Fangfrisch aus der Brandung: Wie macht man Brandungsangeln?
Beim Brandungsangeln geht es darum, den Köder weit ins Meer hinauszubefördern, um Fische in der Nähe des Ufers zu fangen. Du benötigst dafür eine spezielle Brandungsrute, die länger und stabiler ist als eine normale Angelrute. Die Rute hat zumeist eine Länge von 3,60 bis 4,50 Metern.
Diese Länge hilft dir, den Köder weit ins Wasser zu werfen und dabei die Brandung zu überwinden. Dazu verwendest du eine robuste Rolle mit ausreichend Schnurfassung, idealerweise eine, die salzwasserresistent ist.
Der Köder wird am besten mit einem Paternoster-System oder einem Vorfach angeboten, das mehrere Haken aufweist. Das erhöht die Chancen auf einen Fang. Als Gewicht kommt ein sogenanntes Brandungsblei zum Einsatz, das den Köder sicher im Wasser hält, auch bei stärkerem Wellengang.
Das eigentliche Angeln beginnt, sobald du die Rute ins Wasser geworfen hast. Jetzt heißt es abwarten und beobachten, bis ein Fisch anbeißt. Geduld ist hier das A und O. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, lohnt es sich, die Gezeiten zu beachten. Oft sind die Stunden kurz vor und nach dem Hochwasser besonders fischreich. Auch in der Nacht sind die Chancen auf einen Fang oft besonders hoch, da viele Fischarten in der Dunkelheit näher ans Ufer kommen.





