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Reitchaps: die flexible Alternative zum Reitstiefel

Reitchaps umschließen den Unterschenkel und werden beim Reiten über einer Reithose getragen. In Kombination mit den passenden Reitstiefeletten sind sie eine flexible Alternative zu hohen Reitstiefeln. Sie schützen das Bein vor Reibung und unterstützen einen ruhigen Kontakt zum Sattel. Entscheidend sind eine körpernahe Passform, das passende Material und ein sicherer Sitz.

Chaps für den Reitsport und ihre Funktion

Chaps für den Reitsport gibt es als kurze Stiefelschäfte, die von knapp oberhalb des Knöchels bis unter das Knie reichen. Sie werden auch als Minichaps bezeichnet und bedecken hauptsächlich die Wade und das Schienbein. Anders als lange Westernchaps umschließen diese Stiefelschäfte nicht das gesamte Bein.

Ihre wichtigste Aufgabe zeigt sich direkt im Sattel. Ohne Reitchaps kann die Innenseite des Unterschenkels beim Reiten stärker an Sattelblatt und Steigbügelriemen reiben. Körpernah sitzende Chaps bilden hier eine zusätzliche Schutzschicht. Gleichzeitig verhindern sie, dass eine locker sitzende Reithose am Unterschenkel verrutscht oder sich störende Stofffalten bilden.

Auch der Kontakt zum Pferd spielt eine Rolle. Zu dicke oder steife Stiefelschäfte können das Gefühl am Unterschenkel beeinträchtigen. Geschmeidige Materialien ermöglichen dagegen eine präzisere Hilfengebung und passen sich deinen Bewegungen besser an.

Reitchaps bestehen häufig aus Leder oder synthetischen Materialien. Leder ist anschmiegsam und passt sich mit der Zeit stärker an das Bein an, benötigt jedoch regelmäßige Pflege. Synthetische Varianten sind meist unkomplizierter zu reinigen und können bei wechselhaftem Wetter praktisch sein.

Beim Reiten Chaps tragen: Das musst du wissen!

Willst du beim Reiten Chaps tragen, kommt es besonders auf die richtige Größe an. Miss dafür deinen Wadenumfang und die benötigte Schafthöhe vom Knöchel bis knapp unter die Kniekehle. Reitchaps sollten eng anliegen, aber weder in der Kniekehle drücken noch die Bewegungsfreiheit des Sprunggelenks beeinträchtigen.

Viele Modelle werden über einen Reißverschluss geschlossen. Dieser sollte sich ohne starkes Ziehen schließen lassen und während des Reitens sicher geschlossen bleiben. Ein elastischer Einsatz kann die Anpassung an die Wade verbessern. Ein Steg unter dem Schuh verhindert, dass die Stiefelschäfte nach oben rutschen.

Wichtig ist außerdem die Kombination mit geeigneten Reitstiefeletten. Zusammen sollten die Chaps und deine Schuhe den Unterschenkel ähnlich geschlossen abdecken wie ein Reitstiefel.

Gut sitzende Reitchaps verbinden Schutz, Beweglichkeit und engen Kontakt zum Sattel. Gerade für Training und regelmäßige Stallarbeit sind sie ein praktisches Reiterzubehör.

FAQ

Welche Arten von Reitchaps gibt es?

Beim klassischen Reiten werden vor allem kurze Minichaps getragen, die Wade und Schienbein bedecken. Davon zu unterscheiden sind lange Chaps, wie sie beispielsweise beim Westernreiten verwendet werden.

Welche Reitchaps-Materialien sind besonders pflegeleicht und wetterfest?

Synthetische Materialien sind besonders pflegeleicht und unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Leder ist geschmeidig und langlebig, benötigt jedoch mehr Pflege und sollte vor anhaltender Nässe geschützt werden.