Skateboarding

Lerne wichtige Skateboard Begriffe mit unserem Lexikon

Tail, Slider, Grinder...

Begriffe, die du nicht kennst? Keine Angst, mit unserem Lexikon lernst du sie schnell auswendig!

Für Skate-Anfänger kann die fachinterne Sprache rund um Skateboard, Longboard und Cruiser kompliziert klingen. Mit diesen vier Bereichen lernst du das Fachjargon im Handumdrehen!

4 Bretter für 4 Disziplinen

Skateboard: vorderer und hinterer Teil des Boards sind nach oben gebogen. Es ist heutzutage die verbreitetste Form und überall zu finden: auf Straßen, an Schulen und vor allem in Skateparks! Beim Skateboarden gibt es mehrere Disziplinen, die von der Straße bis zu den Skateparks mit Bowls und Rampen zu finden sind.

Longboard: Die Bretter sind schwerer und länger als die anderen. Sie verfügen über ein steifes Deck und größere, weichere Rollen, die für gute Haftung sorgen und ein hohes Tempo ermöglichen. Insgesamt weisen sie ein hervorragendes Gleitverhalten auf und sind ideal für schnelle Fahrten mit hohem Komfort.

Carver: Form und Größe sind dem Cruising-Board ähnlich, wobei die vordere Achse das Fahren enger Kurven ermöglicht, wie Turns beim Surfen.

Cruiser: das Board ist etwas schmaler, benötigt keine Nose und ist dem Longboard ähnlich, nur dass es wendiger und weniger sperrig ist. Ein Cruiser eignet sich ideal für kurze Strecken in der Stadt und besitzt größere Rollen, um Hindernisse leichter zu überwinden, als mit einem klassischen Skateboardbrett. Durch die Straßen entlang zu rollen und überall durch zu kommen, so stellt man sich das Cruisen vor.

Die verschiedenen Teile eines Skateboards

  • Das Board: auch Brett oder Deck genannt, besteht in den meisten Fällen aus Ahornholz. 
  • Size: Es handelt sich dabei um die Breite des Boards und wird in Zoll gemessen (1 Zoll = 2,54 cm). 
  • Tail: Das hintere Ende des Skateboards. 
  • Nose: der vordere Teil des Decks. 
  • Wheelbase: der Abstand zwischen den beiden Achsen. 
  • Concave: Als Concave bezeichnet man die längsseitige Wölbung des Decks. Man unterscheidet zwischen Low-, Medium- und High-Concave. Die meisten Skateboards haben ein Medium-Concave Deck für vielseitiges Skaten.
  • Schichten: Es handelt sich dabei um die Holzschichten eines Skateboards. 
  • Set-up : Als Setup bezeichnet man die zusammengestellten Komponenten, die dein Skateboard bilden: Deck + Achsen + Rollen. Tool: Dies ist ein Werkzeug zum Auswechseln von Achsen, Rollen oder Decks!

Die Ersatzteile des Skateboards

  • Achse: Je nachdem wie fest oder locker die Schraube der Achse (Truck) angezogen ist, fühlt sich das Board lockerer oder stabiler an. 
  • Lenkgummis oder Bushings: Als Bushings bezeichnet man die Lenkgummis einer Skateboard-Achse. Sie bestehen aus weichem Kunststoff, reduzieren Vibrationen und wirken stoßdämpfend. Bushings gibt es in verschiedenen Härtegraden. 
  • Griptape: Das Griptape ist eine Art selbstklebendes „schwarzes Schmirgelpapier“, welches auf die Oberseite des Skateboard Decks geklebt wird und für sicheren Stand sorgt. 
  • Pads: Gummis, die zwischen Skateboard und Trucks angebracht werden, zur Dämpfung von Stößen beim Landen von Tricks. 
  • Kugellager: oder Bearings. Jede Skateboard-Rolle wird mit zwei Kugellagern bestückt, sie sind unverzichtbar, damit deine Wheels rollen können!
  • Rollen: Unverzichtbares Skateboardzubehör, damit dein Skateboard rollen kann :-) 
  • Trucks: Es handelt sich um Achsen aus Stahl, die an das Skateboard Deck geschraubt werden, um die Rollen mit dem Deck zu verbinden.

