SPORT IM WINTER

Du hast dich entschlossen, der Kälte zu trotzen und zum Sporttraining zu gehen? Hast du auch Vorkehrungen getroffen, um dieser Temperaturveränderung die Stirn zu bieten... Achte auf deine Muskeln! Denn Kälte erhöht das muskuläre Verletzungsrisiko. Und der Grund dafür? Bei der Kälte verengen sich die Blutgefäße, deshalb werden die Muskeln und Organe weniger gut versorgt. Ergebnis: Das Verletzungsrisiko ist im Winter höher. Zweifelhafte Wetterbedingungen sollten dich auch davon abbringen bei Kälte Sport zu treiben: Schneefall, Eis, Wind.... sind leider oft mit einer gewissen Sturzgefahr verbunden.

SICH AUF DIE KÄLTE VORBEREITEN

Wenn man Sport im Winter treibt, sollte man bestimmte Regeln beachten, damit man niemals auskühlt oder austrocknet und immer in der Lage ist, den Organismus mit der benötigten Energie zu versorgen, die er bei der Anstrengung benötigt. Befolge unsere Tipps für ein Training ohne Risiko.

1. AUSRÜSTUNG

Bevor du die Nase aus der Tür steckst, solltest du an eine angemessene Ausrüstung denken. In der Tat wird deine Energie bei kaltem Wetter vor allem dafür genutzt, um den Körper zu erwärmen. Und dafür gibt es nichts Besseres als mehrere Schichten Kleidung zu tragen. Aber nicht zu viele! Denn je aktiver du bist, desto wärmer wird der Körper und desto mehr schwitzt er... und diese Feuchtigkeit leitet die Kälte, es ist also das Schwitzen, das den Körper kühler werden lässt. Wenn dein Körper kühl wird, leidet die Durchblutung, sodass das Verletzungsrisiko steigt. Bevorzuge isolierende und atmungsaktive Synthetik-Materialien, damit du beim Training trocken bleibst. Achte darauf insbesondere die Extremitäten zu bedecken, diese sind am meisten der Kälte ausgesetzt. Trage eine Mütze und Handschuhe. Wenn die Temperaturen dich fast zu Eis erstarren lassen, versuche es einmal mit Hand- und Fußwärmern.

 

2. AUFWÄRMEN

Kälte ist gleichzusetzen mit Verletzungsrisiko! Um jeden Preis Sport zu treiben ist ehrenhaft, aber man sollte im Winter immer aufpassen. Und um mit dem Training zu beginnen heißt die Parole: aufwärmen. Deine Körpertemperatur muss steigen, um die Muskeln zu erwärmen und leistungsfähiger zu sein, umso mehr, wenn es kalt ist. Dank der guten körperlichen Vorbereitung erweitern sich die Blutgefäße und sorgen für eine optimale Durchblutung während des Trainings. Bevorzuge aktives Stretching, das Zerrungen vermeidet: eine Serie von Knee Highs, Fersen an den Po, Kniebeugen, Gleitschritte... Springe auch etwas Seil, um die Ausdauer zu trainieren. Zögere nicht, deine Trainingsdauer zu verlängern: bei kaltem Wetter benötigen deine Muskeln, deine Sehnen und Bänder mehr Zeit um sich zu entspannen.

 

3. LEICHT ESSEN

Muss man bei Kälte fettreicher essen: ja oder nein? Marie Fauchille, Ernährungswissenschaftlerin bei Aptonia, sagt zu diesem Thema:  "Wenn es kalt ist, muss der Sportler vor allem seinen Energiebedarf decken, damit er den benötigten Energieverbrauch absichern kann. Das bedeutet nicht, dass man konkret fetthaltiger essen sollte, sondern dass man vielmehr die Kohlehydratzufuhr erhöhen (komplexe Kohlehydrate oder langsame Zucker - Müsli, Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte, Kartoffeln etc.) und die Fettzufuhr einschränken sollte. Denis RICHE, französische Spezialistin für Mikroernährung, sagt diesbezüglich, dass "die passendsten Nahrungsmittel in der Kälte zunächst diejenigen sind, die den Muskeln ermöglichen zu arbeiten, das heißt diejenigen auf Kohlehydratbasis. Ein Sportler muss keine Fettschicht haben, wenn er passende Kleidung trägt, wenn er genug isst und in Bewegung bleibt."

 

4. FLÜSSIGKEITSVERSORGUNG

Auch wenn das Durstgefühl im Winter nicht so stark ist, wie bei schönem Wetter, vergiss nicht, ausreichend zu trinken. Denn wenn es kalt ist, schwitzt man genauso viel wie im Hochsommer. Darüber hinaus ist die kalte Luft weniger feucht als die warme Luft, das stimuliert den Wasserverlust auf Ebene der Atemwege. Du hast bestimmt auch schon mal dieses unangenehme Kratzen im Hals bei sportlichem Training im Winter gespürt? Denke deshalb immer in deinem Fitness-Studio oder im Freien daran, regelmäßig zu trinken, etwa eine Mundvoll Energiegetränk alle zehn Minuten.

5. GEH NACH DRINNEN!

Zu kalt, um Sport zu treiben? Macht nichts, denn mit Domyos ist alles möglich! Warum gehst du nicht auf das Laufband, auf den Crosstrainer oder an die Rudermaschine um dein Training fortzusetzen? Fitnesstraining zu Hause an Ausdauergeräten ist ein gutes Mittel, um an seiner Kondition zu arbeiten - unabhängig vom Wetter! Und was ist der Nutzen davon? Du verbesserst dein Herz-Kreislauf-System, baust Muskeln am Körper auf, verlierst Gewicht und powerst dich aus - und all das bequem bei dir zu Hause. Es gibt auch Fitnesskurse für jeden Geschmack: Cycling, Boxen, Zumba®, BBP, Step, Stretching... Und wenn du nicht in ein Fitness-Studio gehen kannst, entdecke einmal die Live-Fitnesskurse von Domyos LIVE bei dir zu Hause. Dieser Service ist komplett kostenlos, profitiere davon!