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Rettungsdecke: kleine Folie, große Wirkung

Eine Rettungsdecke ist eines der Dinge, die du hoffentlich nie brauchst. Ohne sie solltest du jedoch nie losziehen. Ob beim Bergsteigen, Klettern, Camping oder beim Wandern & Trekking: Sie gehört in jedes Erste-Hilfe-Set und in jeden Verbandskasten im Auto.

Warum eine Rettungsdecke unverzichtbar ist

Bei vielen Outdoor-Sportarten bewegst du dich in Regionen, in denen das Wetter schnell umschlägt und die Temperaturen plötzlich fallen. Wenn du dich nun verletzt oder erschöpft bist, verliert dein Körper rasch Wärme. Eine Rettungsdecke bewahrt dich genau davor. Sie speichert deine Körperwärme, selbst wenn der Wind pfeift oder der Boden feucht ist.

Die meisten unterschätzen, wie gefährlich Unterkühlung sein kann. Schon wenige Grad Temperaturverlust machen den Körper träge und schwach. Eine Rettungsdecke reflektiert bis zu 90 Prozent der Körperwärme und verhindert, dass du auskühlst.

Außerdem sorgt sie für mehr Sichtbarkeit. Die goldene Seite nach außen reflektiert Sonnenlicht und hilft, dich im Gelände schneller zu finden. Auch bei Hitze ist sie nützlich. Drehst du die silberne Seite nach außen, hält sie die Sonne ab und schützt vor Überhitzung.

Das macht eine gute Rettungsdecke aus

Eine hochwertige Rettungsdecke ist reißfest, leicht und kompakt. Sie sollte allerdings so groß sein, dass sie den ganzen Körper bedecken kann.

Achte darauf, dass die Rettungsdecke beidseitig beschichtet ist. Die silberne Seite reflektiert Wärme zurück zum Körper, während die goldene vor Überhitzung und blendender Sonne schützt. Wichtig ist, dass du weißt, wann du welche Seite nach außen drehst. Silber nach innen hält dich warm; Gold nach innen hilft, dich zu kühlen.

Eine Rettungsdecke muss überdies wetterbeständig sein. Regen, Wind oder Schnee dürfen ihr nichts anhaben. Sie sollte sich leicht entfalten lassen, auch mit kalten Händen oder Handschuhen.

Bei Gewitter ist übrigens Vorsicht geboten. Eine Rettungsdecke besteht in der Regel aus metallisierter Folie; und Metall leitet Strom. Deshalb solltest du sie bei Gewitter im Freien nicht benutzen. In offenen Landschaften, unter Bäumen und auf Gipfeln kann sie unter ungünstigen Umständen sogar Blitze anziehen.

Im Sinne der Nachhaltigkeit ist es ratsam, wenn du dich für eine Rettungsdecke entscheidest, die wiederverwendbar ist. Diese Modelle sind etwas dicker und schwerer als die Einwegvarianten.

FAQ

Wie groß sollte eine Rettungsdecke sein?

Sie muss groß genug, um den ganzen Körper einzuhüllen, also etwa 2,00 x 1,30 Meter.

Wie schwer ist eine Rettungsdecke?

Sie wiegt etwa 40 bis 60 Gramm und ist kaum spürbar im Rucksack.