Die Grundlagen des Passes und verschiedene Positionen, damit der Pass ankommt.

DER PASS, GRUNDLEGENDES ELEMENT DES SPIELS

Pässe sind ohne Zweifel eine der grundlegendsten Spielaktionen im Rugby, aber weder die natürlichste noch die am besten beherrschte. An Pässen muss man arbeiten, sodass Spieler sie immer wieder im Training üben sollten.

Es gibt mehrere Arten an Pässen, die man in zwei grundlegende Kategorien einteilen kann. Solche, die zu den technischen Aktionen gehören (Spinpass, Pass hinter dem Rücken, Fußpass...) und solche, die zu Spielzügen oder Kombinationen gehören (Offload, Überpass, Switchpass...).

DIE KÖRPERHALTUNG BEIM PASSEN IM RUGBY

Für einen erfolgreichen Pass ist die Körperhaltung des Passwerfers entscheidend. Deine Schultern müssen immer in die Richtung zeigen, in die du werfen willst und dein Körper muss dabei einen Schirm zwischen dem Verteidiger und dem Ball bilden. So kannst du den Ball gleichzeitig verteidigen und in die richtige Richtung schicken.

Wenn du als Gedrängehalb spielst, müssen deine Schulter und dein Fuß in Richtung des fangenden Spielers zeigen. Bei einem Linkspass sind das also der linke Fuß und die linke Schulter, beim Rechtspass ist es umgekehrt.

Der Pass: Die grundlegende Technik des Rugbys

DIE POSITION DER HÄNDE BEIM PASS

Gewöhnlich werden Pässe mit zwei Händen ausgeführt. Auch hier hängt ein guter Pass wieder von der Position der Hände auf dem Ball ab. Egal, ob du Linkshänder oder Rechtshänder bist – du musst in beide Richtungen passen können.

In beiden Fällen sind beide Hände auf dem Ball. Die schubgebende Hand ist unten und die führende Hand oben. Wenn du von rechts nach links passen musst, ist also die rechte Hand, die den Schub gibt, unten, und die linke Hand oben.

WIE KOMMT DER PASS BEI SEINEM ZIEL AN?

Man könnte meinen, dass das Ziel eines Passes der Spieler ist, an den man passen will. Es ist aber ein bisschen komplizierter. Denn um einen Vorteil über den Gegner zu haben, dürfen die Spieler nicht stillstehen, sondern müssen sich in Richtung der gegnerischen Hälfte bewegen.

Wenn der Mitspieler, an den du passen willst, also nicht stillsteht, musst du seinen Laufweg berechnen und dorthin zielen, wo er sein wird, wenn der Ball seine Höhe erreicht. Darum ist es unerlässlich, vor dem Pass immer ein Auge auf seine Mitspieler zu haben.

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