Was versteht man unter Beweglichkeitstraining?
Beweglichkeitstraining umfasst Übungen, die darauf abzielen, den Bewegungsumfang der Gelenke zu erhöhen und die Muskulatur zu dehnen. Es kann statisches und dynamisches Dehnen sowie spezielle Techniken wie Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) beinhalten. Das Ziel des Beweglichkeitstrainings ist es, Muskelverspannungen zu lösen, die Gelenkfunktion zu verbessern und das Verletzungsrisiko zu reduzieren.
Im Wesentlich kann man in folgende Typen des Beweglichkeitstrainings unterscheiden:
- Statisches Dehnen: Bei dieser Methode wird eine Position gehalten, die einen bestimmten Muskel dehnt, meist für 15 bis 60 Sekunden.
- Dynamisches Dehnen: Diese Technik beinhaltet kontrollierte, sanfte Bewegungen, die die Muskeln und Gelenke durch ihren gesamten Bewegungsumfang führen. Es ist besonders effektiv als Aufwärmübung vor sportlichen Aktivitäten.
- Ballistisches Dehnen: Eine umstrittene Methode, die schnelle, ruckartige Bewegungen nutzt. Sie kann das Verletzungsrisiko erhöhen und wird größtenteils nur in spezifischen Trainingsprogrammen angewendet.
- Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF): Eine Technik, die isometrische Kontraktionen mit statischem Dehnen kombiniert. Diese Methode kann sehr effektiv sein, erfordert jedoch einen Therapeuten oder Trainer.





