Warum das Laufen im Triathlon besonders anspruchsvoll ist
Der Laufabschnitt gilt für viele Athleten als die entscheidende Phase im Triathlon. Während Schwimmen und Radfahren bereits viel Energie kosten, verlangt der abschließende Lauf noch einmal die letzten Reserven des Körpers ab.
Das Besondere am Laufen im Triathlon ist die Vorbelastung durch die bereits absolvierten Disziplinen. Nach dem Schwimmen und einer oft langen Radstrecke sind die Beine bereits stark beansprucht. Die Muskulatur ist ermüdet, die Energiespeicher sind teilweise geleert und der Körper befindet sich in einem hohen Belastungszustand.
Viele Athleten berichten deshalb von einem ungewohnten Laufgefühl beim Wechsel vom Rad zum Laufen. Die Beine wirken schwer, die Schritte fühlen sich zunächst unkoordiniert an. Dieses Phänomen wird oft als sogenannter Wechsel-Effekt bezeichnet.
Hinzu kommt, dass der Lauf entscheidend für das endgültige Rennergebnis ist. Während sich auf dem Rad noch größere Gruppen bilden können, trennt sich beim Laufen oft „die Spreu vom Weizen“. Wer hier noch Kraft und eine gute Laufökonomie besitzt, kann viele Plätze gutmachen.
Deshalb spielt ein gezieltes Training für das Laufen im Triathlon eine zentrale Rolle. Es geht nicht nur darum, schnell laufen zu können, sondern auch darum, unter Ermüdung eine stabile Leistung abzurufen.










