LOGISTIK: JEDE MINUTE ZÄHLT...

Die Mittagspause ist zumeist nicht länger als 60 Minuten. Man sollte somit jede einzelne davon nutzen, um das bestmögliche Training zu absolvieren und sein vorgesehenes Programm einzuhalten. Achte dafür darauf, dass du nicht bei der Arbeit aufgehalten wirst. Stell dir am besten einen Wecker für eine Stunde und eine halbe Stunde vor der Mittagspause, damit du nicht von einem plötzlichen Anruf, der schon mehrfach vertagt wurde, oder einer unerwarteten Mail überrascht wirst.

Stelle auch sicher, dass deine Sporttasche alles enthält, was du benötigst. Nichts ist frustrierender, als wenn man sich mental aufs Laufen vorbereitet hat und dann feststellt, dass man die Shorts oder sogar die Schuhe vergessen hat! Nimm dir 5 Minuten, um dich umzukleiden und stell auch sicher, dass du weißt, wie lange du brauchst, um nach dem Training wieder bereit zum Arbeiten zu sein – falls nötig, kannst du die Zeit einmal messen. Wenn es an deinem Arbeitsplatz keine Duschen gibt und du kein Fitnessstudio in der Nähe nutzen kannst, solltest du Seife und ein Frottierhandtuch mitnehmen (oder Deo und feuchte Tücher), um dich auf dem WC etwas zu waschen, bevor du deine Arbeitskleidung wieder anziehst.

ERNÄHRUNG: LAUF NICHT AUF LEEREN MAGEN LOS!

Portion Müsli mit Naturjoghurt (oder Sojajoghurt, wenn du keine Laktose verträgst).

– Trink nicht zu viel Kaffee.

– Trinke im Laufe des Vormittags regelmäßig Wasser. Dein Wasserspiegel sollte auf einem guten Niveau bleiben.

– Gegen 11 Uhr kannst du dir ein Stück Obst oder einen Müsliriegel gönnen. Vergiss niemals, dass du ungefähr 45 Minuten laufen und anschließend noch einen ganzen Nachmittag arbeiten wirst!

Vor allem solltest du ein Mittagessen vorbereiten, dass du nach deinem Training essen kannst. Ein Sportdrink, eine Banane, ein Apfel und zwei oder drei Scheiben Mehrkornbrot mit Streichkäse kann man leicht vor seinem Bildschirm essen.

Laufen in der Mittagspause

TRAINING: VARIIERE DEIN PROGRAMM

45 Minuten sind reichlich Zeit für verschiedene Intensitätsstufen. Fange immer mit Aufwärmen an, das über 20 Minuten langsam dynamischer wird. Setze dir anschließend ein Ziel, wie zum Beispiel an deinem Schrittrhythmus zu arbeiten.

Ein paar Beispieltrainings:

– Aufwärmen (20 Min.) + 15 Min. im Tempo von einem 10-Kilometer-Lauf oder einem Halbmarathon (also auf 85–90 % der Herzfrequenz nach Karvonen) + 10 Min. leichtes Joggen.

– Aufwärmen (20 Min.) + 15x 30–30 (30 Sekunden schnell, 30 Sekunden joggen) + 10 Min. schnelles Gehen oder Fitnessübungen.

– Aufwärmen (20 Min.) + 4x 3 Min. schnelles Laufen, unterbrochen von 90-sekündigen Erholungsphasen + 10 Min. Abkühlung.

Eine vor zehn Jahren in Medicine & Science in Sport & Exercise veröffentlichte Studie hat bestätigt, dass körperliche Betätigung die Produktivität, die Arbeitsqualität und die Einhaltung von Terminen verbessert.

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