1. DAS MATERIAL

Die für ein gutes Freestyle-Training notwendige Ausrüstung muss einige Besonderheiten erfüllen:

• Vorwärts und rückwärts gleiten, mit Twin-Tip-Skiern (beidseitig aufgebogene Skier) oder einem Twin-Tip-Snowboard (Enden des Boards symmetrisch aufgebogen)• Genug Flexibilität, um eine gute Abfederung der Sprünge zu ermöglichen.

Das Training von Figuren in der Luft kann zu einigen Stürzen führen. Um Kopfverletzungen zu minimieren, ist der Helm ein wesentliches Element beim Erlernen dieser Disziplin.Außerdem wird empfohlen, einen Rückenschutz zu tragen, der Stürze auf den Rücken abfedert.

So gelingt dir der Einstieg ins Freestyle

TIPPS VON WEDZE

Lieber eine Maske als eine Sonnenbrille tragen: Im Falle eines Sturzes könnte letztere brechen und dich verletzen, im Gegensatz zur Maske, die dank ihres Kopfbandes auf dem Gesicht gehalten wird.

2. WO KANN ICH ÜBEN?

So gelingt dir der Einstieg ins Freestyle

IN FAST ALLEN SKIGEBIETEN 

In extra auf das Freestyle ausgerichteten Snowparks: Anfänger und Fortgeschrittene auf Skiern und Snowboards treffen aufeinander und jeder fährt in Zonen, die an sein Niveau angepasst sind. Big Air, Halfpipe, das Gelände ist mit Schnee- oder Metallstrukturen ausgestattet, die es den Fahrern ermöglichen, in die Luft zu springen, um ihre Tricks auszuführen.

So gelingt dir der Einstieg ins Freestyle

ABSEITS DER PISTEN

Wo erfahrene Freestyler Tricks unter Verwendung natürlicher Elemente machen können: Hier spricht man von Backcountry.

3. ALLEIN STARTEN

Bevor du mit dem Freestyle beginnst, musst du ein guter Skifahrer/Snowboarder sein, der in der Lage ist, schwarze Pisten zu bewältigen! Hier sind ein paar Schritte, die das Erlernen des Freestyle kennzeichnen:

1. Switchfahren: Am Anfang ermöglicht das Switchfahren, Selbstvertrauen zu gewinnen und sich daran zu gewöhnen, sowohl vorwärts als auch rückwärts zu gleiten, was für die Technik des Freestyle unerlässlich ist. Die Körperposition sollte leicht versetzt sein, um zu verhindern, dass sich der Körper durch einen Blick über die Schulter zu stark dreht.

2. Das Tempo erhöhen: Nach und nach muss man das Tempo zu erhöhen und immer schwierigere Pisten herunterfahren, um das Switchfahren besser zu kontrollieren. Sobald dieser Schritt abgeschlossen ist, kann sich der Freestyle-Lehrling an den berühmten 180° wagen: auf ebenem Gelände und bei niedriger Geschwindigkeit.

3. Start im Snowpark: Sobald das Switchfahren und der 180° beherrscht werden, können Freestyle-Skifahrer und -Snowboarder im Snowpark üben: Er besteht aus Modulen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, aus denen jeder das seinem Niveau entsprechende Modul auswählt, indem er sich an den Farbcodes orientiert, die das Gelände markieren.

ERSTE schritte

Zunächst muss man lernen gerade und einfache Sprünge ohne Tricks auszuführen.

Im Anschluss an die einfachen Sprünge können angehende Freestyler die gängigsten Tricks ausprobieren: Grabs, Flips, Rotations...

Durch hartes Training folgen bald Rotations, Flips, Slides und andere spektakulärere Kunststücke!

So gelingt dir der Einstieg ins Freestyle

TIPPS VON WEDZE

Übe die Sprünge auf Trampolinen oder am Pool!

Dadurch wirst du mit den Bewegungen und Impulsen vertraut, die du deinem Körper geben musst und die Sprünge mit Skiern oder Board an den Füßen werden einfacher!

4. SICHERHEITSVORSCHRIFTEN

Damit die Sessions unter den bestmöglichen Bedingungen und in absoluter Sicherheit stattfinden können, ist es notwendig, wachsam zu sein, auf andere zu achten und einige Grundregeln einzuhalten:

ACHTE DARAUF: 

• dich aufzuwärmen• die Markierungen des Snowparks einzuhalten• dass die Zone, in die du einfahren möchtest, frei ist• die Zone nach deinem Trick wieder zu verlassen• die Abfahrtsreihenfolge einzuhalten• dich mit einem Helm und einem Rückenschutz zu schützen

TIPPS VON WED‘ZE

Mache einen Kurs!

Die meisten Skischulen bieten Trainingskurse im Freestyle-Skifahren und -Snowboarden an. Auf diese Weise wirst du gut betreut, erlernst eine solide Basis und kommst schneller voran als allein.