Die Farben: Wie sind Wanderwege gekennzeichnet?
Die farblichen Markierungen, die du auf Wanderwegen siehst, geben dir die nützliche Information, wie anspruchsvoll die Strecke ist. In der Schweiz, in Österreich und Deutschland hat man sich auf folgende Farben und deren Bedeutung geeinigt:
Gelb: Gelb markierte Wege sind einfache Wanderwege. Sie sind leicht begehbar, oft breit und erfordern keine spezielle Ausrüstung. Solche Wege führen durch Wälder, Wiesen oder entlang von Seen und sind ideal für Familien oder entspannte Wanderungen. Gelbe Wanderwege gehören der T1-Kategorie an.
Weiß-Rot-Weiß: Diese Farbkombination steht für Bergwanderwege. Hier solltest du etwas Trittsicherheit mitbringen, denn die Wege können steinig, schmal und steiler sein. Es kann vorkommen, dass du hier deine Hände zum Abstützen brauchst. Diese Wege führen oft in höhere Lagen und sind typischerweise der Schwierigkeitsstufe T2 bis T3 zuzuordnen.
Weiß-Blau-Weiß: Diese Markierung signalisiert alpine Routen. Diese Wege sind technisch anspruchsvoll und nur für erfahrene Wanderer geeignet. Hier geht es durch felsiges, steiles und unwegsames Gelände, oft auf sehr exponierten Passagen. Alpine Wanderwege gibt es ab der Stufe T4 und erfordern alpine Erfahrung sowie entsprechende Ausrüstung.
Wer darf Wanderwege markieren?
Wenn es um die Markierung von Wanderwegen geht, sind die analogen Beschilderungen gemeint, die dazu dienen, dass du dich nicht verläufst. Die Wegmarkierungen haben oft die Form eines farbigen Punktes, Striches oder einer Raute und sind zumeist an Bäumen befestigt.
Wanderwege markieren dürfen die von den örtlichen Behörden beauftragen Organisationen. In Deutschland sind das in der Regel größere Wandervereine.