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Die verschiedenen Arten von Boot Frischwassertanks

Es gibt verschiedene Arten von Tanks, um Frischwasser an Bord deines Bootes für den täglichen Gebrauch wie Kochen, Spülen, Duschen etc. zu speichern. Je nach Personenanzahl und Segeldauer solltest du ausreichend große Tanks einplanen. Es gibt im Wesentlichen einfache flexible Boot Wassertanks oder starre Tanks sowie starre Tanks mit Pumpe .Um den Speicherbedarf an Bord deines Bootes zu begrenzen, kannst du deinen Verbrauch durch einfache Maßnahmen im Alltag reduzieren.

Flexibler Wassertank für dein Boot

Flexible Botts Wassertanks sind eine praktische und kostengünstige Lösung, um Süßwasser an Bord des Bootes zu lagern. Sie sind leicht und können aufgrund ihrer Form und ihres weichen Materials an verschiedenen Stellen untergebracht werden, die für starre Tanks unzugänglich sind.Je nachdem, wo du sie aufstellen möchtest, gibt es sie in verschiedenen Formen (quadratisch, rechteckig, trapezförmig oder auch als Dreieck), Größen und mit unterschiedlichen Kapazitäten von ca. 30 bis 200 Litern.Der Nachteil von flexiblen Tanks ist ihre Anfälligkeit im Vergleich zu starren Tanks. Die meisten Marken bieten dennoch wasserdichte, abrieb- und reißfeste Produkte an.

Die starren Frischwassertanks für dein Boot

Feste Frischwassertanks sind robust und haben ein geringeres Leckrisiko als flexible Tanks. Sie sind jedoch sperriger, wodurch es schwieriger sein kann, einen geeigneten Platz an Bord zu finden.Es gibt starre Tanks, mit oder ohne eingebauter Pumpe. Die Bilgepumpe sorgt dafür, dass das Wasser durch die Wasseranlage des Bootes verteilt wird.

Kanister für Trinkwasser

Kanister sind kleine, starre Behälter. Sie können praktisch für kurze Segeltörns oder zur Aufbewahrung von Trinkwasser auf längeren Segeltörns sein.

So wählst du deinen Frischwassertank für das Boot aus

Die Wahl des Frischwassertanks richtet sich in erster Linie nach der Wassermenge, die du benötigst. Plane ruhig eine größere Menge ein, um sicherzustellen, dass dir das Wasser an Bord nicht ausgeht.Je nachdem, wie viel Platz du an Bord hast und wo du sie lagern kannst, wirst du dich für flexible oder starre Tanks entscheiden. Flexible Tanks sind in der Regel leichter zu verstauen.Wenn du das Wasser zum Kochen oder Trinken verwendest, achte darauf, lebensmittelechte Materialien zu wählen. Für Trinkwasser muss das Wasser eventuell gefiltert werden. Denke daran, die Behälter regelmäßig zu reinigen und zu sterilisieren, um mikrobielles Wachstum zu verhindern.

Die Abwassertanks für Boote

Man unterscheidet zwischen schwarzem und grauem Abwasser. Schwarzes Wasser ist Abwasser aus Toiletten, während graues Wasser schwach verschmutztes Abwasser wie Wasser aus Duschen, Geschirrspülen oder Spülen ist.

Die verschiedenen Arten von Abwassertanks

Die Art des Abwassertanks hängt von der Art der Toilette ab, die du auf deinem Boot hast. Einfache Tanks sind nicht mit Pumpen oder Schreddern ausgestattet. Sie können im Hafen abgesaugt oder mindestens 50 cm über der Wasserlinie installiert werden, um sie auf See zu entleeren (mehr als 12 Seemeilen, wenn die Toilette nicht über ein Zerkleinerungssystem verfügt). Wassertanks für Boote mit Pumpe ermöglichen eine einfachere Tankentleerung. Bei Tanks mit einem Zerkleinerungssystem ist eine Entleerung im Meer ab 3 Seemeilen möglich.

Zusätzliches Zubehör oder Ausrüstung

Bestimmte Zubehörteile und Ausrüstungsgegenstände können die Nutzung deiner Wasserspeicher praktischer machen.

Wasserstandsanzeiger

Es ist sinnvoll, Wasserstandsanzeiger zu installieren, um den Wasserstand in deinen Frisch- oder Abwassertanks anzuzeigen. Diese Geräte sind in der Regel einfach zu installieren. Sie müssen jedoch mit Strom (12 oder 24 V) versorgt werden. So weißt du genauer, wann deine Wasservorräte zu Ende gehen oder wann es an der Zeit ist, das Abwasser zu leeren.

Desinfektionsmittel, Entkeimungsmittel und Wasserfilter

Um das Wasser in deinen Tanks zu desinfizieren und zu erhalten, gibt es verschiedene Produkte, die du verwenden kannst. Durch die Behandlung des Wassers wird die Vermehrung von Bakterien verhindert. Du kannst auch Reinigungsfilter an den Wasserhähnen anbringen.

Gurte zur Befestigung

Wassertanks müssen mit Gurten und Halterungen befestigt werden, damit sie sicher an ihrem Platz bleiben und nicht verrutschen oder umkippen, wenn du auf dem Wasser unterwegs bist. Diese Befestigungsgurte können auch zur Sicherung von Treibstofftanks verwendet werden.

Eine Meerwasserentsalzungsanlage

Durch einen Meerwasserentsalzung profitierst du von einer größtmöglichen Autonomie und Komfort an Bord. Damit kannst du Meerwasser in Süßwasser umwandeln. So musst du auf langen Überfahrten nicht immer wieder Wasser nachfüllen. Achtung, diese Geräte können ziemlich viel Energie verbrauchen. Prüfe daher, ob deine Elektroinstallation für den Einbau eines solchen Geräts ausreicht.

FAQ

Warum sollte man einen Wassertank auf seinem Boot haben?

Die Wasserversorgung aauf dem Boot ist bei deinem Segeltörns von entscheidender Bedeutung, vor allem wenn du mehrere Tage unterwegs bist. Je nach Größe und Typ deines Bootes ist die Installation mehr oder weniger umfangreich: Deckdusche, WC, Wasserhähne, Dusche...Da die Wasserressourcen begrenzt sind, musst du genügend Wasser für deinen persönlichen Gebrauch einplanen. Dazu musst du dich wahrscheinlich mit Frischwassertanks ausstatten, in denen du das Wasser speichern kannst. Außerdem solltest du Schwarzwassertanks einplanen, um das Abwasser aus deinen Bordtoiletten aufzufangen.

Welche Vorschriften für die Entsorgung von Schwarzwasser gelten?

Es ist verboten, seine Toiletten innerhalb von 3 Meilen vor der Küste ins Meer zu entleeren. Sie müssen mithilfe eines Pumpsystems in den Hafen geleitet werden. Von 3 bis 12 Meilen vor der Küste dürfen sie entsorgt werden, wenn sie zerkleinert und desinfiziert wurden. Ab einer Entfernung von 12 Meilen von der Küste ist die Einleitung ins Meer erlaubt.Weitere Informationen zu den Vorschriften findest du im internationalen Übereinkommen MARPOL (Abkürzung für Marine Pollution), dessen Ziel es ist, die Meeresverschmutzung durch Schiffe zu verhindern. Es wird von der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) organisiert.