Herkunft und Bedeutung: Was ist Taekwondo?
Taekwondo ist eine koreanische Kampfkunst, die sich durch ihre schnellen, kraftvollen Tritte, präzise Handtechniken und beeindruckenden Sprungtritte auszeichnet. Der Name „Taekwondo“ setzt sich aus drei koreanischen Wörtern zusammen: „Tae“ bedeutet „Fuß“ oder „Tritt“ und „Kwon“ steht für „Faust“ oder „Schlag“. Das „Do“ heißt „Weg“ oder „die Kunst“. Wörtlich übersetzt bedeutet Taekwondo also „Der Weg des Fußes und der Faust“.
Taekwondo ist jedoch mehr als nur eine physische Disziplin. Es ist auch eine philosophische und spirituelle Praxis, die den Schülern hilft, mentale Stärke, Selbstdisziplin und ein tiefes Verständnis von Respekt und Ethik zu entwickeln.
Diese Werte sind in den Trainingsmethoden und im Verhalten, das von Taekwondo-Praktizierenden erwartet wird, tief verankert. Die Kampfkunst fördert ein starkes Bewusstsein für Körper und Geist und lehrt dich, wie du deine Energie effizient einsetzen kannst.
Korea hat eine über anderthalb Jahrtausende alte Tradition für verschiedene Kampfkünste. Tatsächlich haben diese jedoch keinen direkten Einfluss auf Taekwondo. Taekwondo selbst ist erst nach 1945 aus dem japanischen Karate entstanden.
Ab den 1950er-Jahren wurde Taekwondo dann systematisch organisiert und standardisiert. Generalmajor Choi Hong Hi gilt als einer der Gründerväter des modernen Taekwondo und spielte eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung und Verbreitung der Kampfkunst. Seitdem hat sich Taekwondo weltweit verbreitet und ist heute eine der populärsten Kampfkünste. Seit 2000 ist Taekwondo olympisch.








