Was ist Rollski fahren eigentlich genau?
Rollski fahren ist die Sommer-Alternative zum Skilanglauf. Statt auf Schneespuren gleitest du mit speziellen Rollski über Asphaltwege, Radstrecken oder abgesperrte Trainingsareale. Rollski sind kurze Schienen mit zwei Rädern, auf denen du wie auf Langlaufskiern läufst. Je nach Technik unterscheidet man zwischen Klassik-Rollski (parallel laufend) und Skating-Rollski (seitlich schiebend).
Wer im Winter auf Langlaufskiern unterwegs ist, wird sich auf den Rollski schnell zurechtfinden. Auch beim Rollski gilt: Die Bewegung ist rhythmisch, gleichmäßig und kraftvoll. Arme, Beine, Rumpf: Der ganze Körper arbeitet mit. Das macht Rollski nicht nur zu einer spannenden Sportart, sondern auch zu einem extrem effektiven Ganzkörpertraining.
Du brauchst allerdings eine feste, möglichst glatte Strecke. Statt in der Loipe rollst du auf Asphalt. Während der Schnee bremst, rollen die Skiroller erst einmal unaufhaltsam weiter. Richtig Roll-Ski fahren bedeutet also auch: Bremsen, Gleichgewicht halten und mit wechselnden Untergründen klarkommen.


