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Turnbekleidung für dein Turntraining

Turnbekleidung muss eng am Körper anliegen, um Bewegungsfreiheit zu gewährleisten und gleichzeitig das Verletzungsrisiko durch weite Ärmel oder Hosenbeine zu minimieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob du auf der Trainingsmatte turnst oder hoch oben auf dem Schwebebalken balancierst. Turnbekleidung muss wie eine zweite Haut sitzen. Nur so rutscht sie nicht und stört deine dynamischen Bewegungen. 

Atmungsaktive Turnbekleidung für Training und Wettkampf

Hochwertige Turnkleidung besteht meist aus elastischen Funktionsstoffen wie Elastan-Mischgewebe. Diese sorgen dafür, dass die Kleidung jede Dehnung mitmacht und gleichzeitig Feuchtigkeit vom Körper wegtransportiert. 

Während bei Wettkämpfen und Meisterschaften Turner in der Regel einen Turnanzug tragen, kommt im Trainingsbetrieb oftmals eine Kombination aus Turn-Shorts oder Leggings sowie einem Turntop zum Einsatz. 

Material und Passform

Da du beim Turnen viel Hautkontakt mit Geräten oder Matten hast, verhindern flache Nähte unangenehme Reibungen oder Druckstellen. Die Passform sollte so eng wie möglich sein, ohne einzuschneiden. Das bietet dir zusätzlich die notwendige Sicherheit: Weite Kleidung kann sich leicht an Geräten verfangen oder die Sicht des Trainers auf deine Körperspannung behindern.

Da Turnbekleidung sehr eng am Körper anliegt, kann sich falsche Unterwäsche schnell darunter abzeichnen. Turnunterwäsche kommt ebenfalls ohne sichtbare Nähte aus, sodass du dich im Training und im Wettkampf wohler fühlst. Gleichzeitig ist sie nahezu unsichtbar unter der Turnkleidung. 

Neben der Basisbekleidung ist oft ergänzendes Zubehör sinnvoll. Turnschläppchen bieten dir den nötigen Grip auf dem Balken, während Magnesia (Chalk) für trockene Hände sorgt. Für das Training an den Turnringen oder am Reck schützen Handgelenkschoner und Turnriemchen deine Haut vor Blasenbildung.

FAQ

Wie unterscheidet sich Wettkampfkleidung von Turnbekleidung im Training?

Im Training steht die Funktionalität und Langlebigkeit im Vordergrund. Hier nutzt du meist robustere Turnkleidung, die viele Waschzyklen problemlos übersteht und bei der Optik eher schlicht gehalten ist. Es geht darum, sich wohlzufühlen und sich voll auf die Technik zu konzentrieren.

Wettkampfkleidung hingegen folgt strengen ästhetischen und reglementierten Vorgaben. Hier kommen oft glänzende Stoffe, aufwendige Designs oder Verzierungen zum Einsatz, die deine Bewegungen optisch unterstreichen und den Kampfrichtern ein sauberes Bild vermitteln. 

Welches Material ist für Turnanfänger am besten geeignet?

Einsteiger sollten auf Mischgewebe mit hohem Elastan-Anteil achten. Diese Stoffe sind für alle Grundübungen ausreichend dehnbar und gleichzeitig pflegeleicht. Baumwolle ist weniger zu empfehlen, da sie Schweiß aufsaugt und schwer wird.

Warum sollte die Kleidung beim Turnen so eng anliegen?

Das hat zwei Gründe: Erstens verhindert die enge Kleidung, dass du an Geräten hängen bleibst. Zweitens können Trainer deine Haltung und Gelenkstellung nur dann korrekt korrigieren, wenn die Konturen deines Körpers klar sichtbar sind.

Wie wasche ich meine Turnkleidung?

Da es sich in der Regel um Funktionstextilien handelt, wäschst du die Turnbekleidung im Schonwaschprogramm bei 30 °C in der Waschmaschine. Verzichte auf Weichspüler und lass die Wäsche an der Luft trocknen, damit sie ihre funktionalen Eigenschaften nicht verliert.