Schritt 1: Den Schlafsack richtig waschen
Du solltest deinen Schlafsack so selten wie möglich, aber so oft wie nötig waschen. Spätestens wenn er unangenehm riecht oder stark verschmutzt ist, ist es Zeit für eine Wäsche.
Vorbereitung für die Wäsche
- Pflegeetikett prüfen: Wirf immer zuerst einen Blick auf die Anweisungen des Herstellers auf dem Etikett.
- Reißverschlüsse schließen: Schließe alle Reißverschlüsse, damit sich nichts verhakt.
- Locker ausbreiten: Lege den Schlafsack locker und nicht komprimiert in die Waschtrommel.
Die Maschinenwäsche ist die einfachste Methode. Wichtig ist, dass du eine Waschmaschine mit mindestens 7 kg Fassungsvermögen und ohne Mittelsteg (Toplader) verwendest, damit der Schlafsack genug Platz hat.
Waschmittel wählen:
Für Daunenschlafsäcke: Verwende unbedingt ein spezielles Daunenwaschmittel. Es erhält die natürliche Fettschicht der Daunen und verhindert ein Verklumpen.
Für Synthetik-Schlafsäcke: Ein mildes Funktionswaschmittel oder pH-neutrales Waschmittel ist ideal. Verwende niemals Weichspüler!
Waschprogramm einstellen: Wähle einen Schon- oder Wollwaschgang bei 30 °C.
Tennisbälle hinzufügen: Gib 2-3 saubere Tennisbälle mit in die Trommel. Sie lockern die Füllung während des Waschens auf und verhindern, dass Daunen oder Synthetikfasern verklumpen.
Zusätzlich spülen: Starte nach dem Waschgang einen zusätzlichen Spülgang (ohne Waschmittel), um sicherzustellen, dass alle Rückstände entfernt werden. Schleudere nur bei sehr niedriger Drehzahl.
Alternative: Handwäsche
Falls deine Maschine zu klein ist, kannst du den Schlafsack auch per Hand in der Badewanne waschen. Löse das entsprechende Waschmittel in lauwarmem Wasser auf, lege den Schlafsack hinein und drücke ihn sanft unter Wasser. Lass ihn etwa eine Stunde einweichen und spüle ihn danach gründlich mit klarem Wasser aus. Drücke das Wasser vorsichtig aus – nicht wringen!