Spezielle Skateboard-Begriffe

  • Riden (Verb): Riden ist die englische Bezeichnung für skaten, rollen, cruisen...
  • Rider (Name): Ein Skateboardfahrer wird im Jargon als Rider bezeichnet. Dieser Begriff wird auch für andere Extrem-Sportarten verwendet.
  • Skater: eine Person, die mit dem Skatebord fährt.
  • Streetskater: ein Skater, der nur auf Straßen fährt, außerhalb der Skateparks.
  • Bowl-Rider: ein Skater, der Kurven in Bowls und Rampen fährt
  • Stance: es handelt sich um deine Fußstellung auf dem Longboard (Regular oder Goofy)
  • Goofy: Hierbei steht der rechte Fuß vorne, während der linke Fuß zum Pushen benutzt wird
  • Regular: Der linke Fuß steht dabei vorne und mit dem rechten Fuß gibt man Anschwung
  • Mongo: Man bezeichnet damit das Abstoßen vom Boden mit dem vorderen Fuß (statt dem hinteren), bei dem der hintere Fuß auf dem Skateboard verbleibt. Der Nachteil ist, dass der Fahrer dabei unsicherer ist, da das vordere Bein gegen die Fahrtrichtung bewegt werden muss, wenn es zurück auf das Board gestellt wird. 
  • Switch: Engl. für wechseln bzw. umschalten. Wenn ein Trick switch ausgeführt wird, dann wechselt der Skater seine Grundstellung von Regular zu Goofy bzw. von Goofy zu Regular.
  • Catchen: Wenn man das Skateboard nach einem Fliptrick wieder mit den Füßen „einfängt“ und Richtung Boden drückt.
  • Entry / Exit: Tricks ausführen vor / nach einem Grind, Slide oder Manual.
  • Landung: der Skater landet wieder auf das Board nach dem Ausführen eines Tricks
  • Slide: Eine Trickkategorie bei der man mit dem Deck (Tail, Nose oder Wheelbase) über ein Hindernis rutscht.
  • Grind: Eine Trickkategorie bei der man mittels der Achsen über ein Hindernis rutscht.
  • Spot: Ort oder Platz, wo die nächste Session steigt. Entweder Skatepark oder Streetspot
  • Trick: ein spezielles Manöver, das mit einem Skateboard durchgeführt wird.
  • Wax: spezielles Skate-Wachs aus dem Skateshop oder einfach nur eine dicke Kerze nehmen. Rails und Curbs (Bordsteinkante) dick mit Wachs einschmieren, damit sie grindbar werden.

Wichtige Skateboard Begriffe

Basic-Skateboardtricks

  • Manual: eine Trickart, bei der nur auf den hinteren Rollen des Boards über ein Hindernis gefahren wird.
  • Nose Manual: eine Trickart, bei der nur auf den vorderen beiden Rollen über ein Hindernis gefahren wird.
  • Ollie: Der Ollie gilt als Basis für alle anderen Sprungtricks. Einfaches Ziel: das Hochspringen mit dem Board. Unter Einsatz einer bestimmten Fußtechnik kannst du Hindernisse überwinden, cruisen und andere Tricks erlernen.
  • Fakie: Beim Fakiefahren steht der normalerweise hintere Fuß auf der Nose und der andere ungefähr über der hinteren Achse. Man fährt sozusagen "rückwärts". 
  • Nollie: Fußstellung beim Trick. Vorderer Fuß auf der Nose.
  • Backside 180: Beschreibt, mit welcher Körperseite sich in Fahrtrichtung um 180° nach innen gedreht wird.
  • Frontside 180: Beschreibt, welche Körperseite bei einer Drehung um 180° nach vorne zeigt. Diese Drehungen sind auch beim Switch/Nollie/Fakie-Fahren durchführbar.
  • Boardslide: Skateboardtrick, bei dem man mit der Mitte des Boards über Rails, Ledges, usw. rutscht.
  • Lipslide: Ein Lipslide ähnelt einem Boardslide, mit dem Unterschied, dass du nicht deine Vorder-, sondern deine Hinterachse über der Rail hebst.
  • Tailslide: bei diesem Trick musst du das Board mit dem Tail zuerst über eine Fläche rutschen lassen.
  • Noseslide: bei diesem Trick musst du das Board mit der Nose zuerst über Rails oder Curbs rutschen lassen.
  • 50-50 Grind: Mit beiden Achsen über die Kante des Objekts (Curb oder Coping) grinden.
  • 5-0: Mit der hinteren Achse über die Kante des Objekts grinden.
  • Nosegrind: Grinden ausschliesslich auf den vorderen Achsen (Trucks)
  • Shove-it : Drehen des Boards mit 180° Backside; wird auch Varial genannt.
  • Pop Shove-it: Der Pop Shove-It ist ein Trick, bei dem das Board sich durch eine Drehung um 180° von den Füßen löst.
  • Heelflip: Dein Vorderfuß sollte sich nach oben bewegen und dann in entgegengesetzter Richtung flippen wie bei einem Kickflip. Flippen des Boards mit Deiner Ferse
  • Kickflip: Flippen des Boards und zwar so als würdest du versuchen nach irgendwas zu treten.
  • Varial Flip: Der Varial Kickflip kombiniert die Techniken des Pop Shove-Its und des Kickflips.
  • 360 Flip: Eine 360 Grad Drehung des Boards um seine Längs- als auch Querachse und kombiniert mit einem Kickflip ausführen. Wird aus 3.6 Flip genannt.

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