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Komfortabel und sicher unterwegs dank korrektem Fahrradsattel wechsel!

Dein Fahrradsattel ist alles andere als bequem? Er ist schon ziemlich abgenutzt und du möchtest ihn austauschen? Es gibt einige wichtige Faktoren, die du unbedingt vor dem Tausch deines Fahrradsattels beachten solltest!

Jetzt ist es Zeit deinen Fahrradsattel auszutauschen!

Der Fahrradsattel gehört zu den wichtigsten Bestandteilen deines Fahrrads. Ist dieser schlecht eingestellt, minderwertig oder für deine Nutzungsart ungeeignet, fühlst du dich beim Fahren sofort unwohl.

Dein Sattel ist wie alle anderen Fahrradteile auch nach einiger Zeit einem gewissen Verschleiß ausgesetzt, weshalb eine regelmäßige Kontrolle und ein Wechsel auch hier von Nöten ist. Es gibt keinen festen Zeitpunkt, aber du solltest deinen Sattel wechseln, wenn du merkst, dass er beschädigt ist oder wenn er nicht mehr zu deinem Körperbau oder Fahrstil passt!

Erfahre hier, worauf du beim Wechsel des Fahrradsattels unbedingt achten solltest!

Die Qual der Wahl: Den richtigen Fahrradsattel wählen

Bei der Wahl deines neuen Fahrradsattels gibt es einige Aspekte, die du beachten solltest! Neben körperlichen Eigenschaften oder dem passenden Material gibt es noch weitere Merkmale, die du nicht außer Acht lassen solltest!

Der Sitzkomfort dank deines neuen Sattels

Der Sitzkomfort ist das Kriterium Nr. 1 bei der Wahl des Sattels! Egal ob für wenige Minuten oder mehrere Stunden: beim Sitzen auf dem Sattel übst du ständig Druck darauf aus, weshalb Komfort das oberste Gebot ist!

Bei der Wahl eines komfortablen Sattels musst du dir deine Hauptdruckpunkte darauf vor Augen führen – sie bestimmen über die für dich am besten geeignete Form. Aus anatomischer Sicht haben Männer und Frauen einen unterschiedlichen Körperbau und nehmen somit auch unterschiedliche Sattel als bequem wahr.

- Fahrradsattel für Damen: Die Beckenknochen von Frauen sind breiter als die von Männern und die Nervenenden sitzen an anderen Stellen. Dieser unterschiedliche Körperbau wirkt sich auch auf die Wahl des Sattels aus: für ein bequemes Fahrgefühl benötigen Frauen einen breiteren, aber kürzeren Sattel.

- Herren Fahrradsattel: Männer haben ein engeres Becken und tiefere Nervenenden als Frauen. Deshalb empfehlen sich für Herren, schmalere aber dafür längere Sättel.

Wann und wie du deinen Fahrradsattel richtig wechselst, erfährst du hier!

Das richtige Material wählen

Für vollen Komfort auf deinem Fahrradsattel ist auch das passende Material essentiell!

- Plastik: Plastiksättel sind wasserdicht, leicht und in der Regel günstiger als Ledersättel. Für kurze Strecken in der Stadt ist Plastik absolut ausreichend. Allerdings ist dieses Material nicht atmungsaktiv, sodass es zu Schweißbildung kommen kann, was bei längeren Touren oder beim Radwandern nicht ideal ist!

- Leder: Leder ist ein natürliches Material, das sich an Postion und Form des Radfahrers anpasst und dadurch sehr bequem ist. Sobald das Leder einmal "eingefahren" ist, stellt ein Ledersattel eine sehr gute Option für das Radwandern oder lange Touren dar!

- Gepolsterte Sättel: Für noch mehr Komfort sorgt eine über den Sattel gezogene Schaumstoffpolsterung, ein Luftkissen oder ein Gelsattel mit Memory Foam. Ein Überzug ist also neben der eigentlichen Polsterung bei der Wahl des Sattels ebenfalls ein Entscheidungsfaktor, vor allem für lange regelmäßige Touren.

