Ein Mann nutzt eine Pumpe für sein SUP-Board

Die richtige Pumpe für ein aufblasbares SUP-Board

Die richtige SUP-Pumpe bringt dein Board schnell auf den optimalen Druck. In diesem Ratgeber erfährst du, welches Modell zu dir und deinem Einsatzbereich passt.

Wie viel Bar passen in ein aufblasbares SUP-Board?

Die meisten aufblasbaren SUP-Boards werden auf einen Druck zwischen 0,7 und 1,4 Bar aufgepumpt, was 10 bis 20 PSI entspricht. Der ideale Druck variiert je nach Board und ist auf dem Ventil oder in der Bedienungsanleitung angegeben.

Zu wenig Druck macht das Board weich und instabil, was das Paddeln mühsamer und weniger effizient macht. Zu viel Druck kann das Material belasten und im schlimmsten Fall das Ventil beschädigen.

Als Faustregel gilt: Immer den vom Hersteller empfohlenen Maximaldruck einhalten und nicht übersteigen.

Welche Arten von Pumpen für aufblasbare SUPs gibt es?

Nicht jede Pumpe eignet sich gleich gut für jedes Board und jeden Einsatzbereich. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen manuellen Hochdruckpumpen und elektrischen Modellen, die sich in Komfort, Geschwindigkeit und Preis deutlich unterscheiden.

Ein Mann trägt sein SUP und eine Pumpe

Manuelle Hochdruckpumpe mit Doppelhub

Die Doppelhubpumpe arbeitet mit zwei Kolbendichtungen und pumpt in beiden Hubrichtungen, also beim Drücken und beim Ziehen, Luft ins Board. Das macht sie effizienter als einfache Einkolbenpumpen und ermöglicht ein schnelleres Aufpumpen bei weniger Kraftaufwand.

Sie eignet sich ideal für den Einstieg und für alle, die keine Steckdose oder Autoanschluss zur Verfügung haben. 

Eine SUP-Pumpe wird in einer Tasche transportiert

Manuelle Hochdruckpumpe mit Dreifachhub

Die Dreifachhubpumpe funktioniert nach demselben Prinzip wie die Doppelhubpumpe, hat aber einen dritten Kolben oder Kanal, der noch mehr Luftvolumen pro Hub fördert. Das macht das Aufpumpen des Boards von null auf den gewünschten Druck spürbar schneller und körperschonender.

Sie eignet sich besonders für größere Boards und für Paddler, die ihr Board regelmäßig und ohne Elektropumpe aufpumpen möchten.

Ein Mann fährt auf seinem SUP

Hochdruck-Elektropumpe

Die Elektropumpe übernimmt das Aufpumpen vollautomatisch und ohne körperliche Anstrengung. Du schließt sie an den 12-Volt-Anschluss im Auto an, stellst den gewünschten Druck ein und wartest etwa 10 bis 12 Minuten, bis das Board fertig aufgepumpt ist. Die Pumpe schaltet sich beim Erreichen des eingestellten Drucks automatisch ab. Ideal für alle, die ohne Kraftaufwand starten wollen. 

Ein Mann geht mit SUP & Pumpe an den Strand

Worauf sollte man beim Kauf einer Pumpe für SUP-Boards achten?

Beim Kauf einer SUP-Pumpe sind diese Punkte entscheidend:

  • Maximaldruck: Die Pumpe muss den vom Hersteller empfohlenen Maximaldruck deines Boards erreichen können. Ältere Modelle schaffen oft nur 15 PSI, neuere Boards benötigen häufig 20 PSI.
  • Manometer: Ein integriertes Druckmessgerät ist unverzichtbar, damit du den aktuellen Druck im Board jederzeit ablesen kannst. Ohne Manometer ist das Aufpumpen auf den richtigen Druck nicht möglich.
  • Ventilkompatibilität: Die Pumpe muss zum Ventiltyp deines Boards passen. Hochwertige Pumpen werden mit mehreren Adaptern geliefert und sind universell einsetzbar.
  • Gewicht und Packmaß: Wer die Pumpe regelmäßig transportiert, sollte auf ein kompaktes, leichtes Modell achten. Elektropumpen sind schwerer, aber deutlich komfortabler.
  • Schlauch: Ein langer, stabiler Schlauch mit sicherer Verbindung erleichtert das Aufpumpen ohne ständiges Nachgreifen.

Was kostet eine SUP-Pumpe?

Einfache manuelle Einkolbenpumpen sind bereits ab etwa 15 bis 25 Euro erhältlich und reichen für gelegentliche Einsätze aus. Hochwertigere Doppel- und Dreifachhubpumpen mit Manometer kosten zwischen 25 und 50 Euro und sind für regelmäßiges Paddeln deutlich angenehmer. Elektropumpen für den Autoanschluss kosten zwischen 60 und 120 Euro, sparen aber erheblich Zeit und Kraft und amortisieren sich schnell für alle, die häufig paddeln.

Bei Decathlon erhältst du Doppelhubpumpen mit Manometer und 20 PSI Maximaldruck für 35 Euro sowie Elektropumpen mit automatischer Abschaltung und 20 PSI für rund 70 Euro.

Was ist besser: Hartschalen- oder aufblasbares SUP-Board?

Beide Bauformen haben klare Stärken, und die Wahl hängt von Einsatzbereich, Lagerung und Budget ab.

  • Hartschalenboards aus Epoxid oder Karbon sind steifer, gleiten effizienter und bieten bessere Performance beim Surfen und Racing. Sie sind aber deutlich sperrig im Transport und brauchen viel Lagerplatz. 
  • Aufblasbare Boards lassen sich auf Rucksackgröße zusammenrollen, passen in jeden Kofferraum und sind deutlich robuster gegenüber Stößen und Kratzern. 
Für Einsteiger, Familien und Paddler ohne viel Stauraum sind aufblasbare Boards die klar praktischere Wahl. Wer regelmäßig auf Wettkämpfen oder Surfwellen unterwegs ist, profitiert dagegen von der höheren Steifigkeit eines Hartschalenboards.

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