Erfahre mit unserer Hilfe, auf was es beim Freestyle Snowboarden und Skifahren ankommt!

Freestyle Skifahren & Snowboarden: So gelingt der Einstieg!

Sprungschanze, Buckelpiste & Parkour: Freestyle Ski- und Snowboardfahren fasst 5 Disziplinen zusammen. Wie dir der Einstieg gelingt, erfährst du hier!

Was ist Freestyle-Skifahren?

Freestyle-Skifahren ist die kreative, akrobatische und verspielte Variante des klassischen Skisports. Statt einfach nur Pisten hinabzufahren, geht es hierbei darum, spektakuläre Sprünge, Drehungen und Kunststücke (Tricks) zu performen. 

Zu den bekanntesten olympischen Disziplinen gehören Slopestyle (Tricks auf einem Parcours mit Boxen und Rails), Halfpipe und Big Air. 

Um die dafür nötige Wendigkeit und Flexibilität zu haben, nutzen Fahrer spezielle „Twin-Tip-Ski“, die sowohl vorne als auch hinten aufgebogen sind. Das ermöglicht es, genauso gut vorwärts wie rückwärts („switch“) zu fahren und zu landen!

Die verschiedenen Ski-Freestyle Arten

Bei den Olympischen Spielen werden drei verschiedene Freestyle Disziplinen unterschieden: 

  • Slopestyle

    Beim Slopestyle werden fünf bis sechs Hindernisse befahren, auf denen unterschiedliche Tricks absolviert werden. 

  • Freestyle Snowboarden und Skifahren: Erfahre hier, wie dir der Einstieg am besten gelingt!

    Half-Pipe

    Hierbei zeigen die Fahrer auf einer schneebedeckten Pipe ihre Kunststücke. Damit die Pipe ihre Form nicht verliert, besteht sie aus festem Eis und ist lediglich auf der Oberfläche von Schnee bedeckt.

  • Freestyle Ski- und Snowboardfahren: So funktionierts!

    Big-Air

    Vorteil beim Skifahren in der Disziplin Freestyle? Mit Skiern kannst du, anders als beim Snowboard, die Bretter überkreuzen und verschiedene Figuren zeigen.

Was brauchst du zum Freestyle Skifahren?

Die für ein gutes Freestyle-Training notwendige Ausrüstung muss einige Besonderheiten erfüllen:

  • Vorwärts und rückwärts gleiten, mit Twin-Tip-Skiern (beidseitig aufgebogene Skier).

  • Genug Flexibilität, um eine gute Abfederung der Sprünge zu ermöglichen.
Das Training von Figuren in der Luft kann zu einigen Stürzen führen. Um Kopfverletzungen zu minimieren, ist der Skihelm ein wesentliches Element beim Erlernen dieser Disziplin! Außerdem wird empfohlen, einen Rückenschutz zu tragen, der Stürze auf den Rücken abfedert.

Lerne mit unserer Hilfe alles Notwendige zum Thema Freestyle Ski-und Snowboarden!

Das bedeutet Freestyle beim Snowboard

Genau wie auf zwei Brettern steht Freestyle beim Snowboarden für grenzenlose Kreativität und Action!

Wer freestylt, nutzt jede Gelegenheit am Pistenrand oder im Snowpark für Jumps, Spins (Drehungen) und Slides auf Hindernissen (Obstacles).

Das Snowboard wird dabei nicht mehr nur als reines Sportgerät zur Abfahrt genutzt, sondern vielmehr wie ein Skateboard auf dem Schnee eingesetzt, um den eigenen, individuellen Style auszudrücken.

Welches Snowboard für Freestyle?

Für maximale Performance im Snowpark oder bei Tricks auf der Piste brauchst du ein echtes Freestyle-Snowboard. Dieses unterscheidet sich in wesentlichen Punkten von All-Mountain- oder Freeride-Boards:  

  • True Twin Shape: Das Board ist absolut symmetrisch aufgebaut. Nase (Nose) und Heck (Tail) sind exakt gleich lang und breit. Dadurch fährt und landet sich das Board rückwärts exakt genauso wie vorwärts.  

