Was macht ein Trekkingrad aus?
Ein Trekkingrad zeichnet sich durch seine enorme Vielseitigkeit aus. Es ist dafür konstruiert, sowohl auf asphaltierten Straßen in der Stadt als auch auf unbefestigten Wegen eine zuverlässige Performance abzuliefern. Im Vergleich zu einem reinen Stadtrad oder einem sportlichen Rennrad verbindet das Trekkingrad das Beste aus verschiedenen Welten.
Typisch für diese Fahrradkategorie ist eine vollständige StVZO-Ausstattung. Das bedeutet, dass ab Werk bereits Komponenten wie eine leistungsstarke Lichtanlage mit Nabendynamo und robuste Schutzbleche gegen Schmutz und Nässe montiert sind. Auch ein stabiler Gepäckträger ist zumeist vorhanden.
Der Rahmen besteht aus Aluminium (seltener aus leichtem Carbon) und ist auf eine hohe Zuladung ausgelegt. So kannst du problemlos schwere Packtaschen für eine mehrtägige Fahrradtour oder den Wocheneinkauf montieren.
Ein weiteres Kernmerkmal ist die Geometrie des Rahmens. Sie ermöglicht eine aufrechte, aber dennoch leicht sportliche Sitzposition. So wird der Rücken auch bei stundenlangen Fahrten entlastet, während du gleichzeitig genügend Druck auf die Pedale ausüben kannst.
Die Bereifung ist meist moderat profiliert und breiter als bei einem Citybike. Das sorgt für den nötigen Grip auf losem Untergrund, ohne den Rollwiderstand auf Asphalt extrem zu erhöhen. Meist kommt eine Kettenschaltung mit einer großen Bandbreite an Gängen zum Einsatz. So kannst du steile Anstiege ebenso wie schnelle Passagen in der Ebene mühelos bewältigen. Alternativ bieten hochwertige Modelle wartungsarme Nabenschaltungen.


