ES WERDE LICHT

Sehen und gesehen werden. Die Lampe Run Light (exklusiv von Kalenji) oder eine Stirnlampe sind bei Dunkelheit ständige Begleiter von Läufern. Die erste Regel lautet also, niemals ohne Lampe aus dem Haus zu gehen – auch nicht für eine kurze Strecke auf markierten und einigermaßen beleuchteten Straßen oder Wegen – sowie außerdem immer Ersatzbatterien oder -akkus dabeizuhaben. Du musst unbedingt vermeiden, dich irgendwo im Niemandsland ohne Licht wiederzufinden!

 

Apropos Lampe:

- Natürlich muss du mit ihrer Funktionsweise absolut vertraut sein und auch die Akkus oder Batterien austauschen können. Beachte dabei, dass deine Bewegungen zu Hause in deinem Wohnzimmer sicherlich flüssiger von der Hand gehen als mitten im Training oder Wettkampf. Du musst jedoch auch dann in der Lage sein, deiner Lampe neues Leben einzuhauchen, wenn es um dich herum stockfinster ist und deine Finger von der abendlichen Kälte fast steif gefroren sind.

- Eine – sogar sehr wünschenswerte – Möglichkeit ist das Tragen eines Run Light und einer Stirnlampe beim Laufen entlang einer Fernstraße bei Nacht oder in der Dämmerung. Der so verdoppelte Lichtstrahl sorgt für zusätzliche Sicherheit.

WARM ANZIEHEN!

Normalerweise wirst du während der kalten Jahreszeit häufiger bei Dunkelheit laufen als im Sommer. Deshalb musst du auch deine Ausrüstung entsprechend anpassen. Auch für nur kurze Laufeinheiten benötigst du warme und atmungsaktive Kleidung in mehreren dünnen Schichten. Solltest du zu stark schwitzen, ziehe einfach eine Schicht aus und binde dir das Kleidungsstück um die Taille oder verstaue es in deinem Laufrucksack.

 

Drei Prioritäten:

- Schütze die Extremitäten! Handschuhe und Mütze sind sehr zu empfehlen – auch auf die Gefahr hin, dass du sie während des Trainings oder Wettkampfs eventuell ausziehen musst.

- Mit reflektierender Kleidung sorgst du beim Laufen in der Dunkelheit für die nötige Sicherheit und die Gewissheit, dass andere dich besser sehen.

- Nimm dein Handy und einen kleinen Snack mit! Im Notfall musst du einen Notarzt rufen und nach einem möglichen Sturz vielleicht sogar mehrere Stunden lang auf Hilfe warten können.

Laufen bei Dunkelheit: Spaß und Sicherheit verbinden

VORSICHT, TECHNIK UND SCHRITTWEISE STEIGERUNG

Die richtige Wahl der Strecke für Training oder Wettkampf ist natürlich von übergeordneter Bedeutung. Außerdem solltest du bei deinen ersten nächtlichen Einheiten nicht gleich einen Marathon hinlegen. Bevor du dich an eine Strecke von 20, 30 oder gar 40 km wagen kannst, solltest du mit einigen kürzeren Einheiten beginnen.

Drei Tipps:

- Gehe schrittweise vor und beginne zunächst mit Strecken, die du schon vom Training am Tage gut kennst. Dann weißt du bereits, wie sich der Streckenverlauf entwickelt, an welchen Stellen es Bodenunebenheiten gibt und wo du dich notfalls unterstellen kannst.

- Sieh dir vor dem Training den Wetterbericht an! Vor Wettkämpfen werden die Teilnehmer normalerweise vom Veranstalter informiert. Wenn starke Niederschläge angekündigt sind (Regen oder Schnee), solltest du deine Trainingseinheit lieber absagen. Außerdem solltest du dich nicht unbedingt ohne hinreichende Erfahrung auf den Weg machen, wenn das Thermometer unter den Gefrierpunkt sinkt.

- Mit kürzeren Schrittlängen als sonst sorgst du auch auf glattem Boden für einen sicheren Stand. Außer auf gut asphaltierten Straßen sollte dein Blick immer auf die unmittelbare Umgebung gerichtet sein. Vergiss dabei jedoch niemals, immer wieder auch das vor dir liegende Terrain in Augenschein zu nehmen. Auf glattem oder schlammigem Untergrund solltest du dein Tempo verlangsamen, um mehr oder weniger schlimme Stürze zu vermeiden.

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