Fahrradreifen abgefahren

Den Zustand deines Reifens prüfen und einschätzen können!

Sicher biken geht nur mit Wartung! Besonders wichtig: Die Reifen dürfen nicht abgefahren sein. Erfahre hier, wann du sie wechseln musst und wie du das Gummi am besten sch

Überprüfe deine Reifen regelmäßig, um das Abfahren zu vermeiden!

In welchem Zustand befindet sich mein Fahrradreifen?

Die Reifen deines Fahrrads befinden sich ständig in direktem Kontakt mit dem Boden. 
Da sie von entscheidender Bedeutung für deine Sicherheit sind, musst du ihren Zustand regelmäßig und vor jeder Fahrt überprüfen!

Nach einem schnellen Blick auf die Reifen insgesamt hast du meist schon ist eine erste allgemeine Vorstellung von ihrem Zustand. Die Regel dafür ist ganz einfach: Ein Reifen, bei dem Abnutzungserscheinungen erkennbar sind, muss genau überwacht und darf nicht zu spät ausgetauscht werden! Bei Disziplinen wie dem Mountainbiken, Rennradfahren oder Gravel Biken gilt dies in besonderem Maße, da deiner Sicherheit hier eine große Rolle spielt.

Im Anschluss kannst du zwei Reifenteile genauer unter die Lupe nehmen:

Die Lauffläche (der Teil mit Profil bzw. Stollen, der in Kontakt mit dem Boden ist) und die Reifenflanken (die senkrecht zum Boden stehenden seitlichen Teile des Reifens).

Gründe für das Abnutzen deiner Fahrradreifen

Je nach Hersteller unterscheidet sich die Lebensdauer der Reifen. Jedoch ist nicht nur das ein Grund für das Abfahren. Auch deine Fahrtechnik und die Einsatzbedingungen deiner Reifen wirken sich auf die jeweilige Lebensdauer aus, darunter gehören folgende Aspekte:

- Gesamtlast des Fahrrads:  Je höher das Gesamtgewicht von Fahrrad, Fahrer und Ladung ist, desto schneller nutzen sich die Reifen ab. Die Kräfte, die auf die Reifen wirken, sind schließlich beträchtlich.
 
- Die Außentemperatur: Temperaturen wirken sich ebenso den Reifenverschleiß aus. Bei hohen Temperaturen nutzt sich das Gummi, aus dem deine Reifen bestehen, viel schneller ab!

- Die Bodenbeschaffenheit: e schlechter der Untergrund bei einer befestigten Straße, in der Stadt, den Bergen oder im Wald ist, desto schneller nutzen sich auch die Reifen ab.

- Der Reifendruck: Ein Reifen mit einem zu niedrigen Luftdruck altert vorzeitig und an seinen Flanken zeigen sich nach kurzer Zeit Risse. Damit die Reifen keinen Schaden nehmen, musst du den Luftdruck regelmäßig anpassen!

Finde mit unserer Hilfe heraus, ob deine Fahrradreifen abgenutzt sind und ob du diese wechseln solltest!

Darauf solltest du beim Prüfen deines Reifens achten:

Die Lauffläche des Reifens ist der Bereich des Fahrradreifens, der direkten Kontakt mit dem Boden hat. Aus diesem Grund ist es ganz normal, dass sich die Lauffläche abnutzt. Überprüfe in regelmäßigen Abständen, die Mitte deines Reifens genau, um zu prüfen, ob diese schon durch das Fahren abgenutzt ist.
 

Ist die Gürtellage sichtbar?

Die Gürtellage ist die Schutzschicht des Reifens unterhalb der Lauffläche. Wenn diese Schutzschicht sichtbar ist, bietet dein Fahrradreifen keinen ausreichenden Pannenschutz mehr und sollte umgehend gewechselt werden!

Tipp: Die Schutzschicht ist leicht zu erkennen, da sie in der Regel in einer anderen Farbe als schwarz gehalten ist. 

Ist das Profil des Reifens nicht mehr erkennbar?

Sobald das Profil, das Muster deines Reifens, nicht mehr erkennbar ist, empfehlen wir dir, deinen Fahrradreifen zu wechseln! Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Schutzschicht zu sehen sein wird. Daher ist es sinnvoll unnütze Risiken zu vermeiden und schon jetzt einen Wechsel durchzuführen!

Sind die Reifenflanken abgenutzt?

An den Reifenflanken findet keine natürliche Abnutzung statt. Vielmehr kommt es hierzu nur aufgrund eines „Unfalls“. 

Es gilt, die Reifenflanken nach ungewöhnlichen Stellen abzusuchen. Schaue genau, ob du Schnitte oder Verformungen erkennen kannst!

Mit unseren Tipps der schnellen Abnutzung deiner Fahrradreifen entgegenwirken!

So schützt du deine Reifen vor schneller Abnutzung

Die Lebensdauer deiner Fahrradreifen kann  von einigen hundert bis zu tausenden Kilometern betragen, wobei der Unterschied aufgrund der Nutzungsart, Intensität und Qualität des verwendeten Reifens zustande kommt. Mit einigen Tricks kannst du der schnellen Abnutzung entgegenwirken! 

Luftdruck regelmäßig nachprüfen

Es ist wichtig, Fahrradreifen richtig und regelmäßig aufzupumpen. Viele Reifen weisen nur deshalb eine kurze Lebensdauer auf, weil sie nicht richtig aufgepumpt werden. Tag für Tag nimmt der Druck in deinen Reifen ab, was völlig normal ist.
Ein nicht ausreichend aufgepumpter Reifen verformt sich leicht, altert frühzeitig und weist schnell Risse an den Flanken auf!

Tipp: Prüfe deinen Reifendruck mindestens einmal pro Monat und passe ihn bei Bedarf an. Du kannst dir auch einfach angewöhnen, die Reifen vor jeder Tour schnell zu prüfen!

Die richtige Lagerung deines Fahrrads

Bewahre dein Fahrrad geschützt vor schlechtem Wetter bzw. klimatischen Bedingungen auf. Wenn du dies beherzigst, erhöhst du nicht nur die Lebensdauer deiner Reifen, sondern auch die aller weiteren Komponenten.

Das Gummi deiner Reifen reagiert besonders empfindlich auf Temperaturen. Es kommt häufig vor, dass ein Reifen eines im Freien gelagerten Fahrrads austrocknet! 

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