Was ist Hormonyoga?
Ins Leben gerufen wurde das Hormonyoga von der Psychologin und Philosophin Dinah Rodrigues. Die Brasilianerin hatte dabei eine dynamische Form des Yoga im Sinn, das unterschiedliche Elemente des Hatha Stils und des Kundalini Yoga miteinander verknüpft. Ziel war es, mit abgestimmten Übungen so auf die Schaltstellen des weiblichen Körpers zu zielen, dass er ohne die Gabe künstlicher Stoffe von selbst die Bildung von Hormonen aktiviert. Gezielten angesteuert werden beim Hormon Yoga Organe wie die Schilddrüse, die Eierstöcke, die Nebennieren und die Hypophyse.
Besonders gut wirkt das Hormon Yoga in Zeiten, in denen sich das Hormonsystem von Frauen umstellt. Ein wichtiges Stichwort sind hier die Wechseljahre. Aber auch für Frauen in anderen Lebenssituationen eignet sich das Hormon aktivierende Yoga ausgezeichnet, etwa bei Problemen mit der Menstruation, bei Zyklusstörungen, dem PMS oder einem unerfüllten Kinderwunsch. Dinah Rodrigues setzt bei jedem einzelnen Thema mit einer Reihe von Körperübungen (Asanas) und Atemtechniken an. Damit erreicht sie die weiblichen Organe und Drüsen, denen bei der Bildung von Hormonen eine wichtige Aufgabe zukommt.
Diese vier Organe stehen bei Hormon Yoga im Mittelpunkt:
1. Hypophyse. Die Hirnanhangsdrüse liegt in der Mitte des Kopfes. Eine wichtige Rolle spielt sie bei der Steuerung von Körperfunktionen und der Kontrolle des Hormonhaushalts
2. Schilddrüse. Sie sitzt im Halsbereich
3. Eierstöcke. Sie befinden sich im unteren Bauchbereich
4. Nebennieren. Sie befinden sich beidseitig über den Nieren
Diese Elemente setzt das Hormon Yoga ein:
- Körperübungen, auch als dynamische Asanas bezeichnet, begleiten die besonderen Atemtechniken, die Pranayamas. Diese bewirken eine intensive innere Massage.
- Feurige Pranayamas wirken auf die Bauchregion.
- Traditionelle Techniken sorgen dafür, dass die Energie ihren Weg durch den weiblichen Körper findet.