  • Weicherer Flex: Freestyle-Boards haben meist einen geringen bis mittleren Flex (sind also biegsamer). Das macht sie fehlerverzeihender bei harten Landungen und erleichtert Tricks wie „Presses“ (das Biegen des Boards über die Nose oder das Tail).  

  • Kürzere Länge: Ein Freestyle-Board wird oft ein paar Zentimeter kürzer gewählt als ein klassisches Pistenboard, um das Rotationsgewicht bei Sprüngen zu verringern und die Wendigkeit zu erhöhen.

Ist Freestyle-Snowboarden für Anfänger geeignet?

Absolut, allerdings mit einer kleinen Einschränkung: Du solltest das Snowboarden an sich bereits sicher beherrschen. Wer das erste Mal auf einem Brett steht, sollte zunächst mit einem All-Mountain-Board die Grundlagen wie Kurvenfahren und Bremsen auf der Piste lernen.

Sobald du dich auf dem Board sicher hältst, steht dem Einstieg in den Freestyle-Bereich nichts mehr im Weg. 

Snowparks bieten extra gekennzeichnete „Beginner-Lines“ mit sehr flachen, breiten Boxen und kleinen Bodenwellen. So kannst du dich Schritt für Schritt an das Gefühl von Airtime und Slides herantasten, ohne dich zu überfordern. 

Wichtig für Anfänger: Trag von Beginn an die richtige Schutzausrüstung (Helm und Rückenprotektor!).

Wo kann ich mit dem Freestyle Skifahren und Snowboarden starten?

  • Fide heraus, auf was es beim Freestyle Snowboarden und Skifahren ankommt.

    In extra auf das Freestyle ausgerichteten Snowparks

    Anfänger und Fortgeschrittene auf Skiern und Snowboards treffen aufeinander und jeder fährt in Zonen, die an sein Niveau angepasst sind. Big Air, Halfpipe, das Gelände ist mit Schnee- oder Metallstrukturen ausgestattet, die es den Fahrern ermöglichen, in die Luft zu springen, um ihre Tricks auszuführen.

  • So funktioniert das Freestyle Ski- und Snowboardfahren: Finde alle wichtigen Infos hier!

    Backcountry

    Besonders in Skandinavien ist das Ski- und Snowboardfahren abseits präparierter Wege und Loipen besonders beliebt. Hier können vor allem erfahrene Freestyler Tricks und Verwendung natürlicher Elemente machen. Das Freestyle Ski und Snowboardfahren umgeben von unberührter Natur nennt man Backcountry. 

Ist Freeskiing schwieriger als Snowboarden?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten, da beide Sportarten ihre eigenen Tücken haben. Allgemein gilt im Wintersport die Faustregel: Skifahren ist am Anfang leichter zu lernen, aber schwerer zu meistern. Beim Snowboarden ist es genau umgekehrt.

Übertragen auf den Freestyle-Bereich bedeutet das:

  • Freeskiing erfordert eine extrem hohe Koordination, da du zwei separate Ski, deine Beine und oft auch noch die Skistöcke koordinieren musst. Das Rückwärtsfahren („Switch“) fühlt sich für viele Skianfänger anfangs sehr unnatürlich an.  

  • Beim Snowboarden hast du beide Füße fest auf einem einzigen Brett fixiert. Das erschwert zwar anfangs die Balance, dafür ist der Übergang zu Freestyle-Tricks oft intuitiver, besonders wenn man bereits Erfahrung vom Skateboarden oder Surfen mitbringt. Da man auf dem Snowboard ohnehin leicht seitlich steht, fällt vielen Fahrern das Wechseln der Fahrtrichtung (Fahren in der „Fakie“- oder „Switch“-Position) etwas leichter als auf Skiern.  
Letztendlich kommt es auf deine persönlichen Vorkenntnisse und deinen Ehrgeiz an! 

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