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Dein Neoprenanzug für den Wassersport

Ein Neoprenanzug hält dich beim Surfen warm, schützt deinen Körper vor Abschürfungen und sorgt für Beweglichkeit im Wasser. In einem guten Wetsuit kannst du so länger auf dem Surfboard bleiben und besser performen. Der Anzug eignet sich zudem für alle, die auf einem Bodyboard oder Skimboard die Wellen reiten. Auch beim Schnorcheln, in Kajaks & Kanus sowie beim Stand Up Paddling ist ein Surf-Neopren eine gute Wahl. 

Surf-Neopren: Varianten, Längen und Stärken

Wenn du einen Neoprenanzug kaufen möchtest, hast du die Wahl zwischen einem Shorty und einem Fullsuit. Ein Shorty ist ideal bei sommerlichen Temperaturen und garantiert maximale Beweglichkeit. Fullsuits bieten dir dagegen Schutz vom Hals bis zu den Knöcheln und kommen dann zum Einsatz, wenn die Wassertemperatur unter 18 Grad Celsius liegt oder du lange Session fährst. Gern getragen werden auch Surf-Neoprens als Long-John-Modell ohne Ärmel und mit langem Bein, die dir freie Arme für schnelle Paddelbewegungen lassen.

Die Dicke des Materials beeinflusst dabei die Wärmeleistung. Dünne Modelle mit 1,5 bis 2 Millimetern eignen sich für warmes Wasser. Mittlere Dicken von 2 bis 4 mm sind echte Allrounder. Für kalte Bedingungen greifst du zu 5 Millimetern und mehr. Je dicker das Surf-Neopren, desto stärker der Wärmeschutz. Gleichzeitig wird der Surf-Neopren etwas steifer. Daher lohnt es sich, genau zu prüfen, welche Bedingungen bei deinem Lieblingsspot herrschen.

Achte zudem auf die Nähte. Flatlock-Nähte sind robust und atmungsaktiv, eignen sich aber eher für mildere Temperaturen. Geklebte oder blindstichvernähte Varianten halten das Wasser mehr draußen und speichern Wärme deutlich besser. Auch der Reißverschluss beeinflusst das Tragegefühl. Frontzip-Modelle bieten viel Beweglichkeit und wenig Wassereintritt. Backzip-Wetsuits sind leichter an- und auszuziehen, sitzen aber etwas weniger dicht.

Auch das Innenfutter ist entscheidend. Viele moderne Neoprenanzüge arbeiten mit Thermo-Lining, das Feuchtigkeit ableitet und dich schneller aufwärmt. Panels an Schultern und Armen sorgen für Flexibilität. Verstärkte Bereiche an Knien oder Schienbeinen schützen dich beim Kontakt mit deinem Surfboard.

Welcher Wetsuit passt zu dir?

Bei der Auswahl eines passenden Wetsuits spielt zunächst die Temperatur vor Ort eine zentrale Rolle. Entsprechend der Bedingungen wählst du die Materialdicke des Surf-Neoprens.

Bei tropischen Verhältnissen kannst du dich auch in einem Surf Bikini für Damen oder in Surf-Boardshorts für Herren in die Fluten stürzen. Sind Wasser und Luft aber eher frisch, benötigst du je nach Kälteempfinden einen Damen-Neoprenanzug oder Herren-Neoprenanzug mit 2 bis 5 mm.

Unerlässlich ist eine optimale Passform des Wetsuits. Ein Neoprenanzug sitzt eng, darf aber nicht einzuschnüren. Zu viel Luft oder Falten lassen Wasser eindringen, während ein zu enger Sitz dich beim Wassersport einschränkt. Auch dein Surfstil beeinflusst die Wahl. Wenn du lange Paddelwege hast, ist ein ärmelloser Wetsuit eine gute Wahl.

FAQ

Welcher Neoprenanzug für welche Temperatur?

Die Dicke hängt von der Wassertemperatur ab. 1,5 mm genügen für Wassertemperaturen mit 25 Grad Celsius. Wetsuits mit 2 bis 4 mm sind perfekt für gemäßigte Bedingungen. 5 mm benötigst du für kalte Spots.

Welchen Sinn hat es, einen Neoprenanzug zu tragen?

Ein Neoprenanzug hält deinen Körper warm, indem er eine dünne Wasserschicht aufheizt. Gleichzeitig schützt er deine Haut und verbessert deinen Komfort beim Surfen.

Wann ist ein Neoprenanzug sinnvoll?

Immer dann, wenn die Wassertemperatur zu niedrig für längere Sessions ist. Auch bei Wind oder wechselhaften Bedingungen ist eine Wetsuit ein Vorteil.

Wird man in einem Neoprenanzug nass?

Ja, etwas Wasser dringt immer ein. Dieser dünne Wasserfilm wird durch deine Körperwärme erwärmt und erzeugt den Wärmeeffekt.