Welcher Trockenanzug eignet sich zum Segeln?

Auf hoher See mit dem Segelboot – nicht ohne einen guten Trockenanzug! Was du beachten musst und alle Tipps.

Endlich geht es mit dem Segelboot auf hohe See. Alles ist gepackt, doch eine Frage bleibt noch offen: Was zieht man zum Segeln eigentlich an?
Für die kälteren Tage auf dem Wasser ist der Trockenanzug schon längst der beste Freund des Menschen. Denn dieser schützt dich optimal vor Kälte. Aber nicht nur das. Auch gegen starken Wind kämpft der Trockenanzug beziehungsweise Drysuit, wie er auch im englischen Raum genannt wird, hervorragend an.

Segeln & Trockenanzug: Warum du den Anzug unbedingt brauchst 

Er steht schon längst als Fashionstatement fürs Segeln – der Trockenanzug. Beide gehören zusammen wie der Wind und das Meer. Dabei liefert dir der Trockenanzug eine ganze Bandbreite an wichtigen Benefits: 

- sehr wärmespendend und wasserdicht
- schützt vor starkem Wind
- schützt vor UV-Strahlen
- Bewegungsfreiheit

Bist du auf der Suche nach der passenden Segelbekleidung, wirst du wahrscheinlich nicht umhinkommen, dich auch mit Neoprenanzügen zu beschäftigen. Doch tatsächlich eignet sich der Gummianzug eher für Aktivitäten im Wasser selbst. So zieht dieser nämlich einen dünnen Wasserfilm zwischen sich und deine Haut. Die dünne Wasserschicht wird schließlich erwärmt und schützt dich so vor der kalten Außentemperatur. Doch beim Segeln geht es ja nicht ums Tauchen. Hier bleibst du weitestgehend trocken, weshalb der Trockenanzug die bessere Wahl ist.

Der Drysuit arbeitet mit der Luft, die sich im Innenleben des Anzugs befindet. Diese wird erwärmt und hält deinen Körper warm. Die kühle Außenluft kann durch die Isolierung nicht ins Innenleben treten. An den Händen, den Füßen und am Hals hat der Trockenanzug Öffnungen, welche durch die integrierten Manschetten abgedichtet werden. So kann auch kein Wasser an deinen Körper gelangen.

Tipp: Wenn es mal kälter auf der offenen See werden sollte, reicht der Trockenanzug alleine leider nicht aus. Hier hilft der bewährte Zwiebellook. Schichte unter dem Anzug einfach deine Kleidung. Am besten eignet sich hierfür Funktionskleidung oder Kleidung aus Fleecematerial.

Don’t worry, dress happy: So findest du den richtigen Segel-Drysuit 

Die Passgenauigkeit ist ein wesentliches Kaufkriterium für den Trockenanzug. Ist dieser zu groß, erfüllt er seinen Zweck nicht mehr. Zudem existiert mehr Fläche, die gegen den starken Wind auf See ankämpfen muss. Um den für dich passenden Trockenanzug zu finden, solltest du dich daher an folgenden Merkmalen orientieren:


Die richtige Größe:

Ein Wetsuit – also Neoprenanzug – sollte wie eine zweite Haut sitzen, der Drysuit aber unter keinen Umständen. Denn das würde die Funktionsweise des Anzuges behindern. Zu groß darf der neue Trockenanzug aber auch nicht sein, sonst hängt er wie ein Sack um deinen Körper und erfüllt auch so seinen Zweck nicht.
Um den passenden Trockenanzug zum Segeln zu finden, empfiehlt es sich, die Angaben des Herstellers genauer unter die Lupe zu nehmen. Oft sind genaue Maßangaben aufgelistet, die dir genau zeigen, wie welche Größe ausfällt.


Das Material:

Trockenanzüge werden aus wasserdichten und gleichzeitig atmungsaktiven Materialien gefertigt. Dabei findest du Anzüge aus PVC, Nylon und Polyester. Die Verschlüsse werden oft mit Neoprenabdeckungen geschützt, damit keine Feuchtigkeit in den Anzug gelangen kann.


Die Abschlüsse und Verschlüsse:

Beim Segeln bist du die meiste Zeit auf dem Boot und nicht im Wasser. Doch natürlich können einige Wasserspritzer nicht vermieden werden – genauso wie plötzlich auftauchendes Unwetter. Auch hier muss der Drysuit das halten, was er verspricht. Damit dich der Trockenanzug möglichst trocken hält, solltest du beim Kauf darauf achten, dass die Abschlüsse, sprich am Hals, deinen Knöcheln und an den Armgelenken, eng anliegen. Achte ebenso auf qualitativ hochwertige Verschlüsse. Wenn diese mit einer Abdeckung zusätzlich geschützt sind, kann das Wasser so gut wie gar nicht an deine Haut gelangen.


Der Style:

Machen knallige Farben eigentlich gute Laune? In der Psychologie gilt die Farbe Gelb beispielsweise schon längst als Gute-Laune-Booster. Der Farbton verstärkt deine positiven Gefühle und steht für Faszination und Lebensfreude. Doch so grell muss es auf dem Segelboot natürlich nicht zugehen. Das wichtigste ist dabei eigentlich nur, dass du dich in deiner neuen Segelbekleidung pudelwohl fühlst und den Trockenanzug auch gerne trägst. Schön trägt sich schließlich immer lieber.

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