sportlicher Trend. Es ist ein effektives, vielseitiges und vor allem gelenkschonendes Training für alle, die fit bleiben oder werden wollen.

Egal, ob du gerade erst mit Sport anfängst, nach einer Alternative zum Fitnessstudio suchst oder einfach Lust auf eine neue Herausforderung hast: Aqua Biking bietet dir ein komplettes Ganzkörpertraining mit hohem Spaßfaktor.

Für Aqua Cycling brauchst du keine große Ausrüstung, keine Vorkenntnisse, nur ein bisschen Mut, ins Wasser zu steigen und dich ordentlich auszupowern.

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