Drei Säulen für Spitzenleistungen im Trailrunning
Mehr als 170 Kilometer zurücklegen, tausende Höhenmeter trotzen und stundenlang in der Nacht durchhalten. Der Sieg von Blandine L'Hirondel beim diesjährigen UTMB beweist, dass grenzüberschreitende Leistungen kein Zufall sind. Neben einem gezielten Trainingsplan ist er das Ergebnis einer bärenstarken Dreieinheit: 1: Die richtige Ausrüstung 2: Ein durchdachter Ernährungsplan 3: Eiserne mentale Widerstandskraft Egal, ob du für deinen ersten 10-km-Trailrun trainierst oder von einer Ultra-Distanz träumst: Entdecke, wie du diese drei Säulen in deiner eigenen Vorbereitung anwendest.

1: Die richtige Ausrüstung
In den Bergen kann das Wetter innerhalb von zehn Minuten von glühend heiß zu eiskalt umschlagen, und der Untergrund verwandelt sich von einem übersichtlichen Pfad in einen steilen, stockfinsteren Anstieg. Ausrüstung ist auf diesem Terrain – und besonders bei längeren Distanzen – kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, um deine Muskeln zu schonen, sicher zu bleiben und optimale Leistung zu bringen. Was brauchst du? 1. Trailrunning-Stöcke: Essenziell bei steilen Anstiegen und Abstiegen, um die Belastung auf deine Oberschenkel und Knie um bis zu 20 % zu reduzieren. Entscheide dich für faltbare, leichte Stöcke (eventuell aus Carbon), die du schnell verstauen kannst. 2. Schuhe: Maximaler Grip, Dämpfung und Schutz auf unbefestigtem und technischem Terrain. 3. Stirnlampe: Ausreichend Lumen und eine lange Akkulaufzeit, um bei Bedarf sicher durch die Nacht zu navigieren. 4. Laufweste: Eine Weste, die direkt am Körper anliegt, ohne zu scheuern – mit einem schnellen Verstausystem für deine Stöcke (wie einem Köcher oder elastischen Schlaufen) sowie Platz für Softflasks, Verpflegung und eine Regenjacke. 5. Kleidung: Schichten (Merinowolle/atmungsaktive Stoffe), die dich während kälterer Etappen (in der Nacht) trocken und warm halten.

Blandines Gewinner-Ausrüstung für den UTMB
Laufshirt kurzarm Herren - Proteam beige/rosaAktueller Preis69,99 €
Laufshorts 2-in-1 Trailrunning Damen Langdistanz - Run 900 Ultra schwarzAktueller Preis44,99 €
Trailrunningschuhe Damen Carbonplatte - Kipsummit Race beigeAktueller Preis199,99 €
Laufweste Trailrunning 5 Liter Unisex Wettkampf - 900 Race schwarzAktueller Preis49,99 €
Der Kipsummit Race
Der Kipsummit Race ist für raue Bergpfade und Langstrecken entwickelt worden. Dieser Schuh kombiniert aggressiven Grip auf steilem Terrain mit maximaler Dämpfung und robustem Schutz, sodass du jeden Kilometer voller Selbstvertrauen zurücklegst.
2: Ein durchdachter Ernährungsplan
Viele Läuferinnen und Läufer vergessen, dass der „Mann mit dem Hammer“ auf langen Distanzen fast immer ein Ernährungsproblem ist. Um Stunden am Stück ein hohes Tempo zu halten, muss dein Körper kontinuierlich Kohlenhydrate und Flüssigkeit aufnehmen. Die Erfolgsformel: 60–90 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde: Wechsle schnelle Kohlenhydrate (Gels) mit festerer Nahrung (Chews/Riegel) ab, um deinen Magen zu schonen. Wechsel dies bei längeren Trails auch mit etwas Herzhaftem/Salzigem ab, damit dir von all der Süße nicht schlecht wird. Elektrolyte & Salze: Beuge Muskelkrämpfen vor, indem du verlorenes Natrium, Kalium und Magnesium wieder auffüllst. Das geht über Salztabletten, Elektrolyte, Isogetränke oder auch einfach durch Laugengebäck/Salzbrezeln. Trainiere deinen Magen: Teste bei langen Dauerläufen, welche Geschmäcker und Konsistenzen dein Magen gut verträgt, wenn du ermüdet bist.

3: Eiserne mentale Widerstandskraft
Jede(r) Ultraläufer(in) bekommt es mit Dunkelheit, körperlichen Schmerzen und Zweifeln zu tun. Der Unterschied zwischen Aufgeben und das Ziel Erreichen liegt nicht in den Beinen, sondern im Kopf. 3 Tipps für Mentale Stärke: 1. Zerstückele die Strecke: Schau nicht auf die verbleibende Gesamtdistanz, sondern fokussiere dich auf den nächsten Verpflegungspunkt oder den Gipfel des aktuellen Anstiegs. 2. Umarme das Tief: Akzeptiere, dass ein „schlechtes Tief von 30 Minuten“ dazugehört. Iss weiter, drossle das Tempo ein wenig und warte, bis die Energie zurückkehrt. 3. Fokussiere dich auf dein „Warum“: Erinnere dich an die Monate des Trainings und an den Grund, warum du an der Startlinie stehst.















