Yoga als Therapie: Was steckt dahinter und wie unterscheidet es sich von „normalem“ Yoga?
Wenn du an Yoga denkst, hast du wahrscheinlich Bilder von Menschen in akrobatischen Posen, die sich kunstvoll verbiegen. Das ist eher Fitness-Yoga. Die Yoga-Therapie ist etwas anderes. Es geht hier nicht darum, die perfekte Kopfstand-Variante zu meistern, sondern darum, dich selbst und deine individuellen Beschwerden in den Mittelpunkt zu stellen.
Yoga-Therapie ist die zielgerichtete, individuelle Anwendung von Yoga-Werkzeugen. Dazu gehören Asanas (Körperhaltungen), Pranayama (Atemtechniken), Mudras (Handhaltungen), Meditation und Entspannungstechniken. Diese werden zur Förderung der Gesundheit und zur Behandlung spezifischer körperlicher oder psychischer Beschwerden eingesetzt. Es ist quasi ein maßgeschneiderter Therapieplan, bei dem die Werkzeuge des Yoga nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel zur Besserung dienen.
Im Gegensatz zum Gruppenkurs, in dem der Lehrer eine feste Abfolge unterrichtet, analysiert der Yoga-Therapeut deinen Zustand, deine Krankengeschichte und deine physischen Grenzen, um dann einen individuellen Übungspfad zu erstellen.






