SUP im WInter

Tipps fürs das Training mit dem SUP im Winter

Der schöne Ozean, die Strahlen der Sonne, die dich mit Wärme begrüßen. Stand-up-Paddling ist der absolute Trendsport im Sommer. Doch warum im Winter aufhören, wenn der Wassersport so viel Freude bereitet? Mit einer guten Vorbereitung macht das SUP auch zu eisigeren Temperaturen viel Spaß. 

SUPPEN ist eine Sommersportart? Von wegen!

SUP im Sommer und Ski im WInter? Muss nicht sein! Natürlich denken wir im WInter eher an die klassischen Schneesportarten. Aber das macht das SUP im Winter so faszinierend. Denn wenn es im Sommer auf Seen und Flüssen nur so vor Wassersportlern wuselt, kannst du im Winter die Idylle der Natur erleben. 

Wenn die meisten Menschen den Komfort ihres warmen Zuhauses suchen, wagen sich nur wenige hinaus aufs Wasser. Diese Mutigen werden belohnt mit einer Natur, die sich in ihrer reinsten Form zeigt. Kein Trubel, keine Eile – nur du, dein Board, und die unberührte Schönheit des Winters. Der Dampf, der über dem kalten Wasser aufsteigt, das glitzernde Eis an den Ufern, die Ruhe, die dich umfängt, während du sanft über die Oberfläche gleitest – all das macht Winter-SUP zu einer einzigartigen Erfahrung.

Das gilt es beim SUP im WInter zu beachten!

Sag der Kälte den Kampf an: Darauf solltest du beim SUP im Winter achten!

Zu sommerlichen Temperaturen ist es schon fast egal, wo es mit dem Board hin geht. Hauptsache, man findet einen ungestörten Ort mit sanften Wellen. Im Winter ist eine gute Planung die absolute Grundvoraussetzung für das SUP. Schließlich willst du dich ja auch nicht erkälten und den Sport auf dem Wasser wirklich genießen können. Deshalb solltest du die folgenden Kriterien schon vorher festlegen:

1. Die Route:
Beschließe in Abhängigkeit von deiner Kondition und deinem Können, was für eine Route du mit deinem Board durchqueren möchtest und kannst.

2. Die Zeitdauer:
Falls du im Sommer mit dem SUP angefangen hast, solltest du im Winter die Hälfte deiner Ausdauerzeit als ungefähren Zeitrahmen einplanen. Der Hintergrund ist, dass du viel Energie für deine Körperwärme verbrauchen wirst, die dir dann nicht mehr zum Paddeln zur Verfügung steht.

3. Deine Ausrüstung:
Ohne eine gute Ausrüstung wird es zu niedrigeren Temperaturen ziemlich schwer, deinem Hobby nachzugehen. Deine Körpertemperatur sollte durch eine gute SUP Kleidung stabilisiert werden, ansonsten bleibt zu wenig Energie für den Sport selbst übrig. Der Trockenanzug eignet sicher hervorragend für den Wassersport im Winter.

4. Der SUP Partner:
Im Alleingang kann das SUP im Winter ziemlich gefährlich werden. Schwimmst du in tieferen Gewässern und erleidest einen Krampf, befindest du dich innerhalb von Sekunden in einer lebensgefährlichen Situation. Daher ist das Stand-up-Paddling mit einem Gleichgesinnten viel sicherer und macht zudem auch noch mehr Spaß als im Alleingang.

5. Aufwärmen:
Das Aufwärmen ist der wohl einer der wichtigsten Punkte, bevor du aufs Board steigst und darf unter keinen Umständen im Winter vergessen werden. Wenn du keine wärmende SUP Kleidung trägst, wirst du viel Körperenergie in den Aufwärmungsprozess deines Körpers investieren und es bleibt weniger Kraft für den Sport selbst. Wenn du dich vor dem Stand-up-Paddling nicht aufwärmst, kann es im schlimmsten Fall passieren, dass dein Kreislauf zusammenbricht. Deine Muskeln sind eher dazu geneigt zu verkrampfen und das Zittern verbraucht zusätzlich wichtige Energie.

Tipp:
Pack die Thermoskanne ein! Zwischendurch aufwärmen gehört zu den Basics, wenn es um den Wintersport auf dem Wasser geht. Daher sollte die wärmende Verpflegung auf der nächsten Winter SUP-Tour nicht fehlen.

Die besten Sports fürs SUP im Winter!

SUP im WInter: Die besten Spots!

Ein großartiger SUP-Spot im Winter sollte Ruhe, Schutz vor starkem Wind und eine atemberaubende Winterlandschaft bieten. Hier sind einige der besten Orte, die sich ideal für Stand-Up Paddling in der kalten Jahreszeit eignen:

  • Alpensee, Bayern, Deutschland
    Umgeben von schneebedeckten Bergen bietet der Alpensee in Bayern eine malerische Kulisse. Die ruhigen Gewässer sind ideal für eine entspannte Winterpaddeltour. Besonders früh am Morgen, wenn der Nebel über dem Wasser liegt, ist die Atmosphäre magisch.
  • Eibsee, Deutschland
    Dieser See liegt am Fuße der Zugspitze und bietet kristallklares Wasser, das im Winter oft von Schnee und Eis umrahmt ist. Der Eibsee bleibt in der Regel lange eisfrei, sodass du auch in der kalten Jahreszeit paddeln kannst.
  • Der Walchensee in Oberbayern
    Hier ist das Wasser im Winter besonders glatt und bietet die besten Bedingungen für ein ruhiges Paddelvergnügen.
  • Die Lahn ist einer der bekanntesten Wanderflüsse Deutschlands und lässt sich das ganze Jahr über mit dem SUP befahren. Knappe 250 Kilometer fließt der Fluss durch Deutschland und durchquert sogar drei Bundesländer: Nord-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen.

So überwindest du dein SUP

Wie überwintere ich ein SUP richtig?

Der Winter ist zu eisig oder du schaffst es bis zum Sommer nicht mehr auf den See? Dann achte darauf, dein SUP Board richtig zu überwintern!

Um dein SUP richtig zu überwintern, solltest du es gründlich reinigen, bevor du es einlagerst. Entferne Salzwasser, Schmutz und Ablagerungen gründlich mit Wasser und einem milden Reinigungsmittel, um Materialschäden zu vermeiden. 
Nach der Reinigung sollte dein Board vollständig trocknen. Das verhindert Schimmelbildung und Materialschäden.
Lagere dein SUP an einem trockenen, kühlen und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützten Ort. Es ist wichtig, dass das Board flach oder aufrecht gelagert wird, um Verformungen zu vermeiden. 
Wenn du ein aufblasbares SUP hast, solltest du den Druck leicht ablassen, aber nicht vollständig entleeren, um die Form zu erhalten. 

Bedecke das Board, um es vor Staub und möglichen Beschädigungen zu schützen, und überprüfe es regelmäßig auf Beschädigungen oder Verschleiß.

Balance Board als SUP Wintertraining

SUP Wintertraining: So bleibst du fit!

Kürzere Touren oder vollständiges Ausbleiben deiner SUP Aktivitäten aufgrund von Eis und Schnee können deine Kondition beeinträchtigen. Aber keine Angst, mit Krafttraining und Balance Übungen kannst du dich auch außerhalb der Saison fit halten. 

Mit einem Balance Board kannst du dein Gleichgewicht trainieren und die innere Rumpfmuskulatur stärken. Baue dafür Übungen wie Kniebeugen, Planks oder Liegestützen auf dem Board in dein regelmäßiges Training ein. 

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