
Wissenswert
Taekwondo Regeln einfach erklärt
Entfessle deine innere Stärke und meistere die Kunst des Kicks. Egal, ob du gerade mit dem weißen Gürtel startest oder dich auf deine nächste Dan-Prüfung vorbereitest – wir bieten dir die Ausrüstung, die dich bei jedem Poomsae und jedem Sparring optimal unterstützt.
Taekwondo ist bekannt für seine blitzschnellen Kicks und die beeindruckende Körperbeherrschung. Ob beim Formenlauf (Poomsae) oder im Freikampf (Kyorugi): deine Ausrüstung ist darauf ausgelegt, jede deiner Bewegungen flüssig zu unterstützen und dir gleichzeitig den nötigen Schutz zu bieten. Eine professionelle Ausstattung ist hier die Basis, um an deiner Schnelligkeit und Treffsicherheit zu feilen.
Der Taekwondo-Anzug unterscheidet sich optisch und funktionell stark von anderen Kampfsport-Gis. Das markante Merkmal ist die geschlossene Jacke mit dem typischen V-Ausschnitt. Moderne Doboks bestehen oft aus einem Mischgewebe aus Baumwolle und Polyester. Das macht den Anzug nicht nur leichter, sondern auch atmungsaktiver. Viele hochwertige Modelle verfügen über eingearbeitete Mesh-Einsätze unter den Armen oder am Rücken, die für eine optimale Belüftung bei intensiven Kick-Einheiten sorgen. Zudem trocknet das Material deutlich schneller, was bei einem hohen Trainingspensum ein großer Vorteil ist.
Die Taekwondo Hose ist besonders weit geschnitten und verfügt meist über einen elastischen Bund. Gerade für Techniken wie den Dollyo-Chagi oder gesprungene Kicks dürfen Nähte dich nicht einschränken. Achte beim Kauf darauf, dass der Stoff im Schritt verstärkt ist, um auch bei extremen Belastungen eine hohe Reißfestigkeit zu gewährleisten.
Da Taekwondo ein sehr kontaktfreudiger Sport ist, bei dem vor allem Kicks zum Kopf und Oberkörper gewertet werden, ist eine umfassende Taekwondo Schutzausrüstung für das Sparring obligatorisch. Die Kampfweste (Hogu) schützt deinen Torso vor der Wucht der Tritte. Sie sollte fest sitzen, aber deine Atmung nicht einschränken. Ergänzt wird dies durch einen leichten Taekwondo Kopfschutz, der Stöße absorbiert, ohne dein Sichtfeld zu beeinträchtigen. Im modernen Taekwondo sind diese oft mit Sensoren für elektronische Punktesysteme ausgestattet.
Taekwondo Schienbeinschützer verhindern Verletzungen an Beinen, zusätzliche Protektoren für die Unterarmen können ebenfalls sinnvoll sein. Diese sind meist anatomisch geformt und lassen sich durch Klettverschlüsse individuell anpassen. Ein Zahnschutz sowie ein Tiefschutz komplettieren deine Taekwondo Ausrüstung und sorgen dafür, dass du dich nach einem Treffer schnell wieder auf den nächsten Konter konzentrieren kannst.
Die Farbe des Revers am Taekwondo Anzug verrät den Grad. Anfänger und Farbgurte tragen in der Regel einen Dobok mit weißem Kragen. Der schwarze Kragen ist ausschließlich Dan-Trägern (Schwarzgurten) vorbehalten. Für Kinder, die den Poom-Grad erreicht haben, gibt es zudem den rot-schwarzen Kragen.
Spezielle Taekwondo Schuhe sind nicht zwingend notwendig. Im Gegenteil: In vielen Dojangs wird traditionell barfuß trainiert. Es gibt jedoch spezielle Taekwondo-Schuhe mit einer sehr dünnen Sohle und einem Drehpunkt am Ballen. Diese schützen deine Füße bei Sprüngen und Kicks auf hartem Untergrund und bieten dennoch das nötige Gefühl für die Matte, ohne deine Drehbewegungen zu bremsen.