Die Nutzungsart

Zusätzlich zum Körperbau sind auch die Art der Nutzung und der gewünschte Zweck mitentscheidende Faktoren bei der Wahl deines Sattels. Denn du hast auf einem Citybike einen anderen Kontakt mit dem Sattel als auf einem Rennrad!

- Citybike, Hollandrad & E-Bike: Wenn Du ein Citybike, Hollandrad oder E-Bike hast, sitzt du in einer aufrechteren Position und der Lenker ist höher als der Sattel. Der Druck auf deinen Sattel liegt im hinteren Bereich, weshalb du dich eher für einen weichen, breiten Sattel entscheiden solltest.

- Radtouren: Beim Radwandern oder langen Touren sitzt du länger im Sattel mit leicht nach vorne gebeugter Körperhaltung, weshalb der Hauptdruck im zentralen Bereich des Sattels liegt. In diesem Fall solltest du dich für einen breiten Sattel mit einer längeren Spitze entscheiden, um mögliche Reibung in der Leistengegend zu vermeiden!

- Mountainbike & Rennrad: Rennradfahrer oder Mountainbike Fahrer wiederum benötigen eher einen schmalen Sattel mit langer Spitze , damit es an der Innenseite der Schenkel nicht zu Reibung kommt. Bei diesem Fahrradtyp liegt der Körperschwerpunkt eher vorne mit wenig Druck und Gewicht auf dem Sattel. Aus diesen Gründen ist der Sattel ebenso minimalistisch wie ergonomisch gehalten, sodass der Fahrer langfristig Leistung ohne Unannehmlichkeiten erbringen kann!

Erfahre hier, wie du deinen Fahrradsattel richtig wechselst!

Deinen neuen Fahrradsattel befestigen

Egal ob zum Anbringen oder Abmontieren, du benötigst lediglich einen Innensechskantschlüssel, um die Befestigungsschrauben zu lösen bzw. festzuziehen. 

Zum Abmontieren deines Sattels musst du die Schraube lösen, die am hinteren Teil des Sattels diesen hält. 
Das Anbringen eines Fahrradsattels ist relativ einfach, da es nur zwei Arten von Satteleinstellungen gibt:

Option 1: Der Schlitten ist bereits in deinem Fahrradsattel integriert und du musst ihn lediglich auf eine Sattelstütze ohne Klemmbacken schieben.

Option 2: Dein Sattel wird mit zwei Streben, aber ohne Schlitten zur Befestigung an der Sattelstütze verkauft. In diesem Fall benötigst du eine Sattelstütze mit integriertem Schlitten zum Festklemmen der Sattelstreben oder du kaufst Sattelstütze und Schlitten einzeln!

In beiden Fällen musst du darauf achten, dass der Durchmesser deiner Sattelstütze und deines Schlittens miteinander kompatibel sind!

Die richtige Einstellung deines Fahrradsattels

Die Einstellung deines Sattels erfolgt auf Grundlage deiner Beinlänge. Für die Einstellung benötigst du einen Innensechskantschlüssel, sofern dein Fahrrad über keinen Schnellspanner verfügt.

Beim Einstellen der Sattelhöhe kannst du dich an einer Wand abstützten, um dich auf deinem Rad in Position zu bringen. Platziere deine Ferse auf der Pedalachse, während sich das Pedal auf 6-Uhr-Stellung befindet. In dieser Position muss dein Bein gestreckt sein.

Wenn dein Bein zu stark gestreckt ist, stellst du deinen Sattel tiefer und, sofern es stark gebeugt ist, stellst du ihn höher. Anschließend testest du die Beinstreckung erneut. Nach ein paar Versuchen wirst du die optimale Sattelhöhe für dich finden!

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